Frankreich taumelt immer tiefer in die Krise

“….Während sich das übrige Europa langsam aus der Krise herausarbeitet, schlingert Frankreich immer tiefer hinein. Während die deutsche Industrie blendend gut läuft, kommen die Geschäfte in Frankreich einfach nicht in Fahrt. Während selbst Spanien seinen Staatshaushalt langsam saniert, findet Frankreich einfach keinen Ausstieg aus der Schuldenpolitik….” (hier)

8 comments

  1. Reinhard

    Die Unternehmen schröpfen, den Mindestlohn heben, die Arbeitszeit kürzen, die Pensionierung vorziehen – so gewinnt man die tumben Massen, so gewinnt man demokratische Wahlen! Vor allem, wenn der abzuwählende Gegner ein testosterongesteuerter Skandalzwerg ist, gegen den die Medien ein lustiges Feuerwerk abschießen.
    Vor zwei Jahren noch waren alle Stimmen, die das heutige Desaster vorhersagten, nur blinde Populisten, die den Erfolg der schuldenbasierten Verteilungspolitik schlechtreden wollten. Heute muss man (wieder einmal) erkennen, dass die bösen neoliberalen Populisten Recht hatten.
    Tja, liebe Franzosen, lieber einen geilen kleinen Lebemann mit Kompetenz als einen herumschwurbelnden Saubermann, der vor Unfähigkeit das Land ruiniert!
    Für die ARBEIT am Staat ist es nämlich vollkommen egal, mit wem und wievielen der Präsident abends in die Kiste steigt und welchen Wein er dort versäuft, sondern was er am Tage vorher geleistet hat. Und da war der kleine Luis-de-Funes-Verschnitt eben doch die bessere Wahl…
    Nun steht Frankreich vor dem Super-GAU. Gerade das Vorzeigeland des sozialitischen Zentralismus, die treibende Kraft hinter den Sanktionen gegen Österreich, als hier Haiders Truppe an den Futtertrögen der Macht mitnaschen durfte, steht vor der Übernahme durch LePens FN, die, in guter alter Manier, in keinem Systemmedium ohne den Vorsatz “rechtsextrem” genannt werden darf (Wir wissen ja: Wer gegen Steinewerfer und Autoanzünder wettert, ist extrem, wer Steine wirft und Autos anzündet, ist nur aktiv).
    Sarkastisch gesagt (net bös’ sein, liebe Franzosen), das hätten sich die “Froschfresser” niemals träumen lassen, einmal solch eine Krot’ schlucken zu müssen. 😉

  2. FDominicus

    Zeigt nur mal wieder wie ungerecht die Welt für Sozialisten ist – wirklich das ist ja geradezu “beschämend”.
    Weise Alleswisser der Enia, schaffen es trotz ihres geballten “Wissens” nicht etwas zu schaffen, sie schaffen es “nur” zu zerstören. Qu’elle surprise oder so….

  3. Thomas Holzer

    Wo ist das Problem?
    Die Franzosen haben ihn ja gewählt! Die bekommen nur das, was sie durch ihre Wahl bekommen wollten

  4. Rennziege

    Aus diesem Artikel von Wolfram Weimer: “Doch die [dringend erforderlichen marktwirtschaftlichen Reformen]bleiben aus. Hollande und seine Sozialisten scheinen mental in uralten Genossenstaatsträumen hängen geblieben. Sie wähnen sich als Sozialarbeiter, Umverteiler und Planwirtschaftsbürokraten eines überdehnten Staates. Ihr Gestus ist der des verbeamteten Gönners.”
    Sapperment! Warum erinnert mich das so sehr an Österreich?

  5. Christian Peter

    @reinhard

    ‘Vorzeigeland des sozialistischen Zentralismus’

    die Struktur einer politischen Ordnung sagt absolut nichts über den Inhalt der Politik aus. Es gibt Zentralstaaten mit niedriger Staats- und Fiskalquote und föderalistisch organisierte mit sehr hohen.

  6. Reinhard

    @Christian Peter
    Ich habe nicht behauptet, dass Zentralismus gleich Sozialismus ist, aber Sozialismus ist immer zentralistisch.
    Nicht jeder Hund ist ein Pudel, aber jeder Pudel ist ein Hund. Ich bin sicher, Sie verstehen mich.

  7. ostarrichio vecchio

    @Reinhard
    “Nicht jeder Hund ist ein Pudel, aber jeder Pudel ist ein Hund”.
    Lieber Reinhard, erlauben Sie, dass ich Ihre Theorie in zumindst einem Fall falsifiziere:
    http://www.heavyharmonies.com/bandpics/lizzyborden.jpg

    außd: “Wer gegen Steinewerfer und Autoanzünder wettert, ist extrem, wer Steine wirft und Autos anzündet, ist nur aktiv”. Ich glaube das wird ein all time classic.

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