Frankreichs neue Scharia-Polizei

(Gatestone-Institut) Der Staatsrat, das höchste Verwaltungsgericht Frankreichs, urteilte: Weil es Religionsfreiheit gibt, darf der Burkini nicht verboten werden. Zuerst wirkte das Urteil solide: Warum sollten Menschen nicht in der Lage sein zu tragen, was sie möchten und wann sie das möchten? Was aber nicht sichtbar ist, ist der Schaden, der später kommt.
Wenn jemand immer noch nicht erkennt, dass die islamische Kleiderordnung das Trojanische Pferd des islamistischen Jihad ist, dann wird er das schnell lernen.
Zu ein paar aktuellen Vorfällen gehören:
7. September: In Guingamp (Bretagne) wurde ein 17-jähriges Mädchen in Shorts von einem Mann geschlagen, der ihr Outfit für “zu provokativ” befand. Obwohl der Angreifer entkam, so dass die Polizei keine Ahnung hat, wer er ist oder was sein Hintergrund sein könnte, ist es Vorgeschmack auf das, was kommen wird.
7. September: In Toulon in Südfrankreich befanden sich zwei Familien auf einem Fahrradweg, als sie von einer Bande von 10 “Jugendlichen” (die französische Presse benutzt “jeunes” [Jugendliche] um nicht Araber oder Muslime zu sagen) beleidigt wurde Nach Angaben des örtlichen Staatsanwalts brüllten die “Jugendlichen” die Frauen an: “Huren!” und “Zieht euch aus!” Als die Ehemänner der Frauen protestierten, gingen die “Jugendlichen” auf sie zu und es begann ein Kampf. Einer der Ehemänner wurde mit zahlreichen Brüchen im Gesicht bewusstlos aufgefunden.
Zuerst wurde berichtet, dass das Motiv des Angriffs damit verbunden war, dass die Frauen Shorts trugen, aber tatsächlich trugen sie keine, sondern Leggings.
19. Juli: In einem Resort in Garde-Colombe (Alpen) stach ein Marokkaner auf eine Frau und ihre drei Töchter ein, offenbar weil sie leicht bekleidet waren. Eines der Mädchen wurde schwer verletzt. Der Angreifer, Mohamed, sagte, er sei das “Opfer”, weil er behauptete der Ehemann der Frau, auf die er einstach, habe sich vor Mohameds Frau im Schritt gekratzt. Nach Angaben des Staatsanwalts “erinnert sich der Mann des Opfers nicht eine solche Geste getätigt zu haben”.
7. Juli: In einem Tageslager in Reims in Ostfrankreich wurde eine Notiz rundgereicht, die die Eltern aufforderte ihre Töchter keine Röcke tragen zu lassen, weil Jungen im Alter von 10 bis 12 Jahren sich anstößig verhielten. Eine Mutter veröffentlichte das Dokument auf Twitter und kommentierte auf Facebook: “Offensichtlich kam niemand auf die Idee, dass nicht kleine Mädchen sich mit ihrer Kleidung großen Widerlingen anzupassen haben, sondern dass große Widerlinge Erziehung brauchen.”
Anfang Juni wurde die 18-jährige Maude Vallet von einer Gruppe Mädchen in einem Bus in Toulon bedroht und bespuckt, weil sie Shorts trug. Sie postete ein Foto von sich auf Facebook; darunter schrieb sie: “Hallo, ich bin eine Schlampe.” Der Post wurde von mehr als 80.000 Personen geteilt. Die Angreifer waren muslimische Mädchen, aber Maude wollte nach Angaben der “politisch Korrekten”, die an “DHNMDIZT” (das hat nichts mit dem Islam zu tun) glauben, ihre ethnische Herkunft nicht offenlegen.

