Freiheit für Uber, Herr Kurz!

(C.O.) Warum es sich der ÖVP-Chef noch einmal überlegen sollte, zusammen mit SPÖ und FPÖ den Wettbewerb abzuschaffen. mehr hier

10 comments

  1. Erich

    Wie sagte doch ein inzwischen entlassener Innenminister sinngemäß: Politik bestimmt das Recht. Warum schreien all die, die ihn damals sofort als Undemokraten bezeichneten, nicht jetzt sofort auf? Während beim Rauchverbot wenigstens ein erfolgreiches Volksbegehren den Willen (eines Teiles) des Volkes sichtbar machte ist hier bei Uber nur eine Wirtschaftsklientel am Werk, die ihre geschützten Bereiche behalten möchte. Diese Entscheidung unserer Parlamentarier hat mit dem Willen des Volkes absolut nichts gemein. Hier bestimmt eindeutig die Politik, wie das Recht auszusehen hat!!

    Was kommt als nächstes dran? Milch- und Benzinpreisregulierungen hatten wir schon; warum nicht wieder einführen? Mieten sind zu teuer? Begrenzen! Kurz sollte achtgeben, nicht- wie es derzeit Deutschland vorzeigt – in einem versozialisierten Staat Bundeskanzler werden zu wollen.

  2. TheCapitalist

    So wie es scheint, ist Österreich auf dem Weg in den puren Sozialismus. Wenn auch noch die Grünen an die Macht kommen sollten im Herbst, dann ist es echt vorbei. Bezeichnend ist auch dass nicht mein BP beim Staatsbesuch in Portugal deren Wirtschaft gelobt hat. Wann hat der Kommunist der übelsten Sorte jemals die österreichische Wirtschaft gelobt? 🤔

  3. Gerald Steinbach

    Der einzige user Kommentar in der Wiener Zeitung dazu passt zu den heutigen Zeitgeist und steht unter den Motto “Dümmer geht’s nimma”

  4. sokrates9

    Es gibt auch in Österreich einen “tiefen Staat” Der will zurück in das Mittelalter! Deswegen ist ja auch der Islam so willkommen! Traurig ist dass auch in der FPÖ niemand versteht was Marktwirtschaft ist und auch die Neos wollen ein sozialistisches Einheitseuropa!

  5. Thomas F.

    Am wenigsten nachvollziehbar ist eigentlich, dass die FPÖ dem zustimmt. Dass Rot und Schwarz ihre Klientel versorgen sind wir ja gewohnt. Sie sind seit langem nur noch ferngesteuert von den Lobbies, aus denen sie in Wirklichkeit zusammengesetzt sind. Wie weit es her ist mit dem Bedürfnis der ‘neuen Bewegung’ Österreich zu ‘verändern’ haben wir gemerkt mit dem Aufkündigen der Koalition von heute auf morgen.
    Aber wen versorgt die FPÖ damit eigentlich? Es scheint reine Dummheit und Ahnungslosigkeit dahinterzustecken, dass sie hier wie die Lämminge mitziehen. Wieviel Doofheit im Blauen steckt, haben wir ja beim jüngsten Video wieder staundenden Blickes veranschaulicht bekommen.

  6. sokrates9

    Erich@ Politik bestimmt das Recht! Stimmt ist immer so; Das Recht – abgesehen von den 10 Geboten – ist nicht vom Himmel gefallen! Leider glaubt auch unsere Bundeskanzlerin als oberste Verfassungsjuristin in einem Interview mit Wolf dass das nicht stimmt! Was wollen sie von solch einem Land verlangen??

  7. Otto mosk

    @Thomas f
    der Grund warum die fpö uber verbieten möchte ist, dass es ein saudi arabisches unternehmen ist. die f hat nichts gegen alternative Anbieter.

  8. GeBa

    Ich muss euch leider sagen, ihr habt alle keine Ahnung vom Beförderungsgewerbe in Wien !!! Auch nicht der Herr Ortner.
    Uber war und ist eine Lohnsklavenfirma, die Fahrer müssen keine Prüfung für die Beförderung von Fahrgästen nachweisen, keine Ortskenntnisprüfung machen, kein Leumundszeugnis vorweisen und und und…..
    Weiß eigentlich jemand, dass die so wenig verdienen – sie, die zum Großteil aus den Nachbarstaaten kommen – dass sie sich nicht einmal ein Gemeinschaftszimmer in Wien leisten können und in ihren Fahrzeugen schlafen? In so einen Schlafzimmerwagen würde ich nicht einmal einsteigen, wenn ich eine kostenlose Fahrt angeboten erhalten würde.
    Weiß eigentlich jemand, dass der Taxitarif in Wien seit 2012 nicht erhöht wurde? Kennt ihr ein Produkt auf dem Markt, das seit 7 Jahren keiner Preissteigerung unterworfen wurde?
    Wäre es nicht besser, man gibt für die Wiener Taxi eine Mitnahme von Kunden auch ohne Vorbestellung für Fahrt vom Airport zurück nach Wien frei? Jetzt fahren nämlich täglich hunderte Fahrzeuge leer zurück weil sie sonst von den Airporttaxis angezeigt werden, wenn sie jemand mitnehmen. Erfahrene Reisende und erfahrene Taxler wissen diese Regel natürlich zu umgehen, aber warum macht man so etwas nicht offiziell?
    Ich kenne das Gewerbe sehr gut, habe selbst die Lenkerberechtigung für Wien, bin für einen befreundeten Unternehmer tageweise gefahren, auch wenn ich jetzt seit mehr als 12 Jahren nicht mehr fahre, ich habe meine Stadt sehr gut kenenngelernt, habe interessante Menschen kennengelernt, möchte diese Zeit nicht missen.
    Schwarze Schafe gibt es überall aber Qualität ist bei Uber ganz sicher nicht gewährleistet. Da siegt wohl bei den Nutzern der Slogan: Geiz ist geil! Pfui Teufel!

  9. Selbstdenker

    @GeBa:
    Die Kritik von Christian Ortner richtet sich hier aber primär gegen Einheitstarife für Taxi- und Uber-Fahrer (also die Verhinderung / Abschaffung einer freien Preisgestaltung) und nicht gegen die Einhaltung von Mindestvoraussetzungen. Bitte diese Dinge nicht sinnentstellend vermengen.

  10. TheCapitalist

    @GeBa. Taxi fahren ist also wegen neuer Leute kennenlernen? Ob ein Taxler jmd Neuen kennenlernt oder nicht ist mir herzlich egal. Ich fahre wenig, sehr wenig Taxi. Eines ist aber Faktum: normale Wiener Taxi sind grauslich, mit teils ebenfalls grauslichen Fahrern. Bei Uber habe ich eher andere Erfahrung gemacht.

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