Für ein Europa der vielen kleinen Staaten

Von | 9. August 2017

“Wer auch immer einen Blick auf eine Karte Europas wirft, bemerkt sofort die vielen Grössenunterschiede der Länder. Der alte Kontinent ist übersät mit Nationen von der Grösse Rhode Islands. Während diese Länder in der Geographieklasse jedoch unerwähnt bleiben, werden sie in der Ökonomie umso mehr bestaunt: Sie tendieren nämlich dazu einen kleineren Staat zu haben und deshalb wirtschaftlich besser dazustehen….” (hier)

5 Gedanken zu „Für ein Europa der vielen kleinen Staaten

  1. mariuslupus

    “Die EU ist ein Fremdkörper”. Der Versuch der Eurokraten ein kollektivistisches Regime einzuführen, widerspricht der Entwicklung Europas als multikulturelles Gebilde, was Europa schon immer war. Die verschiedenen Kulturen und unterschiedliche nationale Eigenschaften sind die Stärke Europas. Diese Diversität hat dazu geführt dass Europa führend im Bereich der Innovation, ob technisch oder kulturell war. Die Versuche einer Vereinheitlichung schwächte Europa, wie die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt.
    Die EU ist aussenpolitisch kein Gesprächspartner der Grossmächte, wird weitgehend übergangen, oder ignoriert. Innenpoltisch folgt eine Fehlentscheidung auf die nächste, bis zu zu endgültigen Kollaps.
    Die Eurokraten heben aus der Geschichte nicht gelernt, dass alle Versuche in Europa eine zentrale Macht einzurichten, nicht nur gescheitert sind, sondern zu Katastrophen führten.
    Offensichtlich hat das Konsortium der Eurokraten eingesehen, dass sie das Vorhaben Europa zu zentralisieren und hegemonisieren, aus eigener Kraft nicht schaffen. Nächster Schritt, Hilfe von aussen. Die Vereinheitlichung Europas unter islamischer Herrschaft. Ist die Schlussfolgerung abwegig ?

  2. sokrates9

    Sind alte Naturgesetze dass kleine Gruppen wesentlich flexibler und kreativer sind als große Gebilde. Hengstschläger hat selbst bei Kaulquappen permanente Mutationen festgestellt die sicherstellen dass die Überlebensfähigkeit gewährleistet ist.Künstliche Gebilde wie EU und Kommunismus können sich hier nicht halten! Selbst der Versuch diverser EU – Eliten durch Absenkung des Intelligenzniveaus durch Vermischung der Bevölkerung mit Steinzeitideologien wird langfristig nicht gelingen!

  3. Falke

    Das Mises-Institut “Deutschland” sollte seine Artikel auch in “deutscher” Sprache schreiben. Diese besitzt – auch nach der Orthographiereform – immer noch den schönen Buchstaben “ß” (=scharfes s), etwa im Wort “Größe”.

  4. Rennziege

    9. August 2017 – 10:47 — Falke
    Ned so streng, pittäh! Autor und Übersetzer haben Wurzeln und berufliche Wadeln in der Schweiz. Und die Schwyzer haben vor Ewigkeiten auf das scharfe s, vulgo ß (in Germanien als Ess-Zett* bezeichnet) verzichtet.
    Also dürfen sie auch so schreiben. 🙂
    *Das ß vereint die Fraktur-Versionen von s und z.

  5. Falke

    @Rennziege
    Wenn man einen “Schweizer” Text in einer deutschen, österreichischen, Südtiroler, Siebenbürger, ostbelgischen usw. Publikation veröffentlichen will, muss man nur das Word-Rechtschreibprogramm drüberlaufen lassen, und schon hat man – innerhalb von Sekundenbruchteilen – einen korrekten “deutschen” Text, einschließlich aller “ß” (wie immer man diesen Buchstaben auch nennen will).

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