Schnappschüsse von Frankreichs neuer Scharia-Polizei. Links: In Toulon wurde die 18-jährige Maude Vallet in einem Bus von einer Gruppe muslimischer Mädchen bedroht und bespuckt, weil sie Shorts trug. Sie postete ein Foto von sich auf Facebook, das sie mit “Hallo, ich bin eine Schlampe” beschrieb. Rechts: In einem Resort in Garde-Colombe stach ein marokkanischer Mann am 19. Juli auf eine Frau und ihre drei Töchter ein, offenbar weil sie leicht bekleidet waren.
22.April: Nadia, eine 16-jährige, die einen Rock trug, wurde in Gennevilliers, einem Vorort von Paris, von drei Mädchen verprügelt, die offensichtlich muslimisch waren.
Diese Fälle wurden in allen – den offiziellen wie den sozialen – Medien auf dramatische Weise publiziert. Ironischerweise löste jedoch keiner dieser Vorfälle die internationale Aufmerksamkeit und Empörung aus, die einem Burkini-Vorfall in Nizza entgegenschlug: Eine Frau, offenbar Muslima, lag in der Nähe eines Polizeipostens alleine, ohne Handtuch, Buch, Sonnenschirm, Sonnenbrille, Ehemann (oder Bruder oder Vater) zu ihrem “Schutz” an einem Strand, im grellen Mittagssonnenlicht – und ein Fotograf stand in der Nähe bereit und wartete darauf Bilder davon zu schießen, wie sie von vier Polizisten umringt wurde. Wer alarmierte sie? Die Frau erhielt ein Bußgeld und wurde möglicherweise angewiesen auf dem Strand einen Teil ihrer Kleidung abzulegen. Bilder des Vorfalls wurden zuerst am 23. August von der Daily Mail veröffentlicht und verbreiteten sich rasend schnell, lösten internationale Entrüstung über diese scheinbar rassistischen Franzosen aus, die unschuldige arabische Frauen diskriminieren. Eine Woche später deutete die Daily Mail allerdings an, dass dieser Vorfall durchaus “inszeniert” worden und die “Bilder GESTELLT” sein könnten.
Die wahre Frage lautet also: Nutzen Islamisten in Frankreich heute Fotos und Videos auf die Art, wie die Palästinenser es gegen Israel tun? Filmen und verbreiten sie gefälschte und inszenierte Situationen, um globale Empörung über angeblich arme muslimische “Opfer” zu verbreiten – besonders Frauen, die in Frankreich angeblich “diskriminiert” werden?
Wenn fingierter Propaganda erlaubt wird fortzubestehen, werden die Betrüger einen großen Krieg gewinnen.
“Im Krieg, den der Islamismus mit Entschlossenheit gegen Zivilisationen führt, werden Frauen ein richtiges Thema”, sagte Berenice Levet, Schriftstellerin und Philosophie-Professorin an der École Polytechnique gegenüber der Tageszeitung Le Figaro.
Sie fügte hinzu:
“Statt Zahlen vorzulegen, die alles und nichts sagen, fordere ich ein für die Anerkennung der Tatsache, dass heute die Geschlechterrollen in Frankreich gezwungen sind sich zurückzuentwickeln. Wenn Domination und Patriarchat sich in unserem Land verbreiten, ausschließlich damit zusammenhängt, dann hat diese Tatsache ausschließlich damit zu tun, dass wir muslimische Werte importiert haben.”
Ironischerweise beschloss im selben Moment Frankreichs Ministerin für Familie, Kinder und Frauenrechte, Laurence Rossignol, öffentliche Gelder in eine Werbekampagne gegen “alltäglichen Sexismus” zu stecken – den vermeintlichen Sexismus aller französischen Männer gegen angeblich auf ewig zum Opfer gemachte Frauen. Doch es gab in dieser Kampagne nicht ein einziges Wort über die mögliche Opferrolle oder den möglichen Ausgang aus der zunehmenden Verbreitung der Burqa, des Schleiers oder des Burkinis bei muslimischen Frauen.
Als Kommentar zur Werbekampagne fügte Berenice Levet hinzu:
“Laurence Rossignol sollte Géraldine Smiths Buch Rue Jean-Pierre Timbau. Une vie de famille entre barbus et bobos[1] lesen. Sie würde – unter anderem – erfahren, dass in einigen Geschäften und Bäckereien Männer zuerst bedient werden, vor den Frauen.”
In diesem Buch erfahren wir auch, dass im Herzen von Paris ein Muslim eine Frau beleidigen kann, weil sie auf der Straße eine Cola trinkt. Aber für viele, einschließlich Rossignol, scheint der einzige Feind der weiße Franzose zu sein.
Es gibt zwei ernste Frage zu stellen:
Entsteht in Frankreich eine Scharia-Polizei?
Opfern französische Institutionen eine Freiheit zugunsten einer anderen? Wird das Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau der freien Religionsausübung (des Islam) geopfert, um der französischen Gesellschaft dessen Diktate aufzuzwingen?
Scharia-Polizei
In Frankreich patrouillieren keine organisierten islamistischen Brigaden auf den Straßen (wie in Deutschland oder Großbritannien), um Alkoholkonsum zu bekämpfen oder Frauen wegen ihrer Art sich zu kleiden zu verprügeln. Doch in der Praxis tun Banden “Jugendlicher”, wieder sowohl Männer als auch Frauen, zunehmend genau das. Inzwischen zwingen “große Brüder” ihre Mütter und Schwestern einen Schleier zu tragen, wenn sie aus dem Haus gehen. Und da diese Arbeit jetzt getan ist, haben sie angefangen nichtmuslimische Frauen zu bekämpfen, die Shorts und Röcke tragen – nicht länger nur in sensiblen muslimischen Enklaven, den “No-Go-Areas” der Vororte, wo Frauen es nicht länger wagen Röcke zu tragen – sondern jetzt auch im Herzen großer Städte.
Mehr und mehr versucht das Äquivalent der “islamistischen Tugend-Polizei” diese Standards mit Hilfe von Gewalt durchzusetzen. So sagte Celine Pina, ehemalige Regionalrätin der Île-de-France im Le Figaro:
“Im letzten verzeichneten Angriff [auf die Familien in Toulon], bei dem sie “Huren” und “zieht euch aus” brüllten, verhielten sich die jungen Männer wie eine “Tugendpolizei”, von der wir glaubten, dass sie hier bei uns unmöglich wäre…
Man kann es nicht deutlicher ausdrücken: Es ist ein Gebot der Sittsamkeit als sozialer Norm und der Selbstzensur als Verhaltensnorm… es illustriert die Ablehnung des weiblichen Körpers, der als inhärent unrein und schmutzig betrachtet wird…
