Frankreich führt die 1000-Euro-Sperre ein

Angeblich “im Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus schränkt Frankreich den Bargeldverkehr drastisch ein. Von September an dürfen nur noch maximal 1.000 Euro in barer Münze bezahlt werden” (hier) – Und nein, mit der Geldnot des Staates hat nichts, rein gar nichts zu tun. Ganz sicher.

15 comments

  1. Herr Supergscheid

    Wahnsinn! Egal welchen Aspekt des Lebens man betrachtet, wir nähern uns der totalen Überwachung inkl. politisch-korrekter Denkverbote. Wenn mir das vor 20 Jahren wer gesagt hätte…

  2. Liberalex

    Vor 20 Jahren habe ich noch gedacht, das Pendel würde/sollte noch weiter in Richtung Freiheit des Einzelnen schwingen. Heute befürchte ich, es wird sich noch deutlich weiter in Richtung staatlicher Allmacht bewegen.
    Und das unter der zustimmenden Billigung einer großen Mehrheit.

  3. Thomas Holzer

    Dies wird in Österreich auch in Bälde kommen; mit dem -ach so “geliebten”- Verweis auf die “fortschrittlichen” Nachbarländer. Verpflichtende Registrierkassen, Abschaffung der Reste des Bankgeheimnisses waren nur die Vorboten

  4. Fragolin

    Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs’ noch Esel auf.
    Das wusste schon der große saarländische Prophet Erich H.; niemand glaubte damals, dass er Recht behalten könnte.

  5. sokrates

    Wir nähern uns dem Kommunistischen Einheitssystem mit großen Schritten! Geld und Individualität wird abgeschafft, es regiert die Nomenklaura der Partei!

  6. Nimbus59

    Die Abstimmung “mit den Füssen” – sprich Auswanderung – der liberal gesinnten und noch halbwegs bei Verstand befindlichen Staatsbürger wird hoffentlich ein deutliches Signal geben.

    Eigentlich nur mehr traurig, das alles mit ansehen zu müssen!!

  7. Eduard Morike

    und das kommt demnächst:

    Die Reichsfluchtsteuer wurde am 8. Dezember 1931 mit der „Vierten [Not-]Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen und zum Schutze des inneren Friedens“ (RGBl. 1931 I, S. 699-745 [1]) eingeführt, um Kapitalflucht einzudämmen. Die Reichsfluchtsteuer wurde bei Aufgabe des inländischen Wohnsitzes fällig, sofern das Vermögen 200.000 Reichsmark (RM) überstieg oder das Jahreseinkommen mehr als 20.000 RM betrug. Der Steuersatz wurde auf 25 Prozent festgesetzt.

    In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Bemessungsgrundlagen der Reichsfluchtsteuer erheblich geändert. Sie diente auch nicht mehr vorrangig dem ursprünglichen Zweck, vermögende Reichsbürger von einer Übersiedlung ins Ausland abzuhalten……..

  8. Fragolin

    @Nimbus59
    Was denn für ein Signal? Die Medien ignorieren das Thema weitgehend und statistisch verschwinden die paar tausend Leute in der Masse der Zuwanderer.
    Wir verzeichnen doch keinen Schwund sondern erleben nur einen Austausch.
    Nein, hier ertönen keine Signale mehr. Nur noch Raunen.

  9. KClemens

    Frankreich hat doch auch eine Verfassung, da bin ich mal gespannt,
    ob das durch die Verfassung gedeckt ist.

    Und aushebeln wird man das vermutlich auch, in dem man eine
    Summe über 3000€ in mehrere Raten über 900 und 1x 300 Euronen
    streckt, und die Ware dann kauft. Nennt sich Anzahlung und Zwischenzahlung.

  10. Rennziege

    Nur vermeintlich aufregend. Nicht einmal zu Napoleons Zeiten gab es Franzosen, die mehr als einen Zehner mit sich führten. Dessen Kaufkraft war allerdings unvergleichlich höher als heute. Und der Zehner stammte von Opfern der Revolution, die auf dem Weg zur Guillotine ihre Geldbörsen aus dem Schindkarren geschmissen hatten.
    Die hatten wenigstens noch einen starken Abgang. Heutige Europäer, zu fett und träge für jegliche Auflehnung wider ihre Büttel, werden wesentlich stiller enteignet. Und lassen sich’s gefallen, weil die EU-Guillotínen kein Leben, sondern nur Zukunft vernichten.
    Unfairer Nachsatz: Bin i froh, dass ma in Kanada san!

  11. PP

    Und die 1.000€-Grenze wird auch gaaanz sicher alle paar Jahre valorisiert! Wie in Italien, wo das seit 2012 gilt.

  12. Goetz Goetz

    Da hat es doch schon einmal eine Geld-Obergrenze gegeben . Das waren die Nazis welche den Tourismus in Österreich treffen wollten. Die 1000-Mark-Sperre ist mit der Massnahme der Franzosen natürlich nicht zu vergleichen. Diese schneiden sich nur ins eigene Fleisch.

  13. A.Felsberger

    Frau Rennziege! Auch in Kanda wird der “Sozialismus” Sie bald erwischen. Weltweiter Datenausgleich, der “gläserne Bürger” und Abschaffung des Bargelds steht auch dort vor der Tür. Oder wollen Sie mir tatsächlich erklären, dass die nordamerikanische Variante der Aushebelung des Bankgeheimnisses (USA: FATCA) die gustiösere ist als die europäische? Man kann ja nichts einwenden gegen all die Argumente, die hier vorgebracht: Es ist skandalös, was hier in Europa abläuft. Aber man kann doch nicht so blind sein zu glauben, dass dies ein europäisches Phänomen sei. “Der Sozialismus”, von dem ihr alle schwafelt, ist weltweit im Vormarsch! Ist es möglich, dass er in Wahrheit “Kapitalismus” heisst? Wie wäre es mal mit dem Gedanken?

  14. Thomas Holzer

    Kapitalismus beruht auf Freiwilligkeit, im Gegensatz zu Sozialismus, Kommunismus und Etatismus.
    So sich jemand erblödet, für die “Mitgliedschaft” auf facebook einen (nicht nur) Datenstriptease hinzulegen, erfolgt dieser Strip freiwillig; der gläserne Untertan wird zu einem Strip ex lege gezwungen, da gibt es kein Entkommen!

  15. H.Trickler

    @Nimbus59 “…Abstimmung “mit den Füssen” – sprich Auswanderung…”

    Wohin denn bitteschön?

    Mond, Mars, Innere Emigration ???

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