Frankreichs hässliche Seite

Von | 15. Mai 2017

“……When one mentions the nation of France, what instantly springs to mind are its fabulous architecture, wine and cheese and a taste for romance. But that is not all France is known for. France is also known for capitulating to the enemy in times of crisis. France has never been a reliable partner, the sort of Western country you could count on in times of need. Even though France has been part of NATO, it has deviated from the pact on numerous occasions. France routinely has been unpredictable, unreliable and at times, seemingly unethical….” (hier)

21 Gedanken zu „Frankreichs hässliche Seite

  1. stiller Mitleser

    Ein bemerkenswert bitterer Artikel und zu komplex um die historischen Sachverhalte und das historische Ressentiment in ein paar Zeilen zu kommentieren.
    Nur soviel: auch in Frankreich sind die Mentalitäten nicht national homogen, sondern schicht – ja klassenspezifisch (und bis in die 70er gab es strikt unterschiedliche Sozialgruppen) und dadurch verschieden und: – wie auch in Deutschland – der Befreier wird nur von den Jungen geliebt, von den Schuldigen aber abgelehnt, was den undankbaren, europäischen Antiamerikanismus etwas zu erklären vermag.
    Der spezielle Reiz Frankreichs für amerikanische Moralflüchter liegt in den Residuen des 18.Jhs, einem raffinierten Alltagshedonismus, während Deutschland und auch England ja viel stärker vom 19.Jh geprägt erscheinen.

  2. Falke

    Die bevorstehende Islamisierung Frankreichs hat ja Michel Houellebecq in seinem Roman “Unterwerfung” recht realistisch für 2022 vorausgesagt. Es sei auch daran erinnert, wie die Hollande-Regierung auf die islamistischen Attentate auf Charlie Hebdo, Bataclan, Nuzza usw. reagiert hat: Zuerst natürlich, wie es sich gehört, total “betroffen”, und gleich danach mit der Verschärfung der Gesetze gegen “Islamfeindlichkeit”. Die angeführten Attentate hatten natürlich, wie üblich “mit dem Islam nichts zu tun”; wichtig war vor allem der “Kampf gegen Rechts” und gegen die Islamfeindlichkeit. Ganz wie in Deutschland. Dass sich unter Macron da etwas ändern wird, ist wohl nicht anzunehmen; das wäre nur unter Marine Le Pen geschehen. Aber offenbar fühlen sich die Franzosen wohl dabei und hoffen auf weiter Aktionen dieser Art.

  3. astuga

    Macron und Macarons…
    Beide verdanken ihre Entstehung viel heißer Luft, und ihre Beliebtheit einer vordergründigen Süßlichkeit.
    Doch beide sind wenig gehaltvoll und machen nicht satt.
    Was aber nur bei den Macarons kein großes Problem ist.

  4. mariuslupus

    Jeder Staat hat auch hässliche Seiten. Nur manche Staaten kommen mit ihren hässlichen Taten verhältnismässig besser weg, als andere. Manche Staaten neigen dazu, sich selbst als Schurken zu bezeichnen und hoffen innigst auf Unterstützung von aussen, sollte dieser Wunsch Schurke zu sein, nicht in Erfüllung gehen.
    Frankreich gehört nicht in diese Kategorie. Die Grande Nation war immer auf der Seite des Guten. Die paar dunkle Flecken auf der Trikolorenveste wurden immer wohlwollend übersehen.
    Der Zusammenschluss Macrons mit Merkel eröffnet durchaus weitere Möglichkeiten um sich am Untergang Europas aktiv zu beteiligen.

  5. astuga

    @mariuslups
    Richtig.
    Man könnte etwa so manches zu Belgien oder Italien sagen.

  6. Thomas Holzer

    @astuga
    auch über die Preussen, und auch über Österreich 😉
    Und auch die Chinesen haben keine weiße Weste;
    Es könnte vielleicht daran liegen, daß in allen! Staaten dieser Welt Menschen lebten und leben, und der Mensch bekanntlich nicht zu Fehlerlosigkeit neigt 😉

  7. stiller Mitleser

    @ astuga
    leichtes, substanzloses (aber leider nicht kalorienloses) kleines Gebäck aus Eischnee und Zucker (Kokosbusserln, Anisbögen…) gab und gibt´s ja in allen Ländern; die tolle Marketingidee war die Farbe und macarons waren bis zu ihrer touristischen Entdeckung eine Sache für elegante Kindergeburtstage
    https://fabricantdedouceurs.laduree.com/en_int/#!brand/history

  8. astuga

    @Thoma Holzer
    Jein – natürlich hat fast jede Nation und jede Kultur etwas am Kerbholz.

    Aber nicht alle gehen auch gleichartig damit um, und nicht alle inszenieren sich gleichermaßen (nach innen wie nach außen).
    Insofern gibt es da also doch deutliche Unterschiede.

  9. astuga

    @stiller Mitleser
    Im engeren Sinne auch als “Windgebäck” bekannt – wie treffend. 😉

  10. Thomas Holzer

    @astuga 15:05h
    Mit dem 2.Absatz Ihres Beitrages gehe ich natürlich konform

  11. stiller Mitleser

    Kleiner Nachtrag zu den Fröschen und Schnecken:
    Gestern sah ich im Museum am Karlsplatz Kupferstiche des 18.Jhs, die verschiedene Händler zeigten, darunter auch ein “Schneckenweib” – nicht alle Wiener konnten damals schon Backhenderln speisen, viele mußten sich mit “Altwiener Schneckengulasch” begnügen und die französischen Froschschenkel stammten in den 80ern von kroatischen Quakern aus dem Zagorje, wo sie von den Schulbuben gegen kleinen Verdienst gefangen wurden, erzählte vor Jahren ein kroatischer Politiker.

  12. astuga

    @stiller Mitleser
    “Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie halt Macarons essen.”
    Marie Antoinette Merkel zugeschrieben. 😉

  13. mariuslupus

    @astuga
    Alle Nationen sind gleich, nur manche sind gleicher.

  14. Rennziege

    15. Mai 2017 – 15:47 — stiller Mitleser
    Auch in Kärntner Gasthöfen wurden bis vor wenigen Jahren noch Schnecken angeboten: als gefragte Delikatessen. “Die besten Weinbergschnecken beziehen wir von der St.-Veiter Friedhofsmauer”, sagten die Wirte.

  15. stiller Mitleser

    @ Rennziege
    Da haben die Wirte aber Witzchen gemacht, denn Weinbergschnecken stehn bei uns unter Naturschutz, kommen für die Gastronomie aus Zuchten und große Schnecken kriechen zwar behend bergauf aber nicht in/auf Mauern.

  16. mariuslupus

    @stiller Mitleser
    CDU war eine konservative Partei, Merkel wurde als CDU Vorsitzende Kanzlerin und wo ist die CDU jetzt? Links von der CDU ist nur die Mauer.

  17. stiller Mitleser

    @ mariuslupus
    das “konservativ” ist Appeasement nach innen, denn von dort wird Widerstand kommen und das “spricht Deutsch” ist sozusagen der Großkundenbetreuer, denn ohne Übersetzer ist alles viel netter und intimer

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