Die Burkini-Frage, die Verbreitung der Vollverschleierung, Angriffe auf Frauen in Shorts und ihre Begleiter zu verprügeln haben dieselbe Logik: den Körper der Frau zu einer sozialen und politischen Frage zu machen, zum Anzeiger des Fortschritts einer Ideologie innerhalb der Gesellschaft.”
Laurent Bouvet, Professor für Politikwissenschaften, vermerkte auf seiner Facebook-Seite, dass sogenannte Menschenrechtsorganisationen – angebliche “Professionelle” zu “Antirassismus” – in der Debatte schwiegen, nachdem die Männer in Toulon geschlagen wurden.
Der Staatsanwalt von #Toulon sagte: “Der Kampf wurde durch eine Kleiderordnung ausgelöst. Diese Frauen trugen keine Shorts… Sexismus ist unbestreitbar. Wo sind die Profis der öffentlichen Empörung?”
Laurence Rossignol, Ministerin für Frauenrechte, schwieg ebenfalls. In Frankreich ist also eine neue Regel entstanden: Je weniger Politiker und Institutionen islamistische Normen kritisieren wollen, desto gewalttätiger ist die Debatte in den sozialen Netzwerken.
Gleichberechtigung von Mann und Frau oder (islamische) Religionsfreiheit
Im Gegensatz zur donnernden Empörung über die Polizei, weil sie gegen eine Muslima in einem Burkini eine Geldbuße verhängte, schweigen die Politiker und Menschenrechtsorganisationen, wenn nichtmuslimische Frauen gewalttätig angegriffen werden, weil sie Shorts tragen; das signalisiert einen immens wichtigen politischen und institutionellen Schritt: Ein fundamentales und verfassungsmäßiges Recht, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, wird im Namen der freien Religionsausübung geopfert, womit man einer Religion (den Islam) ermöglicht dem Rest der Gesellschaft seine Diktate aufzuzwingen.
Blandine Kriegel, Philosophin und ehemalige Präsidentin des Haut Conseil à l’intégration (Hoher Integrationsrat) untersuchte den Burkini-Fall von Nizza und veröffentlichte eine Analyse, in der sie nachwies, dass im Burkini-Fall Säkularismus und individuelle Freiheit überhaupt nicht in Gefahr waren. Aber “prinzipiell und offen wurde die Gleichberechtigung von Männern und Frauen” aufgegeben:
Mit seiner bemerkenswerten Verordnung verweist der Staatsrat auf das Gesetz von 1909 bezüglich des Tragens eines Talars und beachtet die jüngeren Gesetze nicht, über die ein souveränes Volk abgestimmt hat und die den Schleier in Schulen (2004) sowie die Burqa in der Öffentlichkeit (2010) verbieten.
Der Staatsrat fühlte sich auch nicht von der verfassungsmäßigen Verpflichtung gegenüber Frauen angespornt: “Das Gesetz garantiert Frauen in allen Bereichen dieselben Rechte wie Männern.”
In der Burkini-Affäre sind weder der Säkularismus noch die individuelle Freiheit in Gefahr; aber grundsätzlich und offen das Prinzip der Gleichberechtigung von Männern und Frauen … Dieser Begriff, “Burkini”, bezieht bewusst das Wort “Burka” ein; dieses Wort drückt nicht den Wunsch aus am Strand schwimmen zu gehen (hier gibt es nichts zu verbieten); auch nicht die Bestätigung einer Religionsfreiheit (kein Bürgermeister hat jemals die Ausübung der muslimischen Religion verboten); das Wort Burkini drückt lediglich die maßgebliche Ungleichheit von Frauen aus.
Im Gegensatz zu ihren Ehemännern, die sich frei fühlen ihre Nacktheit zu zeigen, müssen manche Frauen von Kopf bis Fuß bedeckt sein. Nicht nur, weil sie unrein sind, sondern hauptsächlich wegen des ihnen erteilten Status: Sie unterliegen dem Privatrecht des Ehemannes, des Vaters oder der Gemeinschaft.
Die Republik darf nichts akzeptieren, dass ihren Gesetzen und Werten entgegensteht. Ungleichheit von Frauen kann nicht mit der freien Religionsausübung … der Gewissensfreiheit verteidigt werden. Diese Frage wurde vor drei Jahrhunderten von unseren europäischen Philosophen thematisiert, die die Gründungsväter der Republik sind. Für diejenigen, die Unterdrückung legitimierten, waren Sklaverei und Ungleichheit nur der Ausdruck des freien Willens, erklärte der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau, der unsere Erklärung [der Rechte des Mannes und Bürgers] von 1789 ebenso anregte wie Freiheit und Gleichheit als unveräußerlichen Besitz.
Frankreichs sozialistische Regierung und Verwaltungsrichter haben es offenbar politisch nützlich gefunden den Islamisten gegenüber Zugeständnisse zu machen. Vielleicht stimmten sie Burkinis ursprünglich nicht nur deswegen zu, weil sie glaubten die Menschen sollten tragen, was sie wollen, sondern auch in der vergeblichen Hoffnung, dass der permanente Druck nachlässt, der zunehmend ein kultureller Jihad zu sein scheint. Es mag ihnen nicht einmal der Gedanke gekommen sei, dass sie möglicherweise das Prinzip der Gleichberechtigung der Frau opfern.
Viele Menschen wissen offenkundig immer noch nicht, dass der Islam eine Religion und eine politische Bewegung ist, die sich mit dem Westen im Krieg befindet – und offen beabsichtigt den Westen zu unterwerfen. Ihm muss als solchem begegnet werden. Das Problem besteht darin, dass muslimische Extremisten jedes Mal, wenn entsprechend reagiert wird, Deckung unter der beanspruchten freien Religionsausübung suchen.
Es ist höchste Zeit, dass die französischen und europäischen Politiker eine harte Linie zwischen dem ziehen, wo das persönlichen Recht auf Religion, wie man sie sieht, endet und wo das Recht der Gesellschaft auf Freiheit und Sicherheit beginnt. Und es ist an der Zeit nicht unbedingt den Burkini, sondern das sehr reale Problem des aggressiven Vorherrschaftsanspruchs zu verbieten.
Die Wurzel des Problems ist die Aufstachelung zu Gewalt. Es ist für westliche Gesellschaften entscheidend damit anzufangen zwischen freier Meinungsäußerung und der Aufstachelung zu Gewalt zu unterscheiden und beginnen Angriffe auf Unschuldige ebenso wie Aufrufe zu Angriffen auf Unschuldige ernsthaft zu bestrafen.

