Frankreichs Nationalsozialisten?

“Ja, da hat es in Frankreich „kawumm“ gemacht. Marine Le Pen, Frontfrau des Front National, hat ihre nicht minder sozialistischen Kollegen in die Schranken gewiesen.Und es kommt, wie es kommen musste – in erster Linie schreit der deutsche Gehirnwäschling empört auf: „Oh weh, oh weh, die Rechten sind auf dem Vormarsch!“ Ich frage mich nur: Wo sind die rechts (nach heutiger Positionierung)? Alles, was im Programm der französischen Nationalsozialisten zu lesen ist, ist konsequent sozialistische Politik … die Rückkehr zur Rente mit 60, die Anhebung des Mindestlohns, die Ausweitung des ungedeckten, wertlosen Geldes, gegen Globalisierung, gegen Freihandel, für die Verstaatlichung von Banken, für noch mehr Einfluss des Staates auf die Wirtschaft, auf die Bildung, auf den Transport, das Gesundheitswesen, für den Mega-Sozialstaat, für noch höhere Steuern … ja, alles Forderungen für den totalen Staat.” (hier)

26 comments

  1. Thomas Holzer

    Das Frage- sollte durch ein Rufzeichen ersetzt werden.

    “Das, was eben Nationalsozialisten im Gegensatz zu Internationalsozialisten tun.” So ist es, und nicht anders. Brüder im Ungeiste, wird halt nur von den Internationalsozialisten leider noch immer erfolgreich geleugnet, ja sogar noch erfolgreicher in das falsche ideologische Eck gezerrt

  2. Falke

    Das sollte auch einmal über die FPÖ gesagt werden. Sie ist sicherlich in der derzeitigen Situation der moslemischen Invasion zu bevorzugen; wenn man allerdings ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Grundsätze anschaut, kommt man sehr schnell zu der Erkenntnis, dass sie Rot-Grün locker links überholen könnte.

  3. Lisa

    Logisch, dass Rente mit 60 und all das Geköder , egal ob von recht oder links, sein muss, damit man gewählt wird. Mit Speck fängt man Mäuse.

  4. Tom K.

    Was ist denn eigentlich ein Nationalsozialist (nach heutigem Begriff) ?

    Bin ich ein Nationalsozialist, wenn ich mich als Österreicher zu meinem wunderschönen Land, die größtenteils guten Menschen, unsere Kultur, unser Brauchtum und unsere (noch verbliebenen) Werte, bekenne ? Wenn ich sage ich bin stolz ein Österreicher / Tiroler, zu sein ?

    Wenn ich mit Stolz anerkenne, was meine Großeltern, mit harter Hände Arbeit, aus diesem ehemals zerstörten Land geschaffen haben ? Stolz auf meine Großeltern bin, die nicht abgehauen sind, als alles noch in “Schutt und Asche lag”, sondern angepackt und wieder aufgebaut haben.

    Stolz auf die mir von meinem Eltern vermittelten Werte, wie “behandle deine Mitmenschen, wie du behandelt werden möchtest”, oder wie ” sei einfach ehrlich, bleib ein gerader Mensch und lass dir von niemanden den Mund verbieten”, bin ? – Ich diese Werte an meinen Sohn weitergebe ?

    Wenn mir DAS jemand vorwirft, ja dann bin ich ein stolzer NATIONALSOZIALIST, – dann mögt ihr mich verdammen, – es ist mir egal !

  5. Christian Peter

    Lächerlicher Artikel. Der Front National war ehemals eine neoliberale Partei, von ‘sozialistisch’ keine Spur. Die Mainstreammedien lassen keinen Versuch aus, Parteien, die eine Abkehr vom katastrophalen politischen Kurs in Europa fordern, zu diffamieren und deren Wahlerfolge herunterzuspielen. In Wirklichkeit verlangt der Front National nichts weiter, was in anderen Ländern (z.B. Schweiz) als völlig selbstverständlich gilt : Keine Mitgliedschaft in der EU, keine Mitgliedschaft im Währungsverbund und keine grenzenlose Massenzuwanderung. Preisfrage : Sind die Schweizer oder Norweger ein Volk der Rechtsradikalen ?

  6. Falke

    @Tom K.
    “Stolz” auf die Leistung anderer, auch wenn es Eltern und Großeltern sind? Stolz, (zufällig) ein Österreicher zu sein? Das ist ja absurd! Stolz kann man wohl nur ausschließlich darauf sein, was man selbst geschaffen und geleistet hat. Mit allem anderen kann man zufrieden oder glücklich sein. Aber “stolz”? Absolut jenseitig!

  7. Christian Peter

    @Falke

    Dann sollten Werte wie Geschichte, Kultur, nationale Idendität und Patriotismus unbedeutend sein ? Kein Gemeinwesen ist überlebensfähig ohne solche Werte.

