FPÖ: Kneissl ist Fixstarterin für Außenministerposten

Von | 20. November 2017

“Die FPÖ will Karin Kneissl, Nahost-Expertin, Publizistin und bereits in den 90er-Jahren im diplomatischen Dienst tätig, als Außenministerin aufstellen. Dies wurde am Samstag von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gegenüber krone.at bestätigt. Kneissl hatte bereits im Vorfeld gemeint, sie möchte das Amt “als Unabhängige annehmen”. (hier)

13 Gedanken zu „FPÖ: Kneissl ist Fixstarterin für Außenministerposten

  1. sokrates9

    Kneissl ist perfekt! Die weiß wovon Sie spricht! Könnte mir vorstellen dass der EU ein Außenminister Hofer lieber wäre! Eine Frau zu attackieren wird wesentlich schwieriger, noch dazu wenn Sie die Welt aus der Praxis kennt!

  2. Christian Peter

    Nicht Personen sind interessant, sondern lediglich Zahlen, z.B. die Anzahl der geplanten Ausweisungen. Werden die Wahlversprechen gehalten und wie viele Ausweisungen illegaler Einwanderer wird es mit den Bauernfängerparteien ÖVP – FPÖ in Österreich geben ?

  3. Christian Peter

    Nachtrag : In Österreich leben etwa 100.000 Flüchtlinge mit befristetem Aufenthaltsstatus, obwohl es keinen Asylgrund mehr gibt, der Krieg in Syrien ist praktisch beendet und auch nach Afghanistan und in den Irak wird mittlerweile wieder abgeschoben. Wird das Wahlversprechen ‘Asyl auf Zeit’ eingehalten und werden diese Flüchtlinge wieder zurückgeführt ?

    FPD möchte Kriegsflüchtlinge so rasch wie möglich zurückführen :

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168398768/Lindner-will-Kriegsfluechtlinge-so-bald-wie-moeglich-zurueckfuehren.html

  4. Rado

    @Christian Peter
    Warum “zurückführen”? Können die nicht selber gehen?

  5. Falke

    @sokrates9
    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Karin Kneissl eine sehr gute Wahl wäre. Allerdings glaube ich nicht, dass die “Vereinigte Linke” in der EU besondere Hemmungen hat, eine Frau zu attackieren, wenn sie sich der offiziellen (Junker/Merkel-)EU-Politik widersetzt. Siehe das Beispiel Marine Le Pen.

  6. Wanderer

    Das wäre wirklich eine sehr gute Wahl, mit der fast alle leben könnten.

  7. Christian Peter

    @Rado

    Richtig, Ausweisungen sind gar nicht erforderlich. Lassen wir uns überraschen, ob ÖVP und FPÖ ihre Wahlversprechen halten (‘Asyl auf Zeit’, etc. etc) und den ca. 100.000 Flüchtlingen, die in Österreich mittlerweile ohne Asylgrund leben, das Aufenthaltsrecht entziehen werden.

  8. Christian Peter

    @Rado

    Richtig, Ausweisungen sind gar nicht erforderlich. Lassen wir uns überraschen, ob ÖVP und FPÖ ihre Wahlversprechen halten (‘Asyl auf Zeit’, etc. etc) und den Kriegsflüchtlingen und anderen ehemals subsidiär Schutzbedürftigen das Aufenthaltsrecht entziehen werden.

  9. Christian Peter

    @Wanderer

    Taugt jedenfalls um Welten mehr als Außenministerin als der Maturant mit Schmalzlocken, der nun Bundeskanzler werden wird.

  10. Rado

    @Christian Peter
    Das Aufenthaltsrecht entziehen (eh nett) UND den sozialen GELDHAHN auf 0,00 € stellen!
    Bin da allerdings ebenso skeptisch.

  11. Sicherheitsrisiko

    @rado: rückführen ist doch besser – sicher ist sicher

  12. Johannes

    Eine Frau mit diplomatischer Erfahrung, ausgewiesene Nahost Expertin mit exzellenten Sprachkenntnissen, was es interessant macht, auch der Arabischen. Es wäre ein Glücksgriff für die Politik und ein unglaublich beeindruckendes Signal das eine Frau die durchaus kritisieren kann wenn es sein muß, Außenministerin wäre.

    Ich kann der Liste Kurz nur raten dieses Angebot nicht auszuschlagen, diese Frau ist fähig und populär und sie ist unabhängig, es führt kein Weg an ihr vorbei.

  13. Christian Peter

    @Rado

    Heute wurde sogar im ORF berichtet, ”Der Krieg in Syrien und im Irak ist beendet, der IS hat in den vergangenen Monaten 95 % seines ursprünglichen Gebietes verloren, beherrscht nur mehr einen kleinen Landstreifen in der Wüste, Russland wird sich in den kommenden Wochen aus Syrien zurückziehen.”

    Lassen wir uns überraschen, was mit den ca. 100.000 Syrern, Iraker und Afghanen und anderen ehemals subsidiär Schutzbedürftigen mit befristetem Aufenthaltstitel in Österreich passiert, selbstverständlich müssen diese das Land wieder verlassen, weil kein Asylgrund mehr besteht.

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