26 comments

  1. Fragolin

    Araber lügen niemals. Weiße lügen immer.
    Arabische Männer tun niemals etwas. Weiße Männer sind immer Verbrecher.
    Araber nutzen keine Propaganda. Weiße tun das immer.
    Araber griefen niemals an. Weiße provozieren immer.
    Arabische Medien sagen immer die Wahrheit. Die Medien der Weißen nie.
    Weiße sind antisemtische frauenverachtende Kriminelle. Araber sind tolerante liebenswürdige Engelchen.
    Sagen die Guten Rassisten. Die Empörialisten der Meinungshoheit.
    Und die haben Recht. Immer!
    Warum?
    Weil sie es sagen.
    Und wir hören ihnen zu.
    Wie lange noch?

  2. Fragolin

    “Je weniger Politiker und Institutionen islamistische Normen kritisieren wollen, desto gewalttätiger ist die Debatte in den sozialen Netzwerken.”
    Das kennen wir doch irgendwoher. Erst wird jede Diskussion vermaulkorbt, jeder der trotzdem zu sprechen wagt sofort als radikaler Extremist und rechter Hasser diffamiert und wenn dann einer deutlich wird ist das der Beweis, dass die bösen Rechten Schuld an der “Radikalisierung” haben und “Brandstifter” wären. Das Schlimmste, was man Menschen antun kann, ist sie zu ignorieren. Sie dann, wenn sie um Hilfe schreien auch noch zu diffamieren, zu verhöhnen und zu beschimpfen ist so ziemlich das Menschenverachtendste, was man tun kann. Aber die Demokratiefeinde, Verfassungsbrecher und Menschenhasser, von denen wir in Europa momentan regiert werden, gefallen sich ja in dieser Rolle.

  3. Gerald Steinbach

    Fragolin

    Unlängst im Sportverein, eine lebhafte Diskussion bzw Diskurs zwischen einer Studentin 26 Jahre alt, studiert gerade Politikwissenschaft(gegen Ende) und mir über das Thema AfD.

    Sie: Die Afd ist nicht wählbar, weil sie rassistisch, Isamophob. undemokratisch und rechtsradikal ist…!
    Ich: Wer sagt das?
    Sie: Ich denke da sind sich alle Parteien einig und schießen an der Grenze wollen sie auch noch lassen
    Ich: Ah ,…also der politische Mitbewerber sagt das, bedarf es da nicht einer juristischen Grundlage ob zur
    Entscheidung zu kommen ob eine Partei rechtsradikal, ….ist, und wenn dies so ist, wäre diese Partei
    schon längst verboten, besonders in Deutschland, oder?
    Sie: Das kommt schon noch….
    Ich : Hast du eigentlich schon das Parteiprogramm der AfD gelesen?
    Sie: Nein, aber was ich bis jetzt gehört habe reicht mir
    Ich : Also von wem hast du etwas gehört und was schreckt dich ab?
    Sie: Na in deutschen Parlament und bei Diskussionen
    Ich: Ok, als wieder bei den politischen Mitbewerbern

    Die Studentin wurde mit der Zeit etwas unrund, weil ich immer wieder nach den “Warum” nachfragte und sie selbst bemerkte das ihre Antworten keine Substanz hatte, sie hatte deshalb keine Substanz weil sie sich nie, aber auch wirklich nie mit der AfD beschäftigte, meine letzte Frage war nach den Namen der Parteichefin,….es kam kein Namen, abgesehen von einer Beschreibung ihrer Äußerlichkeiten
    Ein junges Mädel, sicherlich nicht blöd, aber sie hat sich vollkommen auf diese Aussagen verlassen , die sie im ORF, im ZDF,….usw aufgeschnappt hatte und hatte mit diesen Erkenntnissen mit mir diese Diskussion angefangen,

  4. mariuslupus

    Erst ein Vorgeschmack. Die einheimischen werden sich weiter klein machen. Gut abgerichtete Untertanen, eben, sie werden weiter kuschen, sich dem Willen ihrer strengen Mistress unterwerfen und die Unterwerfung als Errungenschaft preisen.
    Fragolin
    Al Jazeera ist ein seriöserer und ehrlicherer Sender als ORF, ARD, ZDF zusammen.

