Für die britische Linke gehört Antisemitismus zum guten Ton

Von | 2. Mai 2016

“Dass die britische Labour Party ein großes Antisemitismusproblem hat, ist nicht neu, wird derzeit aber wieder besonders deutlich. Bekannte Politiker der Partei vergleichen Israel beispielsweise mit den Nazis oder fordern ernsthaft eine Verlegung des jüdischen Staates in die USA. Der Labour-Vorsitzende will solchen Tendenzen nun zuleibe rücken, ist aber selbst ein Teil des Problems.” (Hier)

2 Gedanken zu „Für die britische Linke gehört Antisemitismus zum guten Ton

  1. Wanderer

    Naz Shah. Der Name ist Programm.

  2. aneagle

    Antisemitismus ist in vielen Völkern in allen Schichten zuhause. Viele, die Hitlers Methoden nicht gut hießen, verstanden tief in ihrem bösen Unbewussten seine Intention. Wer das Treiben der autochthonen angelsächsischen und teilweise der neuenglischen pakistanischen Antisemiten irritierend findet, sollte sich mal an folgendem Blickwinkel versuchen:

    1948 fassten die in der UNO reichlich vertretenen Antisemiten mit Hilfe der Europäer, die kein Interesse an einer Rückkehr der Überlebenden hatten, den Plan, Hitlers begonnenes Werk einer eleganten Endlösung zuzuführen.
    Unter Ausnützung der religiösen und nationalen Träume dieses weltweit geschundenen Volkes “schenkten” sie den Juden ihr eigenes angestammtes Land. Dieses jedoch mit drei folgenschweren Eigenschaften:
    *zu wenig Wasser um überleben zu können und zu viele Fiebersümpfe um gesund zu bleiben
    *zu klein um es rasch genug verteidigen und zu groß um es wirksam absichern zu können
    * In die Mitte seiner verlässlichsten Feinde, deren Charaktereigenschaften derart waren, dass sie sich, wenn kein anderer da war, sogar gegenseitig zu massakrieren pflegten und immer noch pflegen.

    So war das Nichtüberleben der Juden in 2-3 Generationen gesichert, die Welt war die Juden endlich los und die großmütigen Helfer der Staatsgründung eines feinsinnigen alten Volkes im Abgrund der Hölle, wuschen ob dem tragischen Schicksal Israels ihre Hände in Unschuld.

    Für die selbsternannten Hegemonen in Ost und West entstand so ein großartiger Kriegsspielplatz, in welchem die neuesten Waffen folgenlos ausprobiert werden konnten. Die Israelis hingegen, wollten sie auf dem schwierigen Terrain überleben, waren gezwungen diese Waffen laufend weiter zu entwickeln sowie ihren Gönnern dankbar und ewig abhängig zu bleiben. Die zweite Hälfte der beklagenswerten Versuchskaninchen, wurde in Flüchtlingscamps an den Grenzen gesperrt und peinlich darauf geachtet, dass kein einziger in die Weiten der Islamischen Welt entkam.

    Trotz der gut ausgedachten Strategie gab es in den 80erJahren des vorigen Jahrhunderts die ursprünglich Situation immer noch. Es hatte sich nichts verändert. Die Spaßbremse Israel dachte gar nicht daran, wie geplant, zu verschwinden. Sie hatte zwischenzeitlich:
    * die Sümpfe trocken gelegt und die Wüste urbar gemacht
    * das Land gerade so weit vergrößert, dass es zu verteidigen war
    * ihr Überleben mit atomarer Technologie und großen Gasfunden weitgehend gesichert.

    Die Nahoststrategieerfinder mussten umdisponieren. Man nahm Geld in die Hand:

    – Zuerst wurde Israel vom sympathischen kleinen David medial zum unsympathischen Goliath umgemünzt. Enorme Geldsummen waren dafür im Spiel und die nützlichen Idioten Europas spielten begeistert mit, die veröffentlichte Meinung drehte sich.

    – Dann, die Palästinenser: diese an Stelle Israels als sympathisch und friedlich darzustellen, erwies sich als schwierig und ist bis heute noch nicht glaubwürdig gelöst. Statt dessen erhielten die Palästinenser eine Sonderbehandlung. Sie wurden von allen ihren islamischen Glaubensbrüdern, die ihnen mit reservierten Gefühlen gegenüberstanden, nicht in die islamischen Länder gelassen sondern wurden mit noch mehr Geld in den Camps zu einem Gegnervolk herangezüchtet, mit mehr Hass auf Israel gefüttert und mit etwas moderneren Waffen versorgt, die ihnen die Illusion eines möglichen Sieges erhält und Israel die Existenz verdammt schwer macht

    -und letztlich: eine weltweite Zunahme der Förderung von verschiedenen antiisraelischen linksevangelischen Gruppierungen, bei denen antizionistische und antisemitische Zielsetzungen verschwimmen, eine Menge gut dotierte Positionen erreichbar sind und alle gierigen, eitlen Wichtigtuer sich aufblasen und Geld abgreifen können. Der Zulauf, speziell der linken Gutmenschszene, war enorm.

    So weit zu den Adaptierungen und so steht die Partie heute.
    Israel ist weiter vom Frieden denn je. Es muss, wie bisher, jeden Krieg gewinnen, denn der Erste verlorene ist der Letzte. Wer den Humanismus Saudiarabiens und des Irans kennt, weiß, was Israel zu erwarten hat. Die Palästinenser werden mit Hass, Sprengstoff und Moscheen gefüttert, nicht aber mit Waffen, mit denen sie gewinnen können und nicht mit ein bisschen Geld, mit dem sie in die freie Welt hinaus können. Wie Versuchsratten lässt man ihnen nur den Ausweg den Krieg über die Kraft ihrer Lenden zu gewinnen, i.e.ausschließlich mit Menschenopfern.

    Die Strategiesicherung besorgt Europa mit der Alimentierung einer riesigen Heerschar von gutmenschlichen NGOs, die sich im mittleren Osten gegenseitig auf die Füße treten und, gemeinsam mit diebischen arabischen “Führern”, das eingesetzte Kriegsgeld versickern lassen. Beide Streitparteien bleiben vom Goodwill ihrer jeweiligen Gönner abhängig und müssen so tanzen, wie jene es wollen.
    Fühlt sich unwahrscheinlich oder verrückt an? Na und? Welche Sichtweise ist denn heutzutage in der Politik vernünftig und normal ? Ach ja, da wäre noch der Papst, der seinen “Friedensengel” benennt: Es ist M. Abbas, der Palästinenserpräsident, der den Frieden bekämpft. Fürwahr, ein Heiden-Spaß !

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