Für Le Pen läuft alles wie geschmiert…

«Marine Présidente! Marine Présidente!» Vor ihren Anhängern im Konferenzzentrum Cité International in Lyon reisst Marine Le Pen bei der Ankunft auf der Tribüne schon wie eine Siegerin die Arme hoch und lässt sich in einem Meer aus Trikoloren im Saal bejubeln. Sie hat auch guten Grund zu einer solchen Vorfreude: Noch bevor sie ihren Wahlkampf richtig begonnen hat, steht sie als Favoritin fest.” (weiter hier)

39 comments

  1. Reini

    “«Ich muss nicht einmal gut sein, die anderen (Kandidaten) machen die Arbeit für mich», meint Marine Le Pen zynisch.” … würde es nicht als zynisch, eher realistisch, bezeichnen,…
    Die Auflösung der Großreiches EU rückt näher,…

  2. Gerald Steinbach

    Reini

    Aber die Gegenwehr wird enorm sein, sich von den Pfründen trennen zu müssen, wird schon Kräfte freimachen

  3. mariuslupus

    Auch die Basler zeitung muss unbedingt mit populistiischen Zuschreibungen hausieren gehen.Warum eigentlich ?
    Le Pen bekommt die ehrenvolle Silbermedaille. Ihr zweiter Platz wird das Ergebnis des Schulterschlusses aller anderen Parteien, plus die Stimmen der stimmberechtigten Immigranten. Etwas nachgeholfen, um die Stimmen aus dem islamischen Lager, d.h. konkret aus dem antifranzösischen Lager,bis zum Wahltemin zu mehren, wird auch noch. Legal, illegal, egal.

  4. Christian Peter

    Logisch, schließlich bietet der Front National mit der Forderung nach dem Ausscheiden aus EU und der Währungsunion die einzig brauchbare Lösung für Frankreich an. Es gibt wenige Länder in Europa, in denen sich der EU – Binnenmarkt und die Währungsunion noch katastrophaler auswirkten, als in Frankreich.

  5. Christian Peter

    Ganz egal, welche Partei es fordert : Wirtschafts- und Währungspolitik müssen in Europa wieder renationalisiert werden, daran führt kein Weg vorbei.

  6. Reini

    ChP,… in Parteien gibt es keine Realistisch denkenden Menschen! … die Kreuzfahrt wurde mit dem Euro bezahlt, man sitzt beim Abendmahl und es spielt noch die Musik auf der Titanic,… Eisberg voraus,… das ist der richtige Weg! (ein Zeichen warum gerade jetzt der Größte Eisberg aller Zeiten entsteht!)

  7. Falke

    Es wird genauso enden wie etwa bei uns: Es werden sich bei der Stichwahl alle, auch die bisher verfeindeten Parteien zusammentun, und den Gegenkandidaten, wer immer es auch sein mag, unter dem Motto “Kampf gegen Rechts” unterstützen – Michel Houellebecq hat das ja bereits in seinem Roman “Unterwerfung” vorweggenommen und dabei das Szenario eines moslemischen Präsidenten vorgestellt. Die französichen Wähler sind genauso träge, schreckhaft und gehirngewaschen wie die deutschen und österreichischen – sie werden, auch entgegen ihren ureigensten Interessen, mehrheitlich den Gegner von Marine le Pen wählen.

  8. waldsee

    wer sagt,daß die le pen so furchtbar ist?welchen argumenten und beweisen unterliegt sie und ihre anhängerschaft?wie gut sind die
    gegner?

  9. stiller Mitleser

    kleine Zwischenfrage:
    erinnert sich noch jemand ab wann das (verpflichtende??) Händchenhalten von Präsidentenpaaren begann?
    Haben das die Fischers eingeführt?

  10. Thomas F.

    Ausser, dass sie sich den Moslems nicht anbiedert und auch nicht den EU-Parasiten, unterscheidet sie sich nicht wirklich von den sozialistischen Mitbewerbern, unter denen sich der leidgeprüfte französische Wähler entscheiden muss.
    Von liberal kann jedenfalls keine Rede sein, und von intelligent auch nicht.

  11. Hanna

    Inländervorrang – was, wo, wie? So etwas darf man denken, sagen und gesetzlich verankern wollen? Vive la France!

  12. waldsee

    @stiller Mitleser
    entschuldigung,aber diesen beitrag habe ich rein sprachlich nicht verstanden.