  5. Fragolin

    @Gerald Steinbach

    Mein Glaube ist, dass der Islam eine Verhöhnung des Einen und Wahrhaftigen Schöpfergottes ist, eine Beleidigung, die ihn als kleingeistigen engstirnigen rachsüchtigen Narzissten darstellt. Eine von Satans Dämonen einem Kameltreiber aus dem Orient eingeflüsterte Blasphemie, die die Freiheit des Menschen und die Nutzung seines von Gott gegebenen Gehirns unterdrückt und sich darin gefällt, im Namen Gottes seine Schöpfung zu verhöhnen. Die Männer als dumpfgeile triebgesteuerte Sabbermäuler darstellt, vor denen man jeden weiblichen Knöchel und jede noch so kleine Haarsträhne verstecken muss, weil sie sich sonst auf jede Frau und sogar jedes weibliche Kind werfen müssen wie ausgehungerte Kojoten auf ein Stück frisches Fleisch. Und die gleichzeitig Frauen als unreine, dumme, unfähige und schlampige entmenschte Unterwesen darstellt, die nicht nur in einen Stoffsack eingenäht sondern bei Widerstand auch mal grün und blau gedroschen gehört.
    Dieser mein Glaube und seine Artikulation sind in einem wirklich säkularen Staat durch Glaubens- und Meinungsfreiheit geschützt.
    Ich beschränke darin niemanden in der freien Ausübung seiner Religion. Ich bin gegen ein Burka-Verbot, aber dafür, es öffentlich und bei jeder Gelegenheit als das zu bezeichnen, was es ist: eine Geste der Unterdrückung und Unterwerfung, eine Demonstration der selbstgewählten Abgrenzung und Isolation und der offenen Sympathie mit jenen Radikalmuslimen, die solche Symbolik mit Terror und Gewalt durchsetzen wollen. Nein, die Burka, gehört nicht verboten, aber die demonstrierte Einstellung bestraft. In jedem möglichen Falle mit konsequenter Ausweisung aus der Gesellschaft, von der sie sich selbst abgrenzen.

    Wenn Muslime der Meinung sind, ich wäre ein Schweinefresser, ein unreiner Affe, ein Untermensch und weniger wert als ein Stüch Sch*ße, und das großmäulig artikulieren, ist mir das auch egal. Fällt ebenso unter Glaubens- und Meinungsfreiheit. Ich fordere nur, damit aufzuhören, diese Götzendiener mit meinem Steuergeld zu mästen. Ich will von denen nichts, will denen aber auch nichts geben. Welchem steinzeitlichen Götzendienst die sich freiwillig unterwerfen ist mir sturzblunzn, aber ich sehe nicht ein, deren Hasszerfressenheit und Menschenverachtung zu finanzieren. Sie haben die freie Wahl sich von den Glaubenssätzen ihrer Ideologie zu befreien und für ihr Wohlsein im Diesseits zu sorgen oder als im Herzen Strenggläubige zum Wohle ihrer Religion am Straßenrand zu verhungern. Oder dorthin zu gehen, wo der Pfeffer wächst und dort die großzügige Solidarität ihrer Glaubensgeschwister zu genießen, auch wenn diese nur virtuell existiert. Es ist nicht mein Problem.

    Und ich sehe nicht ein, dass ich nicht nur mit verbalen Anwürfen leben muss (damit habe ich wie gesagt kein Problem, soll jeder reden was er will) sondern von den Empörkömmlingen aus dem Nahen Osten mit körperlicher Gewalt und gar dem Tode bedroht werde, weil sie sich “beleidigt” fühlen könnten. Ich beleidige sie nicht, ich lehne nur ihre als Religion getarnte Unterdrückungs- und Unterwerfungsideologie, ihre Forderung nach in Stoffkäfigen gehaltenen Legehennen, ihre Sklaverei, ihre permanente Todesdrohung gegen jeden Andersdenkenden, Anderslebenden, Andersliebenden konsequent ab. Das ist hier, im Land meiner Vorfahren, das ich auch meinen Nachkommen als ihr Land zu vererben gedenke, mein gutes Recht. Und wenn die eingewanderten Anhänger dieser Religion es nicht ertragen, dass die hier lebenden Menschen es nicht einsehen, sich ihren Glaubens-, Bekleidungs- und Ernährungsvorschriften zu unterwerfen, wenn sie diese Freiheit, für die Millionen unserer Vorfahren ihr Blut gelassen haben, als Beleidigung empfinden und mit Gewalt parieren, dann ist es unser gutes, sogar durch Gesetze und das internationale Völkerrecht und vor Allem durch reine Vernunft gedecktes Recht, jene, denen es nicht passt, zurück zu jenem Teufel zu jagen, der ihnen ihr krudes Weltbild zwischen die Ohren indoktriniert hat.

    Unsere Obertanen verachten und verhetzen uns, wenn wir uns rüsten für den Fall, das Land unserer Vorfahren und die Freiheit unserer Töchter, sich anzuziehen und rauszugehen wie, wann und wohin sie wollen, verteidigen zu müssen gegen Menschen mit steinzeitlicher Ideologie und gelebter Menschenverachtung und Verachtung unserer grundlegenden Werte und Verhaltensnormen. Sie hassen uns und wollen uns leiber austauschen gegen jene Götzendiener. Sie stehen offen auf der Seite jener, die uns verachten, ausnutzen und körperlich angreifen.
    Sie haben nur das Glück, in den letzten Jahrzehnten erfolgreich denkfaule Untertanen gezüchtet zu haben, die eine Veränderung auf demokratischem Wege verhindern, weil sie sich von Propagandamedien lenken lassen. So wie diese kleine studierende Dumpfbacke, die zwar auf der einen Seite glaubt, bald zur akademischen Elite zu gehören und wenn sie gut genug aussieht auch mal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als “Expertin für Rechtsradikalismus” oder “Islamophobie” gegen die AfD vom Leder ziehen zu dürfen, aber in jahrelangem Studium (???) nicht einmal gelernt hat, zu hinterfragen, zu argumentieren, zu denken. Denn meine Frage bei der Schießbefehl-Geschichte ist ja immer, wer denn eigentlich das diesbezügliche Gesetz erlassen und bis heute nicht geändert hat – die AfD wohl eher nicht.
    .
    Wir leben in interessanten Zeiten. Diese Jugend der Generation Snowflake, die schon in Tränen ausbrechen wenn mal einer eine andere Meinungs hat als sie selbst, trifft auf eine Zivilisation, die ihre Jungs schon mit 10 zu kleinen Kämpfern und Aggressoren erzieht und trimmt. Sie werden händeringend nach Erklärung suchen, warum sie niemand vor dem Zwang zu islamkonformem Leben geschützt hat und das, obwohl sie doch immer so brav gegen die Rechten und die AfD gekämpft haben. Sie kennen den Unterschied zwischen Freund und Feind nicht, haben ihn im Gegensatz zu vielen jungen Muslimen nie gelernt. Man hat ihnen eingebläut, es gebe nur Freunde, und nur wer was anderes behauptet, wäre ein Feind. Und niemals der, der dich angreift.

