Französische Ministerin: „Kopftuch tragende Frauen gleichen amerikanischen Negern, die ihre Sklaverei akzeptierten“

Von | 25. April 2016

Mit einer Äußerung über den sich in Frankreich immer mehr breitmachenden islamischen Schleier hat Laurence Rossignol, die französische Ministerin für Familie, Kinder und Frauenrechte, für einen Sturm der Entrüstung gesorgt: Sie verglich Kopftuch tragende Frauen mit „amerikanischen Negern, die die Sklaverei akzeptierten.“ Kurz darauf forderte Elisabeth Badinter, die zu den berühmtesten Feministinnen Frankreichs gehört, einen Boykott europäischer Modefirmen … (weiter hier)

8 Gedanken zu „Französische Ministerin: „Kopftuch tragende Frauen gleichen amerikanischen Negern, die ihre Sklaverei akzeptierten“

  1. Reini

    … im nahen Osten ist man auch der Suche nach der Revolution ohne Kopftuch (für Frauenrechte), und in Europa auf der Suche für das Kopftuch! … wie nahe doch Rückschritt und Fortschritt beieinanderliegen!

  2. CE___

    Gibt es offenbar doch noch ein paar Frauen “mit Eiern” auch in westeuropäischen politischen Führungspositionen…..

    Passt so.

  3. sokrates9

    Das Problem ist dass unsere Emanzinnen die Sache mit dem Schleier entweder intellektuell nicht verstehen oder verstehen wollen!” wenn Glawischnig argumentiert ihre Großmutter habe auch Kopftuch getragen beweist dies dass sie nichts versteht!

  4. Falke

    Sollte sie wirklich “Neger” gesagt haben? Kann ich mir kaum vorstellen. Es gibt im Französischen den – üblichen und allgemein akzeptierten – Ausdruck “noir” = Schwarzer. Es gibt natürlich auch das Wort “nègre”, das aber immer schon beleidigend und herabwürdigend war; das wird die Ministerin wohl kaum gesagt haben, es sei denn, sie wollte sich bewusst so ausdrücken wie die Weißen vor 150 Jahren.

  5. Mona Rieboldt

    Im Deutschen ist das Wort “Neger” keine Beleidigung, heißt ja nichts anderes als Schwarzer. Es ist keinesfalls mit dem amerikanischen Wort “Nigger” zu vergleichen. Wenn man will, kann man auch das Wort “Schwarzer” als rassistisch ansehen. Mir geht dieses Theater erheblich auf den Keks, dass man auf keinen Fall mehr “Neger” sagen darf. Soll man sie vielleicht “stark Pigmentierte” nennen? Und Zigeuner dann “mobile ethnische Minderheit”?

  6. mariuslupus

    In diesen Zusammenhang wird der bedeutende “kulturelle Beitrag” Erdogans zu zivilisatorischen Entwicklung der Türkei, und insbesondere sein Beitrag zu Wertschätzung der Frauen in der Türkei, klar und deutlich. Die Frage bleibt, ab wann wird sich Merkel für die Verschleierung der Frauen in Deutschland einsetzen. In der Position in die sie sich selbst hereinmanövriert hat, bleibt ihr nicht anderes übrig, als bei der nächsten Erpressung Erdogans, willig einzuknicken und die Direktiven von Bosporus an ihre Untertanen weiterzugeben. Die ersten Übungen in Unterwerfung hat sie schon erfolgreich absolviert.

  7. astuga

    Eigentlich sagt sie nichts anderes als Harriet Tubmann:

    “Ich habe tausend Sklaven befreit.
    Und ich hätte noch weitere Tausend befreit, wenn sie nur gewusst hätten, dass sie Sklaven sind.”
    Harriet Tubmann (ehemalige Sklavin und Aktivistin der sog Underground Railroad).
    http://orf.at/stories/2335805/
    Übrigens wird auch die weibliche Beschneidung vor allem durch Frauen selbst tradiert und ausgeführt.

  8. astuga

    @Falke
    Sie könnte es absichtlich verwendet haben, eben um einen historischen Bezug herzustellen.

    Außerdem haben diese Begriffe im Französischen einen anderen Klang (so wie anderswo auch jeder ganz normal von Gitanos oder Gypsies redet, und nicht von Roma).
    Von den “Le Negresse Vert” über die “Negritude” bis zum “Niger” (gespr. Nischer), ehemals franz. Kolonie.

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