Für kleinere Firmen ist das Maß jetzt voll…

“……Zu allem Überfluss will die Regierung nun auch den erst seit Kurzem geltenden Gewinnfreibetrag einschränken. Als wären hohe Lohnnebenkosten, allerlei Steuern, Zoff mit Sozialversicherung und Arbeitsinspektorat, bürokratische Arbeitszeitaufzeichnungen und immer mehr „Beauftragte“, die sich Firmen leisten müssen, nicht genug. Zumindest für kleine Firmen, deren Möglichkeiten für kreative Buchhaltung begrenzt und die Flucht in Steueroasen unmöglich ist, ist das Maß jetzt voll….” (hier)

5 comments

  1. gms

    Martina Salomon im Kurier: “Denn weil etliche Unternehmer ihre Firma einfach in eine GmbH light umwandelten und das Stammkapital von bisher 35.000 auf „lighte“ 10.000 Euro reduzierten, entgingen dem Staat Steuereinnahmen. Die Mindestkörperschaftssteuer ist ja an das Mindestkapital gebunden.”

    Diese Begründung — der Steuerentgang durch Reduktion der Mindest-KöSt — wurde ja auch explizit im neuen Gesetzesentwurf genannt. Daß die Mindest-KöSt eine reinrassige Vermögenssteuer darstellt für jene Firmen, die über die Jahr nicht ausreichend weit in die Gewinnzone kommen, sollte ein Finanzminister, der sich völlig zurecht gegen Vermögenssteuern ausspricht, eigentlich verstanden haben.
    Zugleich hätte man von eben diesem Finanzminister soviel Phantasie erwarten können, einer Kapitalabsenkung bestehender GmbHs einen Riegel vorzuschieben, wenn ihm schon an dessen Vermögenssteuern gelegen ist.

  2. Thomas Holzer

    @gms
    Da verlangen Sie aber sehr viel auf einmal von unserem Finanzminister 😉

  3. KClemens

    @Thomas Holzer
    >>>>> Da verlangen Sie aber sehr viel auf einmal von unserem Finanzminister <<<<<

    In Deutschland hätte man das Problem so "gelöst":

    Mindesteinlage absenken
    Steuern werden aber von der alten Summe gezogen
    Problem gelöst

  4. Thomas Holzer

    @KClemens
    Auch nicht der Weisheit letzter Schluss 😉
    Wir sollten uns an keinem anderen Land ein Vorbild nehmen, sondern mutig(sic!) in die Zukunft schreiten.
    Ausnahmen, Subventionen, Förderungen und wie all der Schwachsinn heißt, auf Null reduzieren, gleichzeitig die Steuerquote radikal senken.
    Keine Pendlerpauschale, keine Biennalsprünge, keine Zulagen, keine Absetzmöglichkeiten, keine Freibeträge, keine Förderungen etc. etc. etc.
    Kostet zwar sicherlich -normalerweise- tausende Bürokratenjobs, aber um die ist es eh nicht schade!

  5. KClemens

    @Thomas Holzer

    >>>>> Kostet zwar sicherlich -normalerweise- tausende Bürokratenjobs, aber um die ist es eh nicht schade! <<<<<

    Um Gottes Willen, dann droht der Untergang des Abendlandes 🙂
    Auf der anderen Seite weiß man noch nicht, wie teuer uns so ein Späßchen kommen dürfte.
    Auf der anderen Seite – die mal auf der Antragstellerseite für AlgI und II zu sehen, sollte uns schon was wert sein.

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