Frankreich: Mit Gewalt gegen den Markt

“…..In Deutschland hat die Taxi-Lobby Uber lautlos den Hahn abgedreht. In Frankreich geschieht das nun mit Gewalt. Die Reaktion der Politiker wird sich nicht unterscheiden. Uber wird verboten. Das wird sich noch oft wiederholen und tut es schon, wo die Kräfte des Gestern glauben, das Morgen verhindern zu können…..” (hier)

29 comments

  1. Der leiwaunde Johnny

    Tja…, Migranten bringen eben auch ihre Lebensart, ihre Wertewelt und ihr Naturell mit. Und wenn in fast jedem Taxi nur noch nordafrikanische Taxifahrer sitzen, reagieren die so, wie Nordafrikaner eben reagieren. Willkommen im Multikulti-Europa 2015.

  2. Christian Peter

    Ein Verbot von Uber & Co ist völlig richtig, denn es müssen für alle Marktteilnehmer dieselben Regeln gelten. Man sollte nicht vergessen : Geschäftsmodelle von Airbnb & Co funktionieren bloß, weil diese durch Unterlaufen der Regeln enorme Wettbewerbsvorteile erlangen, andernfalls würden diese wieder sehr rasch vom Markt verschwinden.

  3. gms

    Christian Peter,

    “Ein Verbot von Uber & Co ist völlig richtig, denn es müssen für alle Marktteilnehmer dieselben Regeln gelten. ”

    Bullshit. Das Taxigewerbe als Inbegriff staatlicher Anmaßung im selben Satz mit “Markt” zu verwenden mit einer Bedeutung, die Sie insinuieren, hat schon was Dummdreistes.

  4. Thomas Holzer

    “…………weil diese durch Unterlaufen der Regeln enorme Wettbewerbsvorteile erlangen, andernfalls würden diese wieder sehr rasch vom Markt verschwinden.”

    So wurde auch von denen “argumentiert”, die vor über 200 Jahren die Webstühle verhindern wollten; welch ein “Unterlaufen der Regeln” das damals wohl war, als ein Unternehmer auf die Idee kam, Arbeitsplätze durch Webstühle zu ersetzen…………. 🙂

  5. Christian Peter

    Markt bleibt Markt, ganz gleich, ob es sich um regulierte oder unregulierte Märkte handelt. Entweder werden alle Teilnehmer eins Marktes einer Regulierung unterworfen (regulierter Markt) oder alle Teilnehmer unterliegen keiner Regulierung (unregulierter Markt).

    sollte selbst für schlichte Geister nachvollziehbar sein..

  6. Christian Peter

    @t.holzer

    die Geschäftsmodelle von Uber & Co sind nichts Neues (was für eine Innovation sollte es sein, Transporte bzw. Zimmervermietungen von Privaten durchführen zu lassen ?) sondern nutzen einzig und alleine den Wettbewerbsvorteil, der durch Unterlaufen der Regeln erwächst.

  7. Christian Peter

    @t.holzer

    worin liegt die Innovation des Geschäftsmodell von Uber & Co ihrer Meinung nach ?

  8. Thomas Holzer

    Die Kunde hat zu entscheiden, ob er ein Geschäftsmodell annimmt oder nicht, niemand sonst, schon gar nicht der Staat und/oder eine Gewerkschaft.
    Es wird ja niemand gezwungen, Uber zu benutzen

  9. Christian Peter

    @t.holzer

    das ist keine Antwort auf meine Frage. Selbstverständlich werden Kunden das Angebot von Unternehmen nutzen, die sich rechtswidrige Wettbewerbsvorteile verschaffen und Waren/Dienstleistungen günstiger anbieten als Unternehmen, die einer strenger Regulierung unterliegen.

    Das Geschäftsmodell von Uber, Airbnb und Co bedeutet lediglich : Das Entstehen einer gewaltigen Schattenwirtschaft, vergleichbar mit dem Drogenhandel oder der Prostitution.

  10. Thomas Holzer

    Sie haben die Raucher vergessen!

    Um Ihre Frage zu beantworten: Weder Sie noch ich haben zu entscheiden, ob ein Geschäftsmodell innovativ ist,; außer Sie agieren als Kunde.

