Frexit und die Folgen

“……Frankreichs Regierung hat auf dem Höhepunkt der Eurokrise 2011 die Folgen eines Austritts des Landes aus dem Europäischen Währungssystem analysieren lassen. Der damalige Finanzminister Franҫois Baroin macht den Inhalt der Expertise erstmals in einer Politik-Dokumentation öffentlich, die der französische TV-Sender France 5 am kommenden Dienstagabend ausstrahlen wird….” (hier)

3 comments

  1. Fragolin

    Oh ja, ein Zerfall des EURO wäre ganz ganz schrecklich! Millionen Arbeitslose würde das bringen.
    Nicht so wie der künstliche Erhalt des Euro in Griechenland, Spanien, Portugal, wo ja praktisch Vollbeschäftigung herrscht.
    Ironie aus.
    Als ob es nicht reicht, täglich von diesen Leuten ausgeplündert und verraten zu werden, machen sie sich noch einen Spaß daraus, uns zu verscheißern.
    Der EURO ist bereits tot und Deutschland die große Herz-Lungen-Maschine, die noch Leben simuliert. Wird der Stecker gezogen, können wenigstens alle wieder Deutschland allein die Schuld geben. Egal, wieviel Deutschland bis dahin zahlen und wie viele Generationen im Voraus es noch verschulden wird – der eine Streber in der Klasse ist immer der Prügelknabe der Masse der Mittelmäßigen, Faulen und Dummen.

  2. H.Trickler

    Diese sog. Analyse der Folgen eines Euroaustritts Frankreichs ist bestenfalls ein ‘Educated guess’, weil man zu vieles schlicht und ergreifend nicht im Voraus abschätzen kann.

    Auch der einfache Ansatz des Lesers fragolin hat höchstens anekdotischen Wert.

    Aber eines ist klar, sogar den EU-Politikern welche es öffentlich noch standhaft verleugnen: Der Euro ist todkrank. Hoffentlich wird heute der Grexit eingeläutet, denn dieser ist dank der Kleinheit der Griechischen Volkswirtschaft das geeignete Vehikel, die Abwicklung zu üben.

    Dies würde nicht zuletzt für die Griechen ein Ende der verhassten Fremdherrschaft bewirken. (Armut ist in eigener Verantwortung leichter erträglich).

  3. Christian Peter

    ‘Die Abwertung der Währung würde nicht zu einem Gewinn an Wettbewerbsfähigkeit führen.’

    Schwachsinn. Frankreich konnte vor Einführung der Gemeinschaftswährung jahrzehntelang durch Abwertung des Franc wettbewerbsfähig bleiben. Gegenüber der Mark wurde der Franc alle 10 Jahre um etwa 40 % (!!!) abgewertet, um gegenüber Deutschland wettbewerbsfähig zu bleiben. Demnach gibt es für Frankreich nach 14 Jahren im Korsett des Euro mittlerweile einen realen Abwertungsbedarf von etwa 50 % : Durch Reformen und interne Abwertung ist das niemals zu bewerkstelligen, nur durch einen Ausstieg aus der Währungsunion kann Frankreich jemals wieder wettbewerbsfähig werden.

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