Frankreich will Eurozone radikal umbauen

“Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren…” (hier)

8 comments

  1. sokrates

    Die sozialistischen Experten in Umverteilunggewinnen an Einfluß! Solange bis alles zerstört ist, kann man ja gut”wirtschaften”. Der kommunismus hat auch Jahrzehnte gebraucht bis er kollabiert ist!

  2. H.Trickler

    Nachdem Hr. Hollande nicht mehr wegen nächtlichen Scooter-Ausflügen in der Presse steht hat er nach neuen Möglichkeiten gesucht, um sich zu profilieren und zu blamieren…

  3. Fragolin

    Erstens: Der Sinn der Montanunion (später EG) war es vom ersten Moment an, Deutschland zu kontrollieren und die von den renitent fleißigen Deutschen erwirtschafteten Überschüsse abzuleiten, um künftige Expansions- und Rüstungsbestrebungen im Keime zu ersticken.

    Zweitens: Frankreich hat vom ersten Momenr an keinen Zweifel daran gelassen, als historisch legitimierte Führungsmacht das Ruder zu übernehmen. Die inzwischen erreichte wirtschaftliche und in Krisenzeiten damit auch politische Stärke Deutschlands in der EU ist den Franzosen mehr als nur ein Dorn im Auge und gehört gebrochen. Auch der Plan, durch militärisches Eingreifen das libysche Bollwerk zu zerschlagen und dann hunderttausende bisher von Gaddafi im Zaum gehaltene Wirtschaftsflüchtlinge via Italien nach Deutschland zu schleusen, dient diesem Zweck recht gut.

    Und drittens: Es war abzusehen, dass genau das passieren wird. Nachdem ihr Projekt kurz vor dem Scheitern steht, verlangen die EUropäer die politische Union, faktisch das Auflösen nationaler Regierungen und Parlamente. Die Begründung ist besonders pikant: Weil die nationalen Parlamente sich zu weit vom Volk entfernt haben, müssen multinationale, also noch weiter entferntere Parlamente her?!
    Sorry, aber abgesehen davon dass das zentralistische Frankreich und das föderalistische Deutschland verwaltungspolitisch inkompatibel sind, ist solche Argumentation Humbug.
    Aber der Schritt ist gesetzt, und jetzt fehlt nur noch, dass Angie in die Mikros lispelt. “Einen Einheitsstaat wird es mit mir niemals geben!” – das wäre das sicherste Zeichen, dass sie sich schon ein Polster aufschüttelt, um nicht so hart aufzuschlagen, wenn sie wie immer kontrolliert umfällt…

  4. Thomas Holzer

    “….dass das zentralistische Frankreich und das föderalistische Deutschland verwaltungspolitisch inkompatibel sind…”

    Das kann man ja ändern; wie tönte Frau Merkl vor ein paar Tagen doch: “Wo ein Wille, da ist auch ein Weg” 😉

  5. Thomas F.

    Ich würde vorschlagen, alle Latinos und Südstaaten legen ihre Haushalte zusammen.
    Von mir aus können sie das dann ruhig “Europa” nennen. Andere werden eher “Bad Bank” dazu sagen.

  6. Syria Forever

    Shalom Fragolin.

    Sie müssen nicht den Teufel an die Wand malen. Frau von Merkel hat schon gelispelt. Die Zentralregierung in Brüssel ist fixiert, schon eine Weile. Um genau zu sein seit dem Vertrag von Lissabon.

    Guten Mittag.

  7. aneagle

    Oma Merkel hat auch schon den Halbsatz
    “die Spareinlagen der Deutsche sind sicher”
    gelispelt-
    jetzt hat ihn der tüchtige Monsieur Hollande mit
    “in unserer Hand”
    komplettiert.

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