  13. stiller Mitleser

    @waldsee
    bei seinem großen Meeting letztes Wochenende im Stadion von Lyon hat Macron vor 12 000 Leuten sehr pathetisch und stimmgewaltig (er wollte auch mal Schauspieler werden, eine Ausbildung die für jeden Politiker nützlich ist) für sich geworben; Teile der Rede wurden als rap zusammengeschnitten, von/für seine jungen migrantischen Sympathisanten, Text unerheblich, Gestus &Pathos bedeutsam.
    Der link über dem Video führt zur FAZ

  14. Thomas Holzer

    Kein Wunder, daß Le Pen von den Linken (fast) “bis aufs Blut” bekämpft wird; Bruderkämpfe sind immer besonders hässlich. Und Internationalisten gegen Linksnationalisten sind in der Politik das! Paradebeispiel für einen Bruderkampf.
    Schade für Frankreich, es wird ökonomisch noch weiter und noch schneller zurückfallen, Griechenland grüßt schon…….

  15. raindancer

    Le Pen wird nicht gewinnen, weil die meisten Français et Française noch im LALA Traumland leben (sowie auch in RestWestEuropa except UK), somit wird die EU weiterhin ihre Gelder bekommen und Frankreich die Marokanner, Ägypter, Somalier, Algerier und als Folge geht la marveilleuse République française erst recht den Bach runter.
    Nix mit egalité, fraternité, liberté!!!

  16. Rennziege

    Ich versteh’ das nicht. Warum wehrt sich Emmanuel Macron so gegen seine offenbar ausgelebte Homosexualität?
    Ist doch in, angesagt und hip, politisch hochwillkommen. Außerdem spart Schwulität jede Menge Kosten im Verteidigungsetat:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625.html
    Schade, dass die Franzosen die fortschrittliche LGBTU-Mode nicht so innig lieben wie der Rest der EU, dortselbst federführend Deutschland und Österreich. Aber wenigstens auf einem Gebiet müssen wir Preußen und Kakanier die Naserln vorn haben, gööö? (Möglicherweise nicht nur die Naserln, aber den Blick in die Unterwäsch’ erspar’ ich uns lieber.)

  17. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Mir wäre es ja herzlich egal, ob ein Homosexueller, eine Lesbe oder wer/was auch immer gute Politik in dem Sinne tätigen würde, eben keine Politik zu machen.
    Mir ist halt bis dato noch keiner/keine/keines untergekommen 😉

  18. Thomas Holzer

    “Antigesichtsverhüllungsgesetz”
    Geht’s noch dümmer?
    Bei diesen Politikerdarstellern leider tagtäglich

  19. Rennziege

    7. Februar 2017 – 19:57 — stiller Mitleser
    Na ja, a wenglerl strange is’ die G’schicht schon. Emmanuel Macron, nicht ganz heterosexuell, ist verheiratet mit Brigitte Trogneux, die 20 (manche französischen Quellen sagen: 24) Jahre älter ist als er; sie war seine Französisch-Lehrerin an einer Privatschule in Amiens. “Mörtel” Lugner seitenverkehrt? O.K., der Vergleich hinkt, da der Baulöwe mindestens um 50 Jahre jüngere Busenimplantate vorzieht.
    Als mein kleiner Bruder acht Jahre alt war, sagte er: “Wenn i groß bin, heirat’ ich die Mutti.” Das war kurz vor Angela Merkels erster Inthronisation; ansonsten wären wir unisono in Ohnmacht gefallen:
    https://www.youtube.com/watch?v=U1wlgS5ioaU
    Kleine Buben haben halt manchmal solche Wünsche, aber die bleiben Eintagsfliegen. Bei erwachsenen Mannsbildern mutet es halt skurril an wenn sie eine Frau heitraten, die ihre Mutter sein könnte.

  20. raindancer

    naja Rennziege was soll ma sagen …zu bewundern …wo doch die meisten den umgekehrten Weg gehen ..
    alter reicher knacker mit junger mehr oder weniger schönen 🙂

  21. raindancer

    wenn er jetzt aber doch schwul ist und einen Liebhaber hat ..wird die Dame sehr unglücklich sein..no happy end!

  22. Rennziege

    7. Februar 2017 – 21:06 — raindancer
    Servus, raindancer! Ich bin ja nicht gerade ein Fan von Anonymous, aber der von Ihnen weiter oben gepostete Link (Vergleich Obama vs. Trump and all that jazz) hat Hirn und Substanz. Danke!

