Flüchtlingspolitik: Eine unangenehme Frage

“…….Europa kann gar nicht anders, als den Zustrom zu steuern, und das heisst: ihn zu beschränken. Das mag grausam klingen. Aber wer unbegrenzte Einwanderung fordert, sollte sich schon mal dazu äußern, wo die Flüchtlinge wohnen sollen, welche Arbeitsplätze es für sie gibt,  oder woher die Sozialleistungen kommen sollen, wer sie  leistet und wie die unvermeidlich notwendige Integration organisiert wird. Oder hört die Debatte schon auf, wenn wir neue Slums am Rande der Großstädte einrichten mit faktisch ausgegrenzten Einwanderern, die dann Bürger 2. Klasse sind?…..” (hier)

8 comments

  1. mike

    ausgesprochen guter Artikel. Nicht polemisch, kein Märchenerzähler, kein linksrotgrüner Gutmensch, ziemlich objektive Darstellung und Einschätzung der Situation.

  2. sokrates

    Richtige Darstellung, wobei der Import fremder Kulturen unweigerlich zu Parallelgesellschaften führen muss!
    Wollen und brauchen wir das? Darüberhinaus leisten wir Vorschub dass sich die Herkunftsländer der Flüchtlinge weiterentwickeln kann! Da hätt ich auch gern mal einen Kommentar der Grüninnen! In Europa gibt es mehr Ghanesische Ärzte als in deren Mutterland; die tausenden Pflegerinnen Osteuropas in Österreich und der BRD fehlen in Slowakei, Bulgarien und Rumänien, sodass dort die Dorfzerstörung dramatisch zunimmt!

  3. Marianne

    Wieso liest man derartiges bestenfalls in einem (System) kritischen Blog? Der vermutlich im Mainstreamgelaber als “rechtsradikal” punziert wird, falls es nicht gelingt ihn vollständig zu ignorieren. Wann ist die Wahrheit einer umfassenden Meinungsdiktatur zum Opfer gefallen? Wie ist es möglich, dass Vertreter der größten Glaubensgemeinschaft des Landes (allen voran ein Hr. Schönborn) sich wieder in den Dienst einer die Wahrheit unterdrückenden oder verzerrenden Staatsmacht stellen? Der hohe geistliche Herr bringt es doch tatsächlich fertig über ORF zu verbreiten, daß es keine Möglichkeit gibt den Flüchtlingszustrom zu unterbinden und wir (vermutlich Steuerzahler, Kirchenvermögen ist ja sakrosankt) für die benötigten Unterkünfte gefälligst subito aufzukommen haben. Wann wird Hr. Schönborn seine Glaubensgenossen, nein, besser alle Landsleute dazu aufrufen ihren privaten Wohnraum mit den armen Flüchtlingen zu teilen? Wird er dann auch mit guten Beispiel voran gehen? Wie so viele Gutmenschen vor ihm?

  4. Christian Peter

    Die Lösung wäre ganz einfach, ist aber politisch offenbar nicht gewollt : Man darf illegale Einwanderer nicht durch einen privilegierten Asylantenstatus belohnen, sobald diese einen Fuß auf Europas Erde setzen. Solange dieser Missstand nicht behoben wird, werden weiterhin Millionen Flüchtlinge ihr Leben riskieren und vor den Toren Europas ertrinken.

  5. Leitwolf

    In einer Fersehdiskussion hat gestern ein Migrationsbefürworter ein paar interessante Ansichten geäussert. Demnach wären die (Wirtschafts-)Flüchtlinge eine große Chance für Deutschland, schließlich gäbe es ja einen Fachkräftemangel!?
    Und dann nannte er ein gutes Beispiel; schließlich seien auch Deutsche massenhaft in die USA ausgewandert und hätten dort viel zum Aufbau der Nation geleistet.

    Man möchte hinzufügen: ja, viele haben Pionierarbeit geleistet, die zunächst mal darin bestand einen Genozid an der indigenen Bevölkerung zu verrichten. Das solchermaßen “befreite” Land wurde dann großzügig mit Migranten bevölkert.
    In weiterer Folge betrieb die USA dann insbesondere gegenüber Afrikanern eine extrem großzügige Zuwanderungspolitik. Die schwarzen durften nicht nur kommen, sie mussten sogar…

    Dass ein Linker die vergangene Bevölkerungspolitik der USA als positives Beispiel nennt, mag an sich ja ziemlich lustig sein. Dass solche Idioten aber Gelegenheit bekommen öffentlich aufzutreten, und jeder noch so peinliche Schwachsinn auch noch als ernst zu nehmender Standpunkt präsentiert wird, wenn er nur idiologisch passt, hat was von Endzeit..

  6. Thomas Holzer

    Ein anderer “Intellektueller” hat in der Sendung “Kulturzeit” der unbeschränkten Aufnahme von Flüchtlingen damit das Wort gesprochen, indem er die -unbewiesene- Behauptung aufstellte, daß die “besten Köpfe” von ihren Familien ausgewählt werden, um ihre Talente in Europa einzubringen

  7. Christian Peter

    Der Migrations- und Armutsforscher Paul Collier schlägt folgendes Modell vor : Illegale Einwanderung durch Aberkennung des privilegierten Asylantenstatus beenden und Talente aus armen Ländern auszubilden, unter der Voraussetzung, dass diese danach wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Denn eines ist klar : Durch Migration wir das Problem der Armut niemals beseitigt, der Anstoß zu Veränderungen muss in den armen Ländern von innen kommen.

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