  8. Reini

    Tom K. habe ebenfalls ihre Ansichten, … und nach jedem Hoch kommt immer ein Tief,… das war und ist bei allen “Hochkulturen”,…. und “unser Hoch” war bereits!!! … und bis jetzt hat noch keine Völkervermischung funktioniert! … nicht einmal bei einer Diktatur,… nutzen wir die “schöne Zeit” noch!

  9. mariuslupus

    Finde ich gut dass hier auch etwas abgedruckt wird dass eine linke Beuteilung einer neu entstandenen Situation wiedergibt. Von Jemanden zu behaupten dass er ein Nationalsozialist klingt im linken Sprachgebrauch immer gut. Damit ist er, in diesen Falle sie, Frau Le Pen , schubladisiert. Dabei werden die Beweggründe warum die Wähler die FN gewählt haben ignoriert und die Wähler werden braun angemalt. Kein Wort davon was die FN wirklich will – Sicherheit, Aufrechterhaltung des staatliche Gewaltmonopols, Bekämpfung des Islamismus, Einschränkung der Zuwanderung. Das sind in Zeiten der existentiellen Bedrohung von Europa legitime Ziele.
    Aber man kann sich auch, wie es die aktuell regierende linksextreme Politikerkaste macht, über die Notwendigkeit der Erhaltung der europäischen Werte lustig machen. Eine ungebildete, primitive Politikerkaste die keine Ahnung von europäischer Kultur und von abendländischen Werten – Aufklärung, Toleranz, Denk- und Redefreihet, hat.

  10. Mona Rieboldt

    @ Christian Peter
    Hier bin ich Ihrer Ansicht. Die Medien hier lassen wirklich nichts aus, gegen Marine le Pen und ihre Partei zu agieren. Sie ist eine kluge und schlagfertige Frau, man sollte ihr mal zuhören. Dazu kommt, dass ihre Partei 6 von 13 Regionen gewonnen, ihre Nichte im Süden liegt bei 40%, die anderen hat die Partei von Sarkozy gewonnen, ein kleiner Teil wie die Bretagne ist rot geblieben. Der Gewinn der FN hat auch nichts mit den Attentaten in Paris zu tun, denn Paris ist weiterhin rot, ebenso Bordeaux. Am nächsten Sonntag ist Stichwahl.

    Es ist halt in Deutschland inzwischen so, alles was nicht direkt links zu verorten ist, ist rechtspopulistisch, rechtsextrem, halt Nazi.

  11. Mona Rieboldt

    @Falke
    Dann hören Sie mal Türken zu. Die sind nicht stolz darauf, dass irgendwer da was geschaffen hat, Eltern, Großeltern etc. Türken sind STOLZ darauf, ein TÜRKE zu sein.
    Dieses nur stolz sein können auf eigene Leistungen, gibt es wohl nur in Deutschland und bei Ihnen.

  12. gms

    Christian Peter,

    “Der Front National war ehemals eine neoliberale Partei, von ’sozialistisch‘ keine Spur.”

    Aha. Er war es ehemals also. Selbst wenn das stimmte, wo ist die Relevanz? Oder sollen die nebelkerzenden Hochkomma bei ‘sozialistisch’ den löchrigen Sack ohne Hülle und Inhalt zumachen?

    “In Wirklichkeit verlangt der Front National nichts weiter, was in anderen Ländern ..”

    Mit einer beliebigen Deutung von “nichts weiter” stimmt das sogar. Da kann man auch schon mal trivial einsehbare Fakten negieren, wie ebenso M. Le Pens Wahlprogramm “Ein starker Staat – Der Staat als Stratege” und dessen darin manifestierte sozialistische Bevormundungsorgie. Als Kirsche auf dem Quark kann die Dame dann auch locker und konsequent dem knallroten Hollande einen Austeritätskurs vorwerfen (Interview Cicero 6/ 2013).

    Wie sehr einander die Roten und Braunen spinnefeind sind, zeigt unser Forumsbrauner ebenso, wie der unlängst leitartikelnde Meinungsvorturner im Kurier, der zu den jüngsten Wahlergebnissen in Frankreich seinen noch verbliebenen Leser ausrichtete: “Stolzer Nationalismus, verbunden mit dem ebenso gescheiterten Rezept einer staatlich gelenkten Wirtschaft, so stellt sich Frankreichs Rechte die Zukunft vor.”

    Aus Sicht der Internationalsozialisten sind die Nationalsozialisten also nicht nur national, sondern in Wirtschaftsfragen sogar noch bevormundungsgeiler als die Roten. Trüge Le Pen ergänzend einen schmalen Damenbart auf der Oberlippe, wäre die diametrale ideologische Gegenstellung der beiden Zwillinge wahrhaftig evident. Nicht war, Peter?

  13. gms

    Mona Rieboldt,

    “Die Medien hier lassen wirklich nichts aus, gegen Marine le Pen und ihre Partei zu agieren. Sie ist eine kluge und schlagfertige Frau, man sollte ihr mal zuhören.”

