Freie Menschen fürchten freie Märkte nicht….

“…..Mit ihrer Bedenkenträgerei fahren die hasenfüßigen Deutschen das transatlantische Freihandelsabkommen noch an die Wand. Das zu einer Zeit, in der USA und EU erkennen müssten, was sie aneinander haben….” (hier)

10 comments

  1. rubens

    Der Grund liegt wohl darin, dass die Menschen nicht wirklich frei sind, dass Freiheit nicht für alle gilt. Das ist ein Faktum.
    Während Banken, Manager Milliarden in den Sand setzen, mit goldenen Handshakes davongehen, stehen KM-Unternehmer vor dem Kadi wegen Konkursverschleppung, betrügerischer Krida, etc.

  2. Thomas Holzer

    Gäbe es wirklich freie Märkte, bräuchte es kein Handelsabkommen!
    Die Politik schränkt die verbliebenen Reste eines freien Marktes immer mehr ein, um dann einige Monate/Jahre später diese Reste durch ein sogenanntes Freihandelsabkommen noch weiter einzuschränken und zu reglementieren.
    Dieses Agieren könnte man auch Chuzpe nennen

  3. Christian Weiss

    Die Antwort der Welt-Leser:
    “Fleisch von geklonten Tieren und genmanipuliertes Saatgut?
    Danke, das brauchen wir nicht!”

    Mannomann, müssen diese armen Schweine labil sein, dass sie im Laden nicht selber entscheiden können, was sie kaufen wollen, sondern einen Staat brauchen, der vorsorglich schon die Wahl einschränkt.

  4. gms

    Florian Eder in der “Welt”: “Jetzt oder nie: Es muss in Obamas Amtszeit passieren – und bevor die aufstrebenden Schwellenländer ihren derzeitigen Dämpfer überwinden und selbst die Standards setzen. [..] Der amerikanische Kapitalismus kommt manchmal breitbeinig, cowboyhaft daher? Geschenkt. Der russische Gangster-Kapitalismus ist es, der die Welt zu einem schlechteren Ort macht.”

    Ganz egal, wie man nun zu dem Freihandelsabkommen mit den USA stehen mag — das akuelle absurde mediale Trommelfeuer wider Rußland, welches die vernunftbegabte Leserschaft in Deutschland und Österreich mit dem denkbar grobschlächtigsten Rechen gegen den Strich bürsten bürsten will, ist wohl auch damit begründet.
    Erfrischend positiv dabei ist allenfalls, daß die vereinten Tintenspritzer aus ihrem aberwitzigen Progagandafeldzug kein Hehl machen und unverblümt aussprechen, was bislang bloß als Vermutung im Raum stand: Hier wird weniger um um die Ukraine gestritten, im Fokus steht Europa.

    “Jetzt oder nie” — Danke für dieses Bekenntnis.

  5. Rennziege

    Die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) ist so ziemlich die letzte Chance europäischer Staaten, den allgegenwärtigen Kraken der EU in letzter Minute ein paar Fangarme abzusäbeln. Wer diese Chance nicht nutzt — die als einzige Leistung Obamas überleben könnte, obwohl die Idee nicht von ihm stammt —, vergeht sich an den Bürgern, die ihn ernähren.
    Der Freihandel mit (nicht nur) den USA eröffnet europäischen Staaten, sofern noch nicht ganz heruntergewirtschaftet, just jene Möglichkeiten, die die EU einst verhieß, aber durch Regulierungswut und aufgeblähte Bürokratien im Keim erstickte.
    Dass die (ebenfalls: nicht nur) deutschen 68er aller Parteien, schon als dumpfe Amerikahasser aufgewachsen, TTIP als Teufelswerk beschimpfen, überrascht dabei keineswegs; denn die sind halt in der Wolle gefärbte Planwirtschaftler, Regulatoren, überzeugte Abschaffer von Lebens- und Arbeitsfreude.
    Und ganz Europa soll so werden wie sie: Frustsäufer, Misanthropen, graugesichtig, freud-, spaß- und geschlechtslos.

    Zweifellos verbinden auch die Amis ihre Interessen mit diesem Abkommen; alles andere wäre einfältig. Aber internationale Verträge sind immer ein Geben und Nehmen. Man sollte von europäischen Politikern erwarten, dass dies sogar durch ihre verkalkten Gehirnrinden eingedrungen ist: Das TTIP ist ein Strohhalm im Sumpf der EU, diesen Morast ein wenig trockenzulegen.

  6. Wettbewerber

    Danke Thomas Holzer: “Freie Märkte brauchen keine Abkommen.” (außer der Vereinbarung, der Handel ist ab sofort frei!)

    Ich verstehe natürlich den “pragmatischen Zugang”. Aber “freier Handel” bleibt weiterhin eine pure Illusion, letzten Endes richtet es sich eine globale Elite wieder genau so, wie sie es braucht. Die Interessen der Bürger spielen da mit Sicherheit keine Rolle.

    Ganz wichtig, dass diese abermalige Verarsche der Menschen zu Fall gebracht wird. Hätte nie geglaubt, dass ich solche Zeilen einmal von mir geben würde: “Freihandelsabkommen”? Nein danke.

  7. Christian Peter

    Gegen freien Handel hat niemand etwas einzuwenden, sehr wohl aber etwas gegen Sonderrechte für Konzerne (‘Sonderklagerechte für Investoren’) und Untergrabung staatlicher Souveränität durch Installieren einer Schattenjustiz. Der Wirtschaft wird das Abkommen kaum etwas bringen, profitieren werden bloß multinationale Konzerne und Anwaltskanzleien.

  8. Christian Peter

    Es geht auch anders : Mittlerweile haben einige Staaten wegen Untergrabung der staatlichen Souveränität und ausufernder Probleme mit klagefreudigen Investoren sämtliche Investitionsschutzabkommen gekündigt, u.a. die Regierungen von Australien, Argentinien, Brasilien, Indien, Südafrika, Ecuador und Venezuela.

  9. FDominicus

    “Gegen freien Handel hat niemand etwas einzuwenden,”

    Da liegen Sie aber voll daneben. Was aber mit Sicherheit passieren wird. das wird als “freier” Handel propagiert ist aber durch und durch reguliert und wenn dann die Probleme anfangen wird man es auf den “freien” Markt schieben. Warum sollte es diesmal anders sein?

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