  11. Rennziege

    28. Juni 2015 – 18:11 Thomas Holzer
    “… außer Sie agieren als Kunde.”
    Ich bin in Berlin, London, New York und Toronto mit “Uber”-Taxis gefahren. Mach’ ich nur noch im Notfall. Denn die mangelnde Ortskenntnis der etablierten Taxler ist schon schlimm genug, trotz Navi-Unterstützung. Aber mit einem ungeduschten, unfreundlichen, unbersicherten und sogar aus dem Mund weithin ungustiös riechenden Fahrer zu reisen — das braucht starke Nerven; noch dazu, wenn sein Krachomobil offenbar an allen Schweißnähten krankt und auch so klingt.
    Uber ist, für mich zumindest, eine typische Verlade für profithungrige Einsteiger an den Börsen … wie damals, als der Neue Markt bis 2000 explodierte: Kurzlebige Firmen, deren Substanz aus sieben Schreibtischen und 20 Servern bestand, wurden in den Himmel gelobt und für Milliarden verscherbelt. Natürlich bevor die Kleinanleger eine Silbe davon erfuhren.

    Oisdann: eine typische Eintagsfliege, die nur das Ziel hat, Naivlinge auszusackeln. (Siehe die Gebrüder Samwer in Deutschland, die auf diese Weise zu Milliardären geworden sind, ohne jemals für schwarze Zahlen oder dauerhafte Arbeitsplätze gesorgt zu haben.)

  12. Rennziege

    Pardon: “unbersicherten” muss heißen: “unversicherten”. Benachbarte Buchstaben sind halt so.

  13. Syria Forever

    Shalom Rennziege.

    Gut geschrieben. Auch die blue-chip Luftschlösser haben Sie nicht vergessen.
    Ich frage Sie als intelligenten Menschen “Was schliessen Sie daraus?”.
    Meiner bescheidenen Meinung; “Weil nur noch Luft verkauft wird und selbst diese wird knapp.”. Es gibt seit Jahrzehnten keine Innovationen, nur Erneuerungen oder Verbesserungen. Bald ist auch dafür die Luft raus.
    Seit Jahrzehnten werden Produktions-Cluster zu Service-Cluster umgebaut. Auch Deutschland hat den grössten Wirtschafts-Anteil im Bereich “Serviceleistungen”, was immer das bedeuten mag?
    Deshalb nochmal die Frage; “Was schliessen Sie daraus?”.

    Guten Abend.

  14. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Mit Verlaub -so what?!
    Glücksritter hat es immer gegeben und wird es immer geben.
    Again: Niemand wird gezwungen, UBER zu benutzen.
    So es freie Märkte gäbe, würde sich schnell herauskristallisieren, welches Modell überlebensfähiger ist.
    KFZ umwerfen und anzünden sind meiner Meinung nach eher weniger marktwirtschaftliche Verhaltensweisen 😉
    @Syria
    Ihr Lamento in Ehren, aber again! niemand wird gezwungen, etwas zu kaufen, in ein Unternehmen zu investieren.

  15. Syria Forever

    Herr Holzer,

    Ich lamentiere nicht. Ich stelle fest. Emotionale Bindungen sind mir fremd in Bezug auf Materielle Dinge. Selbstverständlich steht es jedem frei, oder sollte es frei stehen, zu kaufen und investieren wie es ihm gefällt! Regulierter Markt ist unfairer Markt weil sich der Regulator immer die besten Stück behält.

    Shalom.

  16. Rennziege

    28. Juni 2015 – 20:09 Thomas Holzer
    Verehrtester! Ich habe als mehrmalige “Uber”-Kundin von meinen miesen Erlebnissen mit diesem Verein berichtet und schlicht gesagt: Nie wieder! Und da bin ich bei weitem nicht die Einzige.
    Ich bin herzhaft dafür, dass Uber wie jedes andere Unternehmen sich auf dem freien Markt bewähren darf — ebenso darf ich (hoffentlich mit Ihrer gütigen Erlaubnis) sagen, dass Ubers Service, Fahrer und Fahrzeuge meist unter dem Niveau der Wettbewerber bleiben. Und oft ist Uber teurer.
    Dass grenzwertige Franzosen (in ihrer vorsintflutlich reglementierten Wirtschaft noch dazu) irgendwelche Autos zerstören, finde ich ebensowenig gut wie Sie. Oba ned schmeißen S’ mi in an Topf, wo i ned eineghör’, pittäh.

