Flüchtlingszentren in Nordafrika für Juncker kein Thema mehr

Die Maghrebstaaten waren von Anfang gegen den Vorschlag aus der EU: Nun erklärte EU-Kommissionspräsident Juncker nach einem Treffen mit dem tunesischen Regierungschef: Migrationslager in Nordafrika seien endgültig vom Tisch…” (hier)

5 comments

  1. astuga

    Grundsätzlich war das ohnehin eine Schnapsidee. Schon weil solche Zentren die Invasio… äh, Migration weiter befördern und institutionalisieren.
    Aber interessant, dass das scheinbar Juncker zu entscheiden hat. Oder lag es wieder mal am Ischias?

  2. sokrates9

    Junker entscheidet alles – was ist nun die Alternative?? Neue Welcomepolitik und Milliardeninvestitionen in Afrika die nur den Eliten dienen? Gibt es Kurz eigentlich noch?

  3. Falke

    Dass sich die Maghreb-Staaten so etwas nicht antun werden, war wohl von Anfang an klar. Die einzige Lösung wäre, den Schlepperschiffen – natürlich einschließlich und vor allem der NGO-“Rettungsschiffe” – konsequent und ausnahmslos keine Landeerlaubnis in Europa zu gewähren bzw. die Betreiber dieser Schiffe wegen Schlepperei zu bestrafen. Das wird natürlich von den diversen links-grünen Organisationen und leider auch Gerichten als “menschenrechtswidrig” verurteilt, daher wird das kaum verwirklicht werden. Salvini hat immerhin einen ersten Schritt in diese Richtung gesetzt.

  4. Marcel Elsener

    Internierungs-/Flüchtlingslager in Nord- oder Mittelafrika wären sinnvoller. Die israelische Regierung scheint bereits erfolgreich damit zu experimentieren. Gegen entsprechendes Entgelt wären zweifellos manche afrikanische Staaten bereit, die Migranten dort zu entsorgen. Damit verlöre Europa ziemlich schnell an Attraktivität, und es gäbe weit weniger Tote im Mittelmeer. Und eines ist sicher: es wäre deutliche weniger Geld notwendig zur Migrantenaufbewahrung in Afrika, denn als Sozialhilfe in Europa für auf dem Arbeitsmarkt unvermittelbare afrikanische Fachkräfte notwendig ist.

  5. Johannes

    Mit den Visegrad-Staaten geht der alte Herr nicht so verständnisvoll um, dort will man gegen den Willen der Politiker und der Mehrheit der Bevölkerung sehr wohl Zwang ausüben.
    Aber die Maghrebstaaten welche alle Migranten durchwinken und dann, obwohl sie es leicht verhindern könnten, die Leute mit Schlauchbooten ins offene Meer fahren lassen, da hat man vollstes Verständnis und erklärt devot das man es akzeptiert und halt weiterhin den Europäern, denen man eigentlich mehr verpflichtet wäre, die Last schultert.
    Danke Herr Junker, sie haben gekämpft wie ein Seepferdchen, es wollte halt nicht sein.
    Da ist es halt viel einfacher “daheim“ auf den Tisch zu hauen, obwohl auch das sehr gefährlich werden kann wenn man sich dabei den Ischias….sie verstehen?

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