Frau Merkels vorgetäuschte Selbstzerknirschung

Von | 27. September 2017

“Niemand soll sagen, er habe es nicht gewusst. Als ihr nach dem von ihr angerichteten Chaos in der Flüchtlingskrise eine Welle der Kritik entgegenschwappte, heuchelte Merkel Einsicht. Sie habe den Satz: “Wir schaffen das” bereut, 2015 dürfe sich auf keinen Fall wiederholen, sie habe gelernt. Das war alles geheuchelt. Schon in den vergangenen Monaten, als ihre Umfragewerte wieder hoch gingen, war nichts mehr davon zu hören. Jetzt, nach der Wahl, lächelt sie uns ins Gesicht und verkündet, sie könne nicht sehen, was sie hätte anders machen können. An die Stelle von vorgetäuschter Selbstzerknirschung ist ein triumphierendes Lächeln getreten und die Botschaft, sie könne nicht sehen, was sie hätte anders machen können…” (hier)

13 Gedanken zu „Frau Merkels vorgetäuschte Selbstzerknirschung

  1. Mona Rieboldt

    Dreiste Arroganz, sie grinst wie ein Honigkuchen, weil sie wieder Bundeskanzlerin ist und mit den Grünen so weiter machen kann wie bisher. Und Lindner ist nur eine männliche Merkel, der alles tun wird, was sie will. Grüne und FDP können ihr Glück nicht fassen, an Minister-Fleischtöpfe zu
    kommen.

  2. Rado

    Man darf diese Kritik nicht nur an einer Person festmachen. Merkel ist ein System. Vermutlich würde sie in ihrer Partei immer noch zehn Minuten stehende Ovationen bekommen.

  3. sokrates9

    Es ist immer wieder interessant zu sehen dass Politiker in ihrer Wolkenkuckucksheimblase die Zeichen der Zeit einfach nicht mehr sehen und dann stammeln: “Es ist nicht gelungen der (blöden) Bevölkerung meine Politik zu erklären..”

  4. mariuslupus

    Merkel steht unbeirrt zu ihren Programm. Wer ihr glaubt, dem ist bereits bewusst, dass er sich selbst anlügt.
    Für die meisten Menschen scheint es unmöglich zuzugeben, dass sie sich für dumm haben verkaufen lassen. Lieber weiter Merkel wählen. 87.4 % der abgegeben Stimmen, sind eine Unterstützung für Merkel. Bestätigung, Aufforderung so weiter machen.

  5. Falke

    @Mona Rieboldt
    Sie haben wohl recht. Vor allem, wenn man am Wahlabend Wolfgang Kubicki zugehört hat, weiß man, dass die FDP angesichts der fetten Fleischtöpfe locker auf all ihre Grundsätze und “roten Linien” verzichten wird. Und Großmaul Seehofer hat ja schon mit seiner “unabdingbaren Forderung” nach der Obergrenze von 200.000 bewiesen, dass er, wenn es dann hart auf hart geht, sofort klein beigibt. Die einzige Hoffnung der CSU wäre ein Wechsel an der Spitze zu Söder (was ja nach der Wahlpleite gar nicht so unwahrscheinlich ist).

  6. Christian Peter

    @mariuslupus

    ’87 % der abgegebenen Stimme für Merkel’

    Wie oft wiederholen Sie das noch ? Erstens werden bei Bundestagswahlen Parteien gewählt und keine Personen, zweitens stimmten für die CDU bloß 21 % der Stimmberechtigten und viele davon werden mit Sicherheit einen Wechsel an der Spitze der CDU befürworten.

  7. Tom Jericho

    Sie hat doch recht! Wieviele haben die AfD bzw. die Linken gewählt? Zusammen weniger als 25% der Wähler, die ihrerseits wieder nur ca. 70% der Wahlberechtigten ausmachen.

    Also warum sollte Merkel irgendwas ändern?

  8. Gerald M.

    “Erstens werden bei Bundestagswahlen Parteien gewählt und keine Personen, …”

    In Deutschland wird mit der Erststimme eine Person gewählt, mit der Zweitstimme eine Partei.

  9. mariuslupus

    @Christian Peter
    Bleiben sie doch bei Ihren Glauben, dass die merkelhörigen CDU Parteisoldaten eine Ablösung Merkels wollen.
    Merkel hat die CDU zu einer linientreuen, ihr ergebene Partei, nach SED Muster, geformt.
    Die Zukunft wird zeigen, wie Merkel durch die CDU nicht vom Amt entfernt wird. Diese Insubordination würde niemanden in der CDU einfallen.
    Auch in der CSU nicht.Umfaller Seehofer wird die CSU in den Untergang führen.

  10. Rennziege

    Angela Merkels Pyrrhussieg war ihr letzter Muttertag. Was nun folgt, kann niemand vorhersagen, die Demoskopie-Gurus und Leitartikler erst recht nicht. Es wird lustig, mit kaum begrenztem Unterhaltungswert. Schon die sofort einsetzende Postenrangelei in so gut wie allen Parteien zeigt ja, wo die Prioritäten der sogenannten Demokraten liegen: im eigenen Geldbörsel, nicht im Wohlergehen der Menschen, denen sie noch vor drei Tagen rhetorisch die Füße geküsst haben. Eine commedia dell’arte, leider mit Schmierendarstellern bestückt.

  11. raindancer

    sie war von Anfang an auf Kurs und wird den Kurs halten, es ist völlig irrelevant, ob es den Deutschen schadet, das stand nie zur Diskussion

  12. Johannes

    Wenn sie sagt sie wüßte nicht was sie hätte anders machen können so verstehe ich die Aussage nicht ganz.
    Hat sie denn etwas gemacht? Ich habe nur gesehen das sie nichts gemacht hat und so haben Millionen von Migranten gemacht was sie wollten.
    Politische Tatenlosigkeit und das Zulassen von Anarchie und Chaos ist keine Leistung, es war der bequemste Weg den sie persönlich gegangen ist.
    Keine Konfrontation mit irgendwem, außer den besorgten Deutschen aber diese ollen Querulanten haben sowieso ein häßliches Gesicht mit so etwas gibt sich die Strahlefrau nicht ab, die sollen ruhig bei der AfD ihre Heimat finden dort werden sie dann sowieso von den merk(el)würdigen Medien zu Nazi…nein zur Sau…oder doch gleich der Einfachheit halber zur Nazi-Sau gemacht.

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