Fragen eines besorgten Lehrers

“Statt Vorwürfen zur Flüchtlingskrise kommen immer mehr sachliche Fragen und konkrete Vorschläge von besorgten Bürgern, Militärs, Abgeordneten und Lehrern an die Öffentlichkeit. Heute sind es Auszüge einer längeren Schrift von einem besorgten Sportlehrer (55 Jahre) aus NRW.” (hier)

27 comments

  1. astuga

    Schlechte Politiker haben keine Antworten, aber sie haben eine Agenda.
    Und in diese versuchen sie die Realität hineinzupressen.

    Die Folge davon sind offensichtliche Widersprüche in Tat und Wort, ein Haufen Probleme, und sog. besorgte Bürger…

  2. dna1

    @Astuga
    Ich denke sie überschätzen “die Politiker”, die haben keine Agenda.
    Alles, was sie haben, ist der Gedanke daran, in 4 Jahren wiedergewählt zu werden und dafür möglichst bei jedem beliebt zu sein. Nur ja keine schlechte Presse, auf jedem noch so uninteressanten Volksfest wird der johlenden Menge genau das versprochene, was sie hören wollen. Und dafür beschäftigt man viele sogenannte PR-Manager, die einem sagen sollen, was die Meute und Presse hören will.
    Den größten Teil der Schuld an dieser Migrations-Katastrophe tragen die Medien. Hätten die 2015 anders reagiert würde es heute anders aussehen.

  3. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “………..Alles relativiert sich unter dem Deckmantel des „Integrationsideals“.”

    Diese Relativierung(en) verdanken wir den 68ern, welche seit mindestens 15 Jahren an den entscheidenden Hebeln der Macht sitzen.
    Solange im halbwegs homogenen Europa (christlich-jüdische Wurzeln, Aufklärung) relativiert wurde, war diese Relativierung zwar nervig, aber, da niemand einen absoluten Standpunkt einnahm (ist ja bei einer Relativierung und Anerkennung, Gleichstellung von allem und jedem relativ schwierig 😉 ), in ihren Auswirkungen ziemlich harmlos.
    Nunmehr aber -seit 9/11, seit Afghanistan-, Irakkrieg kam es de facto zu einer Renaissance eines “Islam-Bewußtseins” auch und vor allem in Europa- sehen sich diese Relativierer einer Gruppe gegenüber, welche für sich selbst den Anspruch erhebt, im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit zu sein, und da wird es schwierig.
    Anstatt nun die eigenen “Werte” hochzuhalten und zu verteidigen, wird Schritt für Schritt klein beigegeben.
    So kann das langfristig nicht funktionieren.

  4. Rado

    Dass dieser Lehrer einen Brief an die Politik schreibt, zeigt das er immer noch nicht verstanden hat, wie Merkel tickt. Eine Antwort auf seine Fragen gibts ja schon längst. Blockflöte spielen, Kirche gehen und ein Bild erklären. Und für den Briefschreiber im speziellen gibts als spezielles Erziehungsmittel die wirrschaftliche Existenzvernichtung.

  5. mariuslupus

    Nett, dass sich der Herr Lehrer Gedanken macht. Die möglichen Adressaten werden ihn nicht einmal ignorieren.
    Oder ein bekommt ein Disziplinarverfahren auf den Hals, wegen antimerkelscher Hasspropaganda.
    Wen wird der Lehrer wählen ? Schulz oder Merkel ?

  6. sokrates9

    Hoffe dass nun Deutschland / Österreich nach rechts rückt und wieder Spielregeln eingeführt werden!
    Warum müssen wir uns von Eindringlingen gefallen lassen was wir zu tun haben? Sport ist Bestandteil unseres Schulsystems! Wer aus religiösen Gründen nicht teilnehmen kann soll in ein islamisches Land ziehen!

  7. Gerald Steinbach

    sokrates
    Die Hoffnung habe ich auch, aber in Deutschland werden heute ca 90 Prozent der Wähler Links wählen, ein rechtsruck zumindest in Deutschland sehe ich mittelfristig nicht

  8. Falke

    @Rado
    Sie haben wohl recht: er wird wahrscheinlich Merkel wählen. Aber warum wählt so jemand eigentlich nicht AfD?