  6. RB

    @Fragolin Respekt, viel besser kann man das nicht sagen. Nur halt eher frustrierend, weil unter den derzeitigen Umständen nicht lösbar.

  7. Fragolin

    @RB
    Ich möchte es mal mit einem Absatz aus Klonovsky’s sagen:
    “Wer als Aggressionsziel freigegeben ist, tritt zurück ins Naturrecht. Wo der Staat seinen Kontrakt nicht mehr einhält, der darin besteht, dass er dem Bürger Steuern abpressen kann, weil er ihn zugleich schützt, erlischt sein Anspruch auf Herrschaft. „Die Verpflichtung der Bürger gegen den Souverän“, erklärte Thomas Hobbes, „kann nur so lange dauern, als dieser imstande ist, sie zu schützen.“ Ist der Staat dazu nicht mehr in der Lage, gilt „das natürliche Recht der Menschen, sich selbst zu schützen“.”
    http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

  8. Fragolin

    Nochwas vom Klodeckel, dann wünsche ich allen ein schönes Wochenende:
    Zu dem ganzen Dreck und Pack, den Verbrechern und Siggis Stinkefinger, kommen also auch die Arschlöcher.
    http://peymani.de/tauber-auf-pofallas-spuren-wenn-arschloecher-die-fresse-halten-sollen/
    Interessant zu erleben, wie die Herrschenden wirklich über ihr Stimmvieh und ihre Steigbügelhalter denken.
    Aber wehe, wir nennen sie bei ihrem wahren Namen.
    In einer funktionierenden Demokratie wären solche Gestalten aus ihren Ämtern geputzt. Aber in der Merkel-Diktatur schwemmt es, wie in jeder Diktatur, die größten Armleuchter in die höchsten Ämter.
    Denk ich an Deutschland in der Nacht…

  9. Wanderer

    @Fragolin – 09:52
    Genau so ist es. Fragt sich nur noch was man konkret tun kann, um den mittelfristigen Verlust der Heimat zu verhindern.

  10. sokrates9

    Wandere@.. was man konkret tun kann, um den mittelfristigen Verlust der Heimat zu verhindern…
    glaube opinion leader zu sein und solche Diskussionen wie oben beschrieben mit Studenten / Journalisten / Politikern zu führen!
    Glaube im gemeinen “faschistischem” Volk brodelt es schon gewaltig, und diverse Politiker bekommen das auch schon mit!
    Ein schönes Beispiel ist doch Feymann: Weil bei der eigentlich völlig unbedeutenden BP – Wahl Hofer gut abschneidet, war nach einer Schrecksekunde der Feymann innerhalb von 24 Stunden weg von dem österreichischem Futternapf!
    Am Rande: Bin für absolutes Kopftuchverbot von Muslimen in Österreich, da damit nur eine aggressive Politik verfolgt wird! In der moslemischen Türkei wird derzeit diskutiert ob ein Kopftuch bei Militär und Polizei erlaubt werden soll! Warum wohl??

  11. Falke

    @Fragolin
    Ich bin absolut für ein Burka-Verbot. Nicht aus religiösen oder gesellschaftspolitischen Gründen: welche Frau sich öffentlich als unterdrückt und aus- oder abgegrenzt zeigen will (oder muss), darf das gerne tun. Es hat einen rein praktischen Grund (deshalb gibt es ja auch ein Vermummungsverbot): mit verhülltem Körper und vor allem Gesicht kann man unerkannt jede Art von kriminellen Handlungen verüben, vom Ladendeibstahl bis zum Mord. Wer sagt mir denn, dass sich unter der Burka bzw. dem Niqab nicht ein Terrorist mit Sprengstoffgürtel verbirgt? Was ist etwa bei einer Verkehrskontrolle, wo der Führerschein gezeigt werden muss, die Fahrerin aber ihr Gesicht verhüllt (und es auch darf)? Oder bei Gericht? Derartige Beispiele kann man sich ja nach Belieben vorstellen. Daher: absolutes Burka-Verbot.

  12. Gerald Steinbach

    Fragolin
    Auf den Punkt gebracht und ausgezeichnet formuliert und die Frage von user Wanderer stelle ich mir auch, wenn der ungehemmte Zuzug im gleichen oder ähnlichen Tempo weitergeht, werden vor allem die Städte nur noch in Bestlagen bewohnbar sein

  13. Wanderer

    @Sokrates9
    Das Diskutieren allein ist zu wenig, obwohl auch das für viele schon zu viel verlangt ist. Es kann u. U. eine nette Einladung zum Essen bei Bekannten zerstören und da weicht man dann auf ein belangloses Thema aus.

