Freier Markt für Bildung statt Bildungsreformitis

Von | 1. August 2021

Was will also eine liberale Bildungspolitik? Sie will es den Lernenden ermöglichen, sich – gegebenenfalls mit der Unterstützung der Eltern – nach ihren individuellen Präferenzen zu orientieren. In anderen Worten: Der Staat darf den Markt für Bildung, in welchem die Nachfrage nach und das Angebot von Bildung aufeinandertreffen, nicht behindern oder verzerren, indem er selbst Ziele, Angebote und Preise vorschreibt. Dies wäre ein unerlaubter Eingriff in das elementare Menschenrecht der Vertragsfreiheit und der Eigentumsgarantie.

Aus der Erfahrung wissen wir, dass staatlich geplante und betriebene Systeme in der Regel ineffizient und verschwenderisch sind, während freie Märkte auf der anderen Seite die besten Ergebnisse liefern.[1] Die Marktwirtschaft führt tendenziell zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis, was eine höhere Lebensqualität für alle bedeutet, weil mit den dadurch eingesparten Mitteln zusätzliche Bedürfnisse befriedigt werden können. Es gibt keinen Grund, weshalb das bei der Bildung anders sein soll. mehr hier

3 Gedanken zu „Freier Markt für Bildung statt Bildungsreformitis

  1. Kluftinger

    Na, da wird es bei bestimmten Leuten ein Aufheulen geben?
    Aber nach der “zweiten Lesung” wird klar, dass es ja ohnehin einen Art “grauen Markt” im Schulbereich gibt.
    Alle interessierten Eltern wissen, welche der Schulen im Umkreis die beste bzw. die bessere ist. Und sie werden versuchen, sofern die möglich ist, ihre Kinder in die “bessere” zu schicken. Und meist sind das Privatschulen.
    Was steckt also hinter den Unterschieden? Da ist eine sachliche , nicht voreingenommen Diskussion notwendig.
    Erst dann könnte, im Geiste des Autors Kessler, an Lösungsvorschlägen gearbeitet werden.
    P.S.: ein befreundetes Ehepaar war aus beruflichen Gründen für einen Zeit in New Orleans . Bei der Einschulung der Kinder hatte die Direktorin darauf hingewiesen, dass es nur in wirklichen Ausnahmefällen zu Nachhilfestunden kommen sollte. Zuerst würde sie mit denn betreffenden Lehrkräften ihrer Schule sprechen. Erst dann wurde über Nach-Hilfen entschieden.

  2. GeBa

    Die NÖN berichtet, dass immer mehr Eltern ihre Kinder von der öffentlichen Schule Hofstetten-Grünau abmelden und sie privat unterrichten lassen werden, wenn die politischen willkürlichen Regeln weiter bestehen.
    Kann ich voll verstehen

  3. sokrates9

    Es hat schon einen Grund warum die meisten Eliteschulen privatwirtschaftlich organisiert sind und es kaum eine staatliche Schule/Universität mit Weltruf gibt.

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