Freie Märkte, freie Drogen

“Das eiserne Gesetz der Prohibition veranschaulicht, warum die Wirkkraft von Rauschmitteln im Falle einer Legalisierung abnehmen würde. Selbst wenn sich diese Annahme nicht bewahrheiten würde, ein legales Umfeld würde die Etablierung von Marken mit konsistenter Qualität der Substanz erlauben. Obwohl dies nicht die Gefahr des Heroingebrauchs eliminiert, würde die Möglichkeit einer Überdosierung signifikant verringert, da die Konsumenten ein besseres Wissen darüber hätten, was sie sich da eigentlich spritzen. Sogar im Fall so gefährlicher Substanzen wie Drogen, ist ein freier Markt die Politik, welche zu einem bestmöglichen Ergebnis führt” (hier)

7 comments

  1. Mona Rieboldt

    Ja wir haben auch keine anderen Sorgen als gute Drogen wie Heroin etc. In Berlin sollten doch schon die Afrikaner legal ihre Drogen im Görlitzer Park etc. verkaufen können. Kommt sicher noch so ein Gesetz, gilt dann aber nur für Afrikaner und ihre “legalen” Drogen dann. Und Volker Beck von den Grünen kann dann so viele Drogen nehmen, wie er will und noch irrer werden, als er bisher schon war. Er will ja auch vier Eltern für ein Kind, wie er letztens kund tat.

  2. stiller Mitleser

    In der Vorstadt gibt’s bereits so viele Hanfgeschäfte wie Tschecherln. Schild am Hanfgeschäft: “Hier jeden Donnerstag 15% Rabatt für Künstler, Sozialhilfebezieher und AMS”.

  3. cmh

    Ich wäre schon für die Freigabe von Drogen, wenn Drogensüchtige dann nicht wieder auf Regimentskosten Entzug machen müssten.

  4. Lisa

    Tatsächlich mal auf einem Kinderspielplatz gehört: Mutter zu einer andern: Eigentlich müssen wir froh sein, dass so viele Junge Drogen nehmen – d ahebn doch unsere Kleinen bessere Chancen” Un Ähnliches von Linken, die ihre Kids absichtlich in Schulen mit einem hohen Ausländeranteil schicken, vordergründig, um sieToleranz zu lehren, hintergründig, weil sie da ohne Anstrengung Klassenbeste werden können – und sich später den Teufel drum scheren,wer da mit ihnen in der Grundschule sass… Ob man in einem englischen oder amerikanischen College £lebens- und Geschäftsfreunde findet ist nicht dasselbe wie mit den Verlierern aus dem Plattenbau die selbe Schulbank gedrückt zu haben.

  5. Rennziege

    Während der Prohibition in den USA (1920 – 1933) erblindeten oder starben viele tausend Amerikaner durch den Methylalkohol, den die meist in entlegenen Wäldern illegal gebrannten Schnäpse (moonshine whiskey) reichlich enthielten. Was einer der Gründe war, das Verbot alkoholischer Getränke aufzuheben.
    Ich rede nicht von Kokain oder Heroin und seinen x giftigen Derivaten (Crack, Crystal Meth etc.), die weiterhin streng verboten bleiben sollten. Aber der regulierte legale Verkauf von Marihuana hat sich z.B. in Kalifornien bewährt — und bewahrt die Konsumenten zumindest vor den übelsten Gesundheitsschäden, die durch chemisch aufgemotztes Cannabis auftreten. (Wie ich die Kalifornier kenne, wird’s demnächst Mary Jane aus zertifiziert biologischem Anbau geben. :-))

    Ist ja auch eine Geschäftsidee für die klammen EU-Staaten: Durch Aufhebung der Illegalität sinkt der Preis, für die Kameltreiber lohnt sich das Dealen nimmer, und Väterchen Staat kann seine schwächelnde Lebensader der Tabaksteuern durch leichtverdiente Cannabis-Steuern locker wettmachen, wenn nicht mehr. Eine Idee für unseren kernigen Neubundeskanzler, der ja hohe Steuern bis unter die Tuchent als ultima ratio der Staatskunst versteht?

  6. Rennziege

    P.S.: Wollte eigentlich schreiben: “Für die Kameltreiber und Bimbos lohnt sich das Dealen nimmer …” Hab’ ich mir aber verkniffen, die Netiquette bedenkend. Na, vielleicht krieg’ ich die jetzt am lebenden Objekt zu spüren. 🙂
    Gleichzeitig, mit einer Träne im Knopfloch: Ade, Kärnten! Schöner als am Millstätter See, komplett mit der gesamten chaotischen Jugend, kann man nirgends Urlaub machen. (Sogar der Kernige liebt diese Gegend. Muss ich jetzt umdenken?)

  7. mariuslupus

    Gut gemeint, nur werden die Konsumenten als eine Konstante behandelt. Das Problem ist nicht die Repression, sondern die permissive Haltung der alles-ist-möglich Gesellschaft. Niemand muss Drogen konsumieren, und die Gesellschaft ist nicht verpflichtet ihn mit Drogen zu versorgen.
    Entzug ist schmerzhaft, und in den Kategorien der falsch verstandenen Toleranz, dem Süchtigen nicht zumutbar.
    Der Vergleich mit der Prohibition in den USA hinkt auf allen fünf Füssen. Damals wurde Alkohol den Konsumenten entzogen, nicht nur den Alkoholikern. Eine konsequente Unterdrückung der Drogensucht würde die Süchtigen treffen, und tausende Leben in Mexiko, Guatemala, Kolumbien, Bolivien, retten

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