Frankreich, ein Paradies für Investoren

Von | 13. Mai 2017

“…..Im Kampf um ihre Arbeitsplätze greifen Mitarbeiter eines französischen Autozulieferers zu drastischen Mitteln: Sie haben Maschinen zerstört und drohen, Gasflaschen und Benzinkanister auf dem Fabrikgelände in Brand zu setzen….” (hier)

24 Gedanken zu „Frankreich, ein Paradies für Investoren

  1. CE___

    Tja, glücklich der Investor der nurmehr Roboter und vollautomatisierte Produktionsanlagen sein Eigen nennen kann, und sich solche Läuse nicht mehr in den Pelz, besser mitten in seinen Maschinenpark, setzen muss.

    Für Frankreich im allgemeinen kann man aber sagen, A’ scho’ egal, der deutsche Bundesgenetik…, äh, Bundesfinanzminister Schäuble kann es kaum erwarten Frankreich mit Transferzahlungen zu überschütten wie mit einem warmen Mairegen.

    DAFÜR geht doch der deutsche Schlafmichel gerne malochen, anstatt sich beim nächsten warmen Wetter lieber die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen oder überhaupt gleich wärme Gefilde im Zuge einer Emigration aufzusuchen.

    Noch zu viele Deutsche ziehen es vor das ihnen die eigenen Politiker die unwiderbringliche Lebens(arbeits)zeit wortwörtlich stehlen mit Transferzahlungen und Garantien damit andere Nationen über die eigenen Verhältnisse leben und ausgeben können.

  2. Thomas Holzer

    Da waren die “Arbeiter” eh zurückhaltend 😉 Vor ein paar Monaten hatten ja in Frankreich Streikende ein paar Manager als Geiseln genommen

  3. stiller Mitleser

    das gallische Temperament und die Traditionen sind eben so und das spezielle “Investitionsklima” durchaus bekannt, vive la difference (-_-)

  4. Kluftinger

    Wenn Macron die Eurobonds durchsetzt, wird das sicher alles besser? 🙁

  5. sokrates9

    Internationale Firma hat vor ca 20 Jahren in Rahmen einer Firmenuebernahme einen frazoesischen Betrieb mit “geerbt”. Wir sollten eine Analyse des Standortes machen, durften aber Dank Gewerkschaft das Gelaende nichtbetreten…

  6. stiller Mitleser

    dafür verstehn sie was vom Essen, kann man denn alles können?
    (hier ein blog – Amerikaner sind seit dem WK1 die größten Bewunderer – mit all den Schokolademessen, Käsemessen, Austern- und Erdbeerfesten…. zum Durchscrollen und Lechzen an einem verregneten Wochenende http://parisbreakfasts.blogspot.co.at/ ) (-_-)

  7. mariuslupus

    Frankreich ist gerettet, die Investoren prügeln sich an der Eingangstüre. Marianne hat beschlossen sich Macron hinzugeben, das kreisende Gebirge……..

  8. Selbstdenker

    Der alte Flughafen Terminal Charles-de-Gaulle (inklusive Verkehrsanbindung) ist ein poststrukturalistisches Gesamtkunstwerk, das die Ökonomie dieses abgesandelten Landes perfekt repräsentiert.

    Ich erinnere mich noch schaurig-“schön” an einen Sabena-Flug von Brüssel nach Paris an dem Tag an dem die Sabena pleite ging: so stelle ich mir einen Flug von Grosny nach Urus-Martan vor.

    Verhandlungen mit dem lokalen Management waren stets legendär: zur Mittagspause (circa 3 Stunden) gab’s Rotwein und Hummer. Davor und danach ging jeweils einmal der Brandmelder los 😉

    Wenn sich die Franzosen in ihren Verhältnissen wohl fühlen, so sollen sie es haben. Das lokale Problem wächst sich aber zu einem gesamteuropäischen Problem aus, wenn man nun weitere Vergemeinschaftungsprojekte vorantreibt.

    Wenn das deutsch-griechische Modell auf Frankreich ausgeweitet wird, gibt es wieder einen grossen Krieg in Europa.