  9. Rado

    @Falke
    Vermutlich aus dem selben Grund aus dem die Leute vor 300 Jahren an das Gottesgnadentum ihrer Majestät geglaubt haben.

  10. mariuslupus

    @Rado
    War nur eine rhetorische Frage, klar, der Lehrer wählt Merkel. Ein Lehrer muss nicht lernfähig oder belehrbar sein.

  11. Falke

    @Rado
    Noch ein Grund, warum der Lehrer Merkel wählen wird: Gerade eben im ZDF, Umfrage, wer am ehesten die “Flüchtlingskrise” lösen könne. Ergebnis: die überwiegende Mehrheit der Befragten antwortete: CDU – also diejenigen, die die Krise überhaupt erst ausgelöst haben. Da wundert einen ja gar nichts mehr.

  12. Falke

    O.T.: Schallende Ohrfeigen für Merkel und Schulz, AfD erwartungsgemäß auf Platz 3. Was mich wundert und etwas ratlos macht: der Zugewinn der Grünen.

  13. Falke

    Nachtrag: Unbändiger Jubel um Martin Schulz bei der SPD nach der Wahl. Vom 100%-Mann zum 20%-Mann. Welch eine Freude bei seinen Fans! Über eine Mio Wähler von der SPD zur AfD, ebenso von der CDU zur AfD. Der Schulz-Effekt hat voll eingeschlagen!

  14. Christian Peter

    @Falke

    ‘Schallende Ohrfeigen für Merkel und Schulz’ sehen anders aus, 53 % für diese Regierung angesichts der verheerenden politischen Missstände in Deutschland sind ein unheimlich gutes Ergebnis.

  15. mariuslupus

    @Christian Peter
    Keine challende Ohrfeige, vielleicht eine ür Schulze, Merkel wurde voll bestätigt. 85% der Stimmen. Bis auf die AfD, stellen die restlichen Parteien Komplizen und Steigbügelhalter für Merkesl weiteren Kurs. Was kommt, ist noch nicht ganz klar, aber etwas gutes wird es nicht sein.

  16. Christian Peter

    @mariuslupus

    Gleich wie in Österreich, auch hier können sich ÖVP und SPÖ seit Jahrzehnten auf ihre geisteskranken Stammwähler verlassen, eigentlich kann auf man Wahlen in Deutschland und Österreich verzichten.

  17. mariuslupus

    @Christian Peter
    Wahlen überflüssig, stimmt, Wähler geisteskrank, nur zum Teil. Häufig handeln Geisteskranke unberechenbar, aber der nicht geisteskranke Wähler, apportiert immer zuverlässig sein Wahlzetterl.

  18. Christian Peter

    @mariuslupus

    Österreich und Deutschland sind totale Parteienstaaten, vergleichbar mit der DDR. Der Unterschied ist bloß : In der DDR handelte es sich um einen Einparteienstaat, in Deutschland und Österreich um ein Zweiparteiensystem. Auch wenn es verschiedene Parteien zur Auswahl gibt, die Wahlergebnisse bleiben dennoch immer gleich.

  19. Christian Peter

    Ich kenne nur eines, nämlich Großbritannien. Dort ist dieser Missstand jedoch dem Mehrheitswahlrecht geschuldet, wo die Partei mit den meisten Stimmen alleine regiert, was zu einer schweren Benachteiligung kleiner Parteien führt.

  20. mariuslupus

    @Christian Peter
    Das Problem ist nicht, das es zwei Parteien sind, die sich abwechselnd den Ball zuspielen. Das Problem ist jede einzelne Partei und die Parteiapparate besetzt mit Opportunisten und Karrieristen
    Apropos, die DDR war ein Mehrparteien Staat. Unter dem Dach der SED haben sich alle Parteien “freiwillig” versammelt. Unter Merkels Dach haben sich nach DDR Muster, die fünf Einheitsparteien versammelt. Stört nur das eine, das mit braun angemalte Schaf.

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