Frankreichs ruhmvolle Wirtschaftspolitik

“…..Auf der Suche nach frischem Geld will der Aufsichtsrat des angeschlagenen französischen Autobauers Peugeut Citroën noch im Oktober über eine mögliche Kapitalspritze von Seiten des chinesischen Partners Dongfeng Motor Corp. beratschlagen. Das berichtet eine Person, die mit der Sache vertraut ist. Das Kapital wäre notwendig, um Peugeots Überleben in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts zu sichern….” (SpOn)

5 comments

  1. Thomas Holzer

    Now well; auch wenn die Chinesen ihre Anteile mittels Kapitaleinlage erhöhen, irgendwann werden sie Profite sehen wollen, und spätestens dann wird es mehr als nur eng werden…..
    Daß die franz. Regierung (nicht nur) die franz. Automobilindustrie stützt, wenn auch ohne nennenswerten Erfolg, ist ja wahrlich nichts Neues.

  2. Kapuściński

    Peugeot hat eine großartige Zukunft – wenn die Autos nicht mehr in Frankreich produziert werden oder wenn Frankreich aus dem Euro austritt oder wenn deutsche Autoarbeiter von jedem eigenen Arbeitsstundenlohn als Solidaritätstransfer (Schäuble, Merkel etc) jede Peugeot-Arbeitstunde mit 10 Euro als Lohnbeihilfe solidarisch unterstützen. Auf das die Brücken und Schulen in Deutschland verfallen und die Edelrestaurants im kulturell eh überlegenen Frankreich blühen. Als deutscher Malocher wäre mir das eine Ehre. Und erst die strahleden Gesichter deutscher Studiumsabbrecher (Abgeordneter) bei einem Besuch in Frankreich: „Puh! Gerade nochmal den Frieden gerettet…”

  3. Spruance

    Wie oft haben wir das schon gesehen? Dongfeng will doch keine Peugeot-Arbeiter glücklich machen – die wollen Marktzugang, Know-How und ihre eigenen Werke auslasten.

  4. Rennziege

    Auch ich fuhr als Studentin Renaults und Citroëns. So schnell, wie die unsereiner unterm Hintern wegrosteten, konnte man gar nicht schauen: So mancher Tritt auf Kupplung, Gaspedal oder Bremse führte an die frische Luft.
    Aber vielleicht meinten unsere französischen Brüder und Schwestern es ja nur gut mit uns — damit es in unseren Autos besser riecht als in ihren Schlafzimmern. (Ich mag die Franzosen sehr. Aber nach einem halben Jahr als au-pair in Paris hatte der Begriff haut goût für mich eine neue Bedeutung. 🙂 )

  5. Michael Haberler

    @Rennziege:
    Amen.
    In meiner Famile gab es auch ein kommunales Studentengefährt, eine sog. “Zittern”
    Hausinternes Etikett war “die Krachmandel”. Folgerichtig bin ich am Pass Gschütt auch mal ins Leere getreten. Eine kurze Peugeot-Episode war ähnlich, hm, abwechslungsreich.

    Praise the Lord and hand me the shredder 😉

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