2 comments

  1. Sybille Stoa

    Ich finde das Thema fracking wird in Österreich noch weniger differenziert diskutiert als in Deutschland.
    In Deutschland waren auch Grün-Linke mit mir einer Meinung, dass Fracking mit Wasserdampf anstatt giftigen Chemikalien keinesfalls ein Problem ist:

    dabei gibt es, wie +Sybille Stoa richtig schreibt, Fracking mit Wasserdampf schon lange, und der wird auch nicht kritisiert. Aber der Wasserdampf reicht ihnen ja nicht:
    ein Überblick findet sich hier, wobei am harmlosesten noch das “Stützmittel” ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulic_Fracturing#Fracfluide
    und sogar Diesel wird verwendet:
    http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/was-ist-unkonventionelle-gasforderung/chemikalien/

    Quelle Diskussion zu TTIP mit Linken auf Google:
    https://plus.google.com/+ChristophSchaddach/posts/6dbuJTfDRgq

  2. Christian Peter

    Der Hype um Fracking trägt noch religiösere Züge als als der um alternative Energie, denn es gibt keine ausreichend förderbaren Schiefergasvorkommen in Europa. Lediglich in Polen (geschätzte 4,2 Billionen Kubikmeter) und Frankreich (3,9 Billionen) gibt es nennenswerte Vorkommen (zum Vergleich : Deutschland 0,5 Billionen Kubikmeter). Zudem wären die Kosten der Förderung in Europa derart hoch, dass sich die Förderung nicht lohnt.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neue-schaetzung-zum-fracking-potential-weniger-schiefergas-in-europa-als-gedacht-1.1858907

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