    Ja, das stimmt, sowohl was die perpetuierten Untergriffe anbelangt, wie mutmaßlich auch die Klugheit. Aber bloß weil Le Pen sich von einer Künast oder Roth positiv abhebt, ändert das kein Jota an ihrer sozialistischen Haltung.

    In Rußland unterlagen die Menschewiken den Boleschewiken, und obwohl beide marxistischen Gruppen bloß ein dünnes Blatt Papier trennte, gab’s Mord und Totschlag, gegen die analoge Kämpfe mit ihren sattsam bekannten Untergriffen der heutigen Brüder im Geiste Ausbünde der Höflichkeit sind. Bis aufs Blut bekämpft wird damals wie heute exakt jener politische Gegner, der auf dieselbe Klientel abzielt.

  14. Rennziege

    9. Dezember 2015 – 14:29 gms
    Ihr Posting trifft die real existierende poltische Landschaft Wüste wie die F. aufs A. Danke!

  15. Falke

    @Christian Peter: Sie haben mich offenbar nicht richtig verstanden: Man soll selbstverständlich Werte wie Kultur, Geschichte usw. schätzen, das tue ich auch; “stolz” kann ich allerdings nur auf Werte sein, die ich selber geschaffen habe.
    @Mona Rieboldt: Bemerkenswert, dass sie sich die Türken zum Vobild nehmen, es sei Ihnen unbenommen. Ich bin, wie eben Deutsche und Österreicher, nur auf das stolz, was ich selbst geschaffen und geleistet habe.

  16. Christian Weiss

    Der Front National ist halt auch ein Kind seines Landes.
    In Frankreich sind die zuwanderungskritischen Politiker Ultra-Etatisten wie die Mehrheit der Franzosen.
    In Österreich übernimmt die Kritik an schrankenloser Immigration die FPÖ, die in nicht ganz untypisch österreichischer Manier gerne etwas Freunderlwirtschaft betreibt.
    In Deutschland versucht sich die AfD daran, die nach dem Austritt von Bernd Lucke inzwischen einem Rudolf Steiner und anderen Anthropo- und Ariosophen, Verschwörungstheoretikern und Schamanen gut zu Gesicht stände.
    Und in der Schweiz kümmert sich die wirtschaftsliberale SVP um das Thema.

    Passt irgendwie alles.

  17. Gutartiges Geschwulst

    Aus dem Artikel: “Ich frage mich nur: Wo sind die rechts (nach heutiger Positionierung)?”

    Diese Frage stelle ich mir auch bezüglich der NPD: Wo sind die rechts?
    Die NPD ist antiamerikanisch, antikapitalistisch, antiisraelisch, gegen Atomkraftwerke, gegen Gentechnologie, gegen Globalisierung und für die Einführung von Mindestlöhnen.
    Ausnahmslos Ansichten, die auch im rot-grünen Lager für feuchte Hosen sorgen.

  18. Thomas Holzer

    Alle “Parteien” welche nicht das Individuum, jede einzelne Person und deren Persönlichkeit, und die damit zwingend einher gehende persönliche, individuelle Freiheit, in das Zentrum ihrer Politik stellen, sind links, da sie den Menschen nur im Kollektiv, egal welcher Größe, egal welcher Art, als formbare und manipulierbare Masse wahrnehmen.

  19. Mona Rieboldt

    @Falke
    Ich habe nicht die Türken mir als Vorbild genommen, wie Sie schreiben.
    Ich habe es als Beispiel gezeigt, dass es bei anderen Völkern anders verstanden wird, was man unter Stolz versteht.

  20. Christian Peter

    @Falke

    ‘stolz kann man nur auf Werte sein, die man selbst geschaffen hat’

    was soll das Geschwafel ? Die Vergangenheit ist zentrales Element der Geschichte, Kultur, nationalen Identität und des Patriotismus.

  21. Lisa

    @Thomas Holzer. Nicht nur links, auch rechts. Sehen Sie sich mal auf Youtube die fanatisierten Massen während der NS-Zeit an. Parteien haben es so an sich, Massen zu bewerben…

  22. Thomas Holzer

    @Lisa
    Die nationalen Sozialisten sind eben nicht rechts, sondern eindeutig links, weil eben nur das Kollektiv etwas “zählt”, nie aber die einzelne Person in ihrer Einzigartigkeit.
    Kollektivismus und Konformität, beides “herausragende” Pfeiler linken “Gedankengutes”; und natürlich Zwang, da all dies ohne diesen nicht umzusetzen ist

  23. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    ‘Die nationalen Sozialisten’

    das schlimmste Krebsgeschwür unserer Zeit sind nicht nationale Sozialisten, sondern die schwarzen, roten, grünen und liberalen Internationalisten.

  24. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    außerdem : Was soll an ‘nationalen Sozialisten’ schlecht sein, immerhin es ist 100 x besser, österreichisches Steuergeld unter der österreichischen Bevökerung zu verteilen als Abermilliarden für die Rettung fremder Länder (Griechenland), für Banken und für Wirtschaftsflüchtlinge auszugeben.

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