Fußball: Betreuter Spielplatz für Patrioten

Von | 14. Juni 2016

 

(Werner REICHEL) Es gibt kein Entkommen. Im Supermarkt, in allen Medien, auf der Straße, in der Gastronomie: Fußball Overkill überall und rund um die Uhr. Endlich sind die murrenden Bürger, insbesondere die Männer, eine Zeitlang abgelenkt. Abgelenkt von der Finanz- und Staatschuldenkrise, abgelenkt von der unkontrollierten Masseneinwanderung und ihren dramatischen Folgen, abgelenkt von der inferioren Performance Brüssels und der europäischen Regierungen, abgelenkt von den dunklen Wolken, die sich über Europa zusammengezogen haben.

Fußball ist der Männerauslaufplatz in unserer politisch-korrekten Gesellschaft. Fußball, das ist eines der letzten Zugeständnisse der durchgegenderten, feminisierten Gesellschaft an den europäischen Restmann. Beim Fußball darf der dekonstruierte Mann nach seiner erfolgreichen Verhausschweinung (© Konrad Lorenz) in einem zeitlich und örtlich genau definierten Rahmen ein paar seiner Resttriebe und Bedürfnisse ausleben, ohne dass sofort die politisch-korrekten Mahner, die feministischen Tugendwächter und andere modernen Moral- und Gerechtigkeitsinstanzen entrüstet ihre Zeigefinger erheben und noch mehr Verbote und Verhaltensregeln fordern.

Trotz aller Bestrebungen, aus Fußball eine harmlose Familienveranstaltung zu machen, darf der Mann in diesem kleinen Reservat noch ein bisschen Mann spielen – ein bisschen. Und weil das im modernen Europa mittlerweile etwas so Außergewöhnliches ist, wird eine riesige Sache daraus gemacht. In unserem postheroischen Zeitalter werden – ausnahmsweise – die Torjäger als große Helden verehrt, im Werbefernsehen wimmelt es aktuell nur so von kernigen, Bier trinkenden Fußballfans und die Sport-Kommentatoren dürfen Vokabeln verwenden, die man vor allem aus dem militärischen Bereich kennt.

Beim Fußball dürfen Männer noch Rudel bilden, Kameradschaft pflegen, Siege und Tore lautstark feiern, es geht um Auseinandersetzung, Wettbewerb, den Kampf zwischen Mannschaften und Nationen. Der in unseren Breiten mittlerweile verpönte Patriotismus ist beim Fußball – ausnahmsweise – erlaubt. Vieles was im politisch-korrekten Europa einen Hautgout hat, darf in dieser Sphäre spielerisch, rituell nachