“Flüchtlingskrise beschleunigt Zerfall der EU”

Von | 20. September 2015

“….Der private US-Geheimdienst Stratfor geht davon aus, dass die aktuelle Flüchtlings-Krise den Zerfall der EU beschleunigen werde. Diese Krise führe zu massiven Spannungen zwischen den EU-Staaten. Dadurch werden die nationalen Euro-Skeptiker gestärkt….” (hier)

8 Gedanken zu „“Flüchtlingskrise beschleunigt Zerfall der EU”

  1. CE___

    Ja, tut und wird auch den Zerfall der EU beschleunigen – ein Sargnagel mehr.

    Es kann nicht funktionieren:

    – das ein EU-Land (treffender gesagt Schengen-Land) Blanko-Einladungen an alle hunderten Millionen von Migrationswilligen auf der Welt ausstellt und die EU, ohne die anderen zu fragen, quasi bis Oberkante Unterlippe mit Fremden auffüllt bzw. auffüllen WILL.

    – von anderen Schengen-Ländern zu verlangen zuzusehen, wie sich Massen an illegal einreisenden Fremden, die der Blanko-Einladung gefolgt sind, eine Schneise quer durch Europa bahnen, jegliche Staatsgewalt und Einwanderungsgesetze in den betroffenen Ländern aufgrund der Masse einfach zur Seite schiebend, bis sie im einladenden Land angekommen sind

    – und sich dann, wenn man den Wahnsinn und die Tragweite der eigenen Tag erkennt, als Dominator aufzuspielen und die anderen dazu zu nötigen (mittels Quoten und Streichen von EU-Geldern) die Suppe gemeinsam auszulöffeln.

    Der andere große Sargnagel, der ja noch heftig geschmiedet wird, sind ja noch unsere “Partner” (?) in Griechenland. Die spielen auch so ein Spiel, halt auf finanzieller Ebene.

    Warum ich “Partner” mit Fragezeichen versehe: ich sehe Griechenland seit der Ankündigung eines Ministers (ich glaube es war der Verteidigungsminister), potentielle (IS)-Terroristen mit EU-Papieren auszustatten und nach Berlin zu schicken, nicht mehr als Partner, sondern als noch nicht offiziell erklärtem Feindstaat….Feind meines Geldbörsels sind sie ja ohnehin schon….

  2. Fragolin

    @CE
    Alles richtig, nur was die Androhung von Streichung von EU-Geldern angeht braucht keiner der “Freunde” Deutschlands, die eben richtige Freunde sind (solange man ihnen die Runden zahlt, ist alles paletti, wenn dein Geldbörsel leer ist, wenden sie sich ab), sich aufregen. Wenn man immer einem anderen das Zahlen überlässt und irgendwann sich keine Gedanken um die eigene Leistung mehr machen muss, weil der andere ja immer zahlt, kommt irgendwann der Punkt, wo man erpressbar wird. Wer sich jetzt über die Erpressbarkeit durch Deutschland beschwert, gibt zu, sich selbst in der Vergangenheit erpressbar gemacht zu haben. Der bequeme Weg endet oft genug an einer Wand.
    Der Erpressungeversuch an sich ist eine Frechheit, aber nur durch die Nehmermentalität der Erpressbaren möglich geworden. Also sollten’s fein schweigen, die Handaufhalter.

  3. Fragolin

    Übrigens, auch wenn man meinem Verdacht, die EU würde dieses Szenario mitspielen um als Zentralmacht größeren Einfluss zu gewinnen und im Notstand die (auf demokratischem Wege unerreichbare) politische Union durchzudrücken, oft genug mit Kopfschütteln quittiert, es sind solche Nebensätze wie jene des Herrn De Maiziere, die mich aufhorchen lassen:
    „Wenn wir bestimmte Politikfelder auf die europäische Ebene heben wollen, müssen wir einen Teil deutscher Souveränität aufgeben“
    Ob das das Ende der EU ist? Vielleicht. Vielleicht fangen die aber auch erst richtig an…

  4. CE___

    @ Fragolin

    Da bin ich ganz bei Ihnen, dass unsere EU-Bonzen die Situation (genauso wie die Sache mit Griechenland) mit zwei lachenden Augen sehen um der Zentralmacht mehr Einfluß zuzuschanzen. Dies ist auch das ausgesprochene Ziel unserer Bonzen, Probleme in der EU zu verursachen bzw. laufen zu lassen, wenn nicht sogar anzuheizen, um sich dann als Retter in der Not zu präsentieren. Dies ist Tatsche und geht m.M. nach schon längst über bloßen Verdacht hinaus.

    Vielleicht fangen die aber auch erst richtig an……JA, diesen Gedanken hatte ich auch schon…

    Dass was ich denke ist ob unsere Zauberlehrlinge in Brüssel nicht in der Gesamtheit dann doch Geister eine Nummer zu groß rufen (und zu viele Geister auf einmal) und diese nicht mehr handhaben können. Sprich es zwischen den EU-Staaten soviel Zank und Hader gibt (man schaue sich mal an was zwischen Ungarn und Kroatien abgeht) dass die EU selber blockiert ist und die Zentrifugalkräfte schlussendlich doch die Überhand gewinnen….

  5. Mourawetz

    die EU wird dadurch nicht gefährdet. ihr werden nur weitere Anhänger zugeführt, die die Ausbeutung der anderen für ihren Sozialstaat gerne wählen. Um Europa mache ich mir Sorgen, das nicht mehr christlich westlich geprägt sein wird. Die EU ist ja auch nicht christlich. Die hatte schon immer ein Faible für den Islam. z.b, als sie Kalender rausbrachte, in denen die muslimischen Feiertage berücksichtigt waren, aber nicht die christlichen.

  6. H.Trickler

    Unsere “besten Freunde in USA” haben schon von Anfang an die Stabilität der EU und dann erst recht des Euros gefürchtet. Der prophezeite Zerfall hätte angeblich schon vor Jahren stattfinden müssen ….

    Aber dennoch, die Migrationsproblematik erhöht den Druck auf die EU, endlich richtige Problemlösungen anzugehen, sonst könnte es tatsächlich im Verbund mit der Eurokrise zum Knall kommen.

  7. Wolf

    Stratfor hat völlig recht. Hauptschuld hat hier allerdings Deutschland (Merkel!), das, angefangen von der Griechenlandkrise bis zur jetzigen Flüchtlingskrise, sich als “Führernation” aufgespielt hat, die allen anderen Mitgliedern Befehle erteilt (teilweise unter Missachtung der EU-Regeln, und -Grundsätze), die diese ohne Widerrede zu befolgen haben. Aus dem “EU-Friedensprojekt” hat Merkel dadurch ein Staatengemisch produziert, in dem die einzelnen Länder einander teilweise spinnefeind sind.

  8. Rennziege

    Wenn die Stratfor-Analyse sich so bestätigt: “Flüchtlingskrise beschleunigt Zerfall der EU”, dann hätten Merkel, Faymann, Hollande, Schulz und Juncker das erste gute Werk ihrer Amtszeiten vollbracht — das wohlverdiente Ende einer anfänglich guten Idee, die hinterrücks von Planwirtschaftlern, Marxisten, Paternalisten, Großmachtphantasten und Zentralisten pervertiert wurde.
    Wie sprach mein weiser Kärntner Großvater? “Waaßt wås, Dirndl … Wånn’st bei’n Fruahstuck a faul’s Ei aufklopfst, bist deppert, wånn’st es auffrisst.”
    Das EU-Frühstück, wie wir es erleben dürfen, hat schon genug ungefragte Bürger zum Verzehr fauler Eier überredet oder gezwungen. Das Mittagessen wird ausfallen; denn der Brechreiz lässt sich nicht unbegrenzt unterdrücken.

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