Frankreichs Macron unterwirft sich der arabischen Welt

Von | 3. Januar 2018

In Abu Dhabi wurden kürzlich Mitglieder des siegreichen israelischen Judo-Teams dazu gebracht, ohne eigene Hymne und Flagge auf das Siegerpodest zu steigen. Wenige Tage später landete der französische Präsident Emmanuel Macron in Abu Dhabi, wo er diejenigen als Lügner anprangerte, die behaupten, “dass der Islam auf der Zerstörung der anderen Monotheismen aufgebaut wird”. Macron lobte lediglich den Islam in einem Land, das die Muslime, die zum Christentum konvertieren oder sich zum Atheismus bekennen, mit dem Tode bestraft.  weiter hier

6 Gedanken zu „Frankreichs Macron unterwirft sich der arabischen Welt

  1. Thomas Holzer

    So what?!
    Das ist das logische Ergebnis, wenn der Relativismus absolut gesetzt wird

  2. aneagle

    whats new? Noch niemals was vom freundlichen Gesicht Europas gehört? Macron ist arbeitsteilig für den Hinterkopf zuständig Endlich kann mit dem Netzdurchsetzungsgesetz zumindest in Deutschland dafür gesorgt werden, dass es nur freundliche Gesichter gibt. Europa, insbesondere das EU-Friedensprojekt, ist weit fort geschritten.

  3. Falke

    Bei dem Besuch des Irans wird sich wohl Macons “Mutti” sicherlich unterwürfig ein Kopftuch umbinden. Kein Wunder, dass gerade ein Franzose den Bestsellerroman “Unterwerfung” geschrieben hat: er weiß wohl am besten, was er von seinen Politikern in Zukunft erwarten kann.

  4. Johannes

    “Die Freiheit führt das Volk“ diesen Titel trägt das berühmte Gemälde von Eugene Delacroix, eine Frau, Marianne, trägt die zerfetzte französische Flagge der Freiheit. Diese Frau ist das Nationalsymbol der Französischen Republik.

    An dieses Gemälde mußte ich denken als ich im realen Video die französische Polizistin am Boden liegen sah, und sah wie sie getreten wurde.

  5. carambolage

    Warum erinnert mich Macron so sehr an Barack Obama?

  6. astuga

    Frankreich macht seit jeher den Bückling vor der islamischen Welt, in einer Mischung aus weltpolitischer Selbstüberschätzung und politisch-wirtschaftlichem Interesse.
    Ohne jetzt historisch zu weit zurück zu gehen, es reicht ja bei Khomeini und dessen französischem Exil anzusetzen, von wo aus er sich direkt in die iranische Revolution begab.
    Auch Frau und Tochter von Arafat leben seit jeher in Paris.
    Dem Irak verkaufte man unter Chirac nicht nur ein Atomkraftwerk, das von den Israelis zerstört wurde (Sarkozy träumte später gar davon, Gaddafi eines anzudrehen), sondern auch gleich waffenfähiges Uran 235.
    Und während Chirac ansonsten bloß die Gründung des “Musée du quai Branly” in die Wege geleitet hat, war es bei Sarkozy gleich die Mittelmeer Union (siehe Wikipedia).

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