  23. raindancer

    @Rennziege genau …was auch immer aus Trump wird …Freund oder Feind..
    wann immer jemand in den Himmel hoch gelobt wird (Merkel, Obama, Schulz) lohnt es sich genauer hinzusehen 😉
    Allerdings bin ich ein Freund von America …ich mag die Grundidee ..Freiheit, Schutz, Demokratie und Toleranz.
    Ich mag das westliche auch in Europa.
    Ich hoffe, das geht nicht verloren.

  24. Johannes

    Le Pen trifft einfach einen Punkt bei vielen Menschen der früher so selbstverständlich war, das selbstbewußte Sein als Franzose. Frankreich hat durch Zuwanderung Problemviertel die eher nordafrikanischen den französischen Charakter haben. Jetzt frage ich mich als denkender Mensch warum lasse ich eine solche überbordende Zuwanderung zu wenn das Ergebnis eine Parallelgesellschaft ist die immer mehr Hass auf Frankreich und die Franzosen entwickelt der sich in blutigen Angriffen auf die säkulare französische Gesellschaft niederschlägt.
    Wenn das sozialistische aber auch das bürgerliche politische Lager in Frankreich nicht in der Lage war ausreichende Arbeitsplätze für viel zu viele Einwanderer zu schaffen dann war die Einwanderungspolitik eine sträfliche Zulassung einer gesellschaftspolitischen Bombe.
    Das paradoxe an der jetzigen Situation ist ja das die EU trotz all der unbewältigten gesellschaftspolitischen Probleme, trotz Wirtschaftskrise, Eurokrise, und Rückgang von traditionellen Arbeitsplätzen eine Einwanderungspolitik anheizt die man nur als vertrottelt oder vollkommen verantwortungslos bezeichnen kann.

    In dieser, aller Logik entkernten, politischen Ratlosigkeit stoßen die Rechten mit simplen Botschaften hinein. Es kann sein das mit dem neuen Patriotismus es für viele Menschen leichter fällt Opfer zu bringen.

    Wenn die Menschen sehen das es Leute gibt die wieder offen über Missstände sprechen die den Mut haben Einwanderung einer Religion als schleichende Invasion abzustellen, so kann dadurch ein neues Lebensgefühl entstehen in dem man wieder selbstbewußt Werte einfordert.

    Die Völker Europas sind nicht bereit ihre Identität aufzugeben, die Junker EU hat gezockt und verloren, statt den europäischen Zentralstaat haben sie nun den Scherbenhaufen eines immer nationalistischer werdenden Staatsgefüges europäischer Einzelstaaten. Je mehr die verzweifelte EU Elite die Daumenschrauben anziehen will (siehe Visa für alle ) umso mehr arbeitet sie den Rechtsparteien in die Hände.
    Wenn in der EU nicht bald Vernunft einkehrt zB. indem Junker endlich Platz macht und ein wirklich fähiger Mann oder Frau seinen Platz einnimmt sehe ich keine Chance das sich die EU weiterentwickelt.

  25. raindancer

    @Johannes
    toll geschrieben und stimme zu, aber es liegt nicht nur an Juncker.
    In der EU sitzen eine ganze Menge Leute die Eliten(im negativen Sinn)-Politik betreiben.
    Juncker allein loszuwerden wird das Problem nicht lösen.
    Wir müssen die EU loswerden und einen neuen Staatenbund bilden.
    Man muss Unkraut immer mit der Wurzel ausreissen.
    Den arabischen Staaten kann geholfen werden, aber nicht durch Umsiedlung, sondern durch Friedenspolitik.
    Afrika braucht eine Politik der Geburtenkontrolle und keine Abhängigkeits-Entwicklungshilfe, sondern einen Wirtschaftsplan. Auch dort sind die Herrscher das Grundproblem.
    Europa braucht die EU nicht, was wir brauchen ist ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, eine Außengrenze (welche bis heute nicht geschützt wird) und eine Währung. Die EU ist keine moralische Instanz und auch kein Ersatz für nationale Regierungen. Ganz sicher brauchen wir keine Genpoolauffrischung durch den Islam und den Islam schon gar nicht als neue Judikatur.

  26. Christian Peter

    @raindancer

    Ganz richtig, es liegt nicht an Personen, sondern am System. Mittlerweile ist offensichtlich, was niemand zugeben möchte : Der EU – Binnenmarkt und die Währungsunion sind am Ende, es war ein schwerer Fehler, Wirtschaftspolitik und Geldpolitik in Europa zu zentralisieren.

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