    DIn Entschlossenheit der europäischen “Eliten” Europa in den Abgrund zu führen ist erstaunlich berechenbar. Ich denke mir nach jedem Schritt der EU stets “Was wäre die nächstgrößte Stufe des Wahsinns?” – und genau das wird als nächstes gemacht.

  9. Fragolin

    @mariuslupus
    “Frankreich ist gerettet, die Investoren prügeln sich an der Eingangstüre.”
    Ja, aber darum, als erste rauszudürfen… Bald werden die Franzosen aus lauter Not Schnecken und Frösche essen müssen. 😉

  10. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    mit Kräuterbutter ….hmmmm (-_-)

  11. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    Gestern sah ich beim SPAR in Hietzing, als ich auf meine Wurstsemmel wartete, an der Fleischtheke “Altwiener Schnecken-Erdapfelgulasch”, in kleinen Gläsern, sündhaft teuer. So ist das mit den vergessenen Traditionen der Armut.

  12. Christian Peter

    @Kluftinger

    ‘Wenn Macron Eurobonds durchsetzt, dann wird alles besser ?’

    Eurobonds haben wir längst, die Vergemeinschaftung der Schulden in der Euro – Zone wird seit einigen Jahren im großen Stil über die EZB betrieben. Das wird so bleiben, denn in Deutschland wären Eurobonds verfassungswidrig.

  13. Falke

    In Frankreich scheinen die Maschinenstürmer des frühen 19. Jahrhunderts eine Auferstehung zu feiern. Die gesamte Wirtschaft geht offenbar in Richtung Vergangenheit. Viel Glück, Herr Macron! Schäuble kommt auch schon ins Schwitzen, wenn er daran denkt, wieviel Geld er noch in das Fass ohne Boden Frankreich hineinstecken muss. Mit Marine le Pen hätte er sich zweifellos einiges erspart.

  14. Nietzsche

    Dafür lädt Macron die amerikanischen Klima”forscher” ein, die angeblich unter dem bösen Trump jetzt arbeitslos werden.

  15. Mona Rieboldt

    Frankreich ist ein wunderbares Agrarland. Das muss man erst mal schaffen, Schnecken und Froschbeine aus Armut zu essen, es dann später als Delikatesse weltweit zu vermarkten, nicht zu vergessen die Rotweine, Champagner, Käse etc.

    Was die Industrie angeht, sind sie durch zu höhe Löhne, geringe Arbeitszeiten, die die Lohnstückkosten in die Höhe treiben, nicht mehr wettbewerbsfähig. Dazu kommen repressive Arbeitsgesetze und vor allem die Gewerkschaften, die ideologisch so verbohrt sind, dass ihnen jede reale Einschätzung nicht möglich ist.

  16. Gerald Steinbach

    CP
    “”enn in Deutschland wären Eurobonds verfassungswidrig””

    Also das sollte für Merkel Deutschland das geringste Problem sein, und wenn dafür die Menschenrechte herhalten müssen

  17. Gerald Steinbach

    Sehenswert, ein Melasse trifft auf eine Alice Weidel…..

  18. Gerald Steinbach

    Gemeint ist natürlich Menasse
    ..aber nichts für schwache Nerven

  19. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Daß sich die Frau Weidel den Mann! Vilimsky (Herr ist er wahrlich keiner) an ihre Seite setzen lässt, wäre zu vermeiden gewesen (abgesehen davon, daß er ihr intellektuell das Wasser überhaupt nicht reichen kann)

  20. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer

    Ganz bei ihnen, wobei ein Öllinger auch nicht zu verachten ist, der sich mit der Weidel ökonomisch messen wollte, autsch..!

  21. Thomas Holzer

    Ich, als bekennender “rechtsextremer, konservativer Stockliberale” wurde mir doch nie so einen “Windbeutel” an die Seite setzen lassen!
    Was ist nur los mit all den “Bloßfüßigen”, es erschaudert mich mehr und mehr.
    Die wissen anscheinend gar nicht mehr, worüber sie “faseln”! Denn nichts anderes ist dieses jämmerliche Geschwätz

  22. Thomas Holzer

    Korrektur: “StockliberaleR”………..”wÜrde”……….

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