  17. Christian Peter

    Auch das Angebot von Airbnb ist miserabel, nicht einmal Konsumenten profitieren von diesen Diensten. War selbst schon in Versuchung dort zu buchen, aber 70 – 150 Euro pro Nacht für ganze Unterkünfte mit Schimmel im Bad und und sichtbaren Gebrauchsspuren in den Toiletten, Kautionszahlungen und Reinigungsgebühren und ohne jeglichen Service sind ein schlechter Witz. Um diesen Betrag kann man in fast allen Städten Europas Mittelklassehotels buchen.

  18. Christian Peter

    Lange Diskussionen über Airbnb & Co sind überflüssig, denn die Dienstleistungen dieser Unternehmen sind schlicht illegal – ein Verbot ist daher die einzige Lösung, unzählige Städte und Länder haben Arbnb & Co mittlerweile verboten.

  19. FDominicus

    Gewalt ist für Sozialisten eine ganz normale Reaktion und noch besser alllemal legitim um die “Dummen” auf den “rechten” Weg zu bringen. Und wer das nicht will, den kann man einfach auch ermorden.

  20. Christian Peter

    @FDominicus

    Würde man alles erlauben, wofür es einen ‘Markt’ gibt, würde die Welt im Chaos versinken…

  21. Syria Forever

    Shalom Herr Peter.

    Falsch. Freiheit garantiert fairen Wettbewerb. Der Egoismus der Menschen sorgt dafür. Ein regulierter Markt ist immer ein unfairer Markt. Der Regulator wird sich immer die besten Stück selbst behalten. Ergebnis? EU.

    Guten Tag.

  22. Christian Peter

    @Syria Forever

    Shalom Herr Syria Forever

    ‘Regulierung der Märkte; Ergebnis : EU’

    Die EU brachte eine Deregulierung bzw. Liberalisierung der Märkte, keine Regulierung. Verstehen Sie den Unterschied ?

  23. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Ich würde es nie wagen, Sie in einen Topf zu werfen!
    Die Taxler in Wien sind aber auch nicht die creme de la creme 😉
    anyway: ich darf mich wiederholen: der Kunde sollte entscheiden, und sonst niemand

  24. Syria Forever

    Herr Christian Peter.

    Sinnerfassendes Lesen, sinnerfassendes Lesen.
    Oder haben Sie meinen Text nicht gelesen?

    Guten Abend.

  25. Christian Peter

    @Syria Forever

    Sollte ich Sie missverstanden haben ersuche Ich Sie, sich in Zukunft bei allfälligen Diskussionen einer sinnvollen Sprache zu bedienen..

  26. Christian Peter

    @t.holzer

    Bei illegaler Tätigkeit hat nicht der Kunde zu entscheiden, sondern der Gesetzgeber durchzugreifen. In Frankreich wurden heute übrigens 2 Manager von Uber wegen Missachtung geltender Gesetze festgenommen.

  27. Syria Forever

    Herr Christian Peter.

    Das werde ich nicht. Wenn Sie meine Texte Inhaltlich nicht verstehen dann unterlassen Sie es darauf zu antworten.
    Das ist das Kernproblem dieser Gesellschaften. Damit “alle” mitreden können wird das Bildungsniveau für “alle”, bis ins Bodenlose, gesenkt. Das ändert jedoch nichts daran; Es gibt, wenige, Menschen die haben etwas zu sagen und viele, viele Menschen die müssen auch etwas sagen.
    Falscher Weg. Die vielen, vielen Menschen sollen zuhören. Das werden diese Gesellschaften wieder erlernen müssen. Zuhören.

    Guten Abend.

  28. Christian Peter

    @Syria Forever

    entweder bedienen Sie sich einer lesbaren Sprache und kommunizieren in ganzen Sätzen, oder noch besser : suchen sich andere Gesprächspartner.

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