  14. GeBa

    @Fragolin, ich muss dir jetzt einmal sagen, ich finde deine Kommentare SUPER!
    Sie sind ganz auf meiner Linie.
    Ich würde dich gerne in ein Forum einladen, wo Leute mit Hirn dringend gebraucht werden.
    Daher – Interesse vorausgesetzt – schick mir bitte eine Mail auf die Trashmail addy:
    geba@byom.de
    dann kann ich dich kontaktieren. Diese Mailaddy wird nachher wieder gelöscht, also nichts für Spinner und Spanner.

  15. astuga

    Auch in Schweden geht es ja bereits ähnlich zu.
    Nicht nur, dass aus Schweden die relativ die meisten Jihadisten von Europa nach Syrien gezogen sind.
    Auch dort sind islamische Sittenwächter in Sachen Kleidung unterwegs.
    http://www.bbc.com/news/magazine-37578919
    “I am told that religious enforcers attempt to control the community to ensure Sharia law is adhered to.
    They allegedly harass and intimidate people – mainly women – for the way they dress and for attending parties where there is music and dancing, which they consider haram…”

    Bei Kopftuch, Hijab, Nigab und Burkah mit Freiheit zu argumentieren (die im übrigen alleine der Westen bietet, nicht der Islam), ist lächerlich und unglaubwürdig, wenn Frauen auf der ganzen Welt – auch Nichtmuslimas – mit Haftstrafen, Gewalt und sozialer Ächtung gezwungen werden, sich islamisch zu kleiden – eben mittlerweile auch in Europa.
    Jede Muslima und jeder Muslim müsste sich um glaubwürdig zu sein auch gleichermaßen gegen den Zwang zum tragen islamischer Kleidung einsetzen – wenig überraschend geschieht das nicht, abseits von vereinzelten Lippenbekenntnissen.
    Dass wir uns im Westen zunehmend gegen isl. Kleidung aussprechen ist hingegen keine aktive Benachteiligung, es ist im Gegenteil die Reaktion auf einen importierten Missstand.
    Es gilt hier nicht Ursache und Wirkung zu verwechseln!

    Wir erlauben ja auch keine Benachteiligung bei Hindus aufgrund ihrer Kastenzugehörigkeit.
    Und das obwohl viele Hindus stolz auf ihre Kaste sind. Und obwohl es eine jahrtausendealte religiöse Praxis ist.

  16. astuga

    In den Niederlanden sorgt gerade ein junge aus dem links-intellektuellen Milieu stammende Politikwissenschaftlerin für Aufsehen.
    Machteld Zee hat sich zuletzt wissenschaftlich vor allem mit den sog. Sharia-Gerichten (wie in Großbritannien) befasst.
    In ihrem Buch “Holy Identities” spricht sie jetzt ua. von einer geplanten Islamisierung Europas.
    http://www.ad.nl/dossier-nieuws/achter-islamisering-zit-een-plan~a88e1806/

    Übersetzung zB von Google Translator.
    Weblink in das Feld kopieren, und die Option Niederländisch – Deutsch wählen.

  17. sokrates9

    wanderer@..das Diskutieren allein ist zu wenig…Zivilcourage ist auch gefragt! Es ist leider eine Politik der Minischritte, doch selbst ein Umsturzversuch a la Erdogan würde nichts bringen! 🙂 25 Jahre sozialistische Ideologie und Indoktrination vom Kleinkind an zeigen nun Wirkung! Kritisches Denken wurde abgeschafft, aber habe oft den Eindruck dass die richtigen Fragen schnell einen Denkprozess bewirken, da die Leute ohne Hirn trotzdem mit dem Bauch bemerken dass nicht alles so paletti ist wie ihnen geschildert wird! Es sind nicht die 50 Ideologen die von Hitler bis Khomeini ein Regime stützten sondern die tausenden Mitläufer die sich persönliche Vorteile im System erhoffen! Schon die Wahl von Hofer ( Cholera vor Pest da Pest tödlich)wäre ein Schritt in die richtige Richtung!( Ich habe zB einen apolitischen Sohn zur Wahl gebracht)

  18. GeBa

    Nachtrag:
    Sorry, das war keine gute Idee mit dieser Art Trashmail, ich werde Herrn Ortner bitten, dir meine Mailadresse zukommen zu lassen.

  19. AD

    a UN human rights watchdog called on Saudi Arabia to end severe discrimination against girls and to repeal laws that allow the stoning, amputation, flogging and execution of children ………….Bandar Bin Mohammed al-Aiban, chairman of the Saudi Human Rights Commission, who led a Saudi delegation to the committee’s review told the UN body that: SHARIA, OR ISLAMIC LAW, WAS ABOVE ALL LAWS AND TREATIES, INCLUDING THE CONVENTION ON THE RIGHTS OF THE CHILD.

    und trotzdem traut sich offensichtlich kein Medium in Deutschland oder Österreich täglich und prominent solche Zustände in Saudi Arabien zu kritisieren ….ganz im Gegenteil – wir sind auf “kuscheligem Dialogzentrum-Kurs”. täglich wird, teilweise hysterisch, über Syrien berichtet ….nie über den Einsatz von Streubomben durch die Saudis im Yemen ….

    und da wundern wir uns noch…………….

  20. Johannes

    Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

    Damit wünsche ich nicht zu sagen, dass wir z. B. intolerante Philosophien auf jeden Fall gewaltsam unterdrücken sollten; solange wir ihnen durch rationale Argumente beikommen können und solange wir sie durch die öffentliche Meinung in Schranken halten können, wäre ihre Unterdrückung sicher höchst unvernünftig. Aber wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken; denn es kann sich leicht herausstellen, dass ihre Vertreter nicht bereit sind, mit uns auf der Ebene rationaler Diskussion zusammenzutreffen, und beginnen, das Argumentieren als solches zu verwerfen; sie können ihren Anhängern verbieten, auf rationale Argumente – die sie ein Täuschungsmanöver nennen – zu hören, und sie werden ihnen vielleicht den Rat geben, Argumente mit Fäusten und Pistolen zu beantworten.

    Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten eine Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung als ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels. ( Karl Popper über Toleranz 1944)

  21. astuga

    @Johannes
    Bezüglich Hinweis auf Sklavenhandel bei Ihrem Popper-Zitat:

    Reliance of the Traveller (and Tools of the Worshiper) – Umdat as-Salik wa ‘Uddat an-Nasik.
    Aktuell gültige islamische Rechtssammlung der al-Azhar in Ägypten (also nicht irgendwer im Islam).
    Ursprünglich wurden zB. die Passagen über die Sklaverei absichtlich nicht in eine westliche Sprache übersetzt.
    http://www.shariahthethreat.org/wp-content/uploads/2011/04/reliance_of_the_traveller.pdf

  22. astuga

    Nachsatz.
    Das ist dann genau jener “moderate” und “normale” Islam auf den sich dann etwa IS und Boko Haram legitim berufen.
    Beispielsweise wenn sie Nichtmuslime in die Sklaverei verschleppen.

  23. Fragolin

    Herzlichen Dank für die Rückmeldungen, aber gestern musste es mal raus.
    Inzwischen hatte ich leider keine Zeit zum Schreiben, deshalb jetzt nur soviel:
    Ich habe auch eine eigene Meinung zu den Katholen oder irgendwelchen Sekten, der Unterschied ist nur, dass die nicht den ganzen Tag von mir verlangen, mich mit ihrer Religion auseinandersetzen zu müssen, um ihre Forderungen und Wünsche oder ihre Aggression und Verachtung unsereinem gegenüber zu “verstehen” oder gar zu “akzeptieren”. Wenn irgendwelche Heiligen Brüder Der Verkündung Der Frohen Botschaft oder auch die Priester des großen Krokodilgottes Offler der Meinung sind, sie müssen alle andersdenkenden und -glaubenden Menschen bekehren oder ausrotten, gieße ich denen meine Meinung ebenso in die Suppe. Ich halte den Ku-Klux-Klan für das christliche Äquivalent zu den Radikalmuslimen, nur hat die christliche Mehrheit es geschafft, sich nicht nur von denen zu distanzieren, sondern sie bis zur Unbedeutsamkeit zu marginalisieren. Bei den Muslimen sind nicht einmal zarte Versuche zu erkennen, sich von ihrem radikalen Rand zu distanzieren; nur eine Handvoll (deshalb auch akut an Leib und Leben bedrohter) Muslime und Ex-Muslime wagen es, ihnen die Stirn zu bieten.
    @Falke
    Zum Thema Burkaverbot: Ich halte nichts von einem Verbot, die Zeichen seiner Sympathie mit menschenverachtenden und terroristischen Ideologien zu verstecken. Die könnnen sich von mir aus auch die IS-Fahne in den Nacken nadeln, ist mir egal. Nur müssen sie dann eben damit rechnen, als Sympathisanten einer terroristischen Verbrecherorganisation behandelt zu werden.
    Geplärre von wegen Diskriminierung, das aus einem Stoffsack kommt, wird als gedämpft genug wahrgenommen, um ignoriert werden zu können. Es hat jedem Geschäft freizustehen, Vermummten das Betreten zu verbieten. So wie Straßencafes es ablehnen können, Neonazis mit eindeutig eintätowierten Symbolen zu bedienen, können sie auch offene Sympathisanten des Islamterrorismus und -faschismus schneiden. Wenn es jedem Menschen im Rahmen der Bürgerrechte und der Vertragsfreiheit frei steht, zu handeln wie es ihm beliebt, hat sich das Burka-Thema dermaßen Ruckzuck erledigt, so schnell können die Stoffsacknähereien kaum online Konkurs anmelden. Und wenn die Bürgerinnen sich gegen Übergriffe mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erwehren dürften, einschließlich Waffen, und die Bürger ihren Frauen und Schwestern beistehen dürfen ohne langjährige Haftstrafen und linke Angriffe als “Fremdenfeinde” befürchten zu müssen, dann werden die Empörkömmlinge sich schnell an die Benimmregeln halten. Man muss sie ihnen nur klarmachen, für sie verständlich und mit entsprechendem Nachdruck. Oder besser: müsste. Man sieht, die Politik kaschiert mit solchen Diksussionen ihre eigene Unfähigkeit oder Unwilligkeit, die wirklich steuernden Maßnahmen zu setzen.
    @GeBa
    Ich glaube nicht, dass Herr Ortner meine Mailadresse weitergibt. Aber Sie könnten ihm ja eine Mail senden, mit der Bitte, sie an mich weiterzusenden.
    Dann kann ich mich bei Ihnen melden. Irgendwie fehlt die “PN”-Funktion in diesem Blog… 😉

  24. GeBa

    Ich habe schon gestern eine Mail mit der Bitte, meine Mail Adresse an sie weiter zu geben, an Herrn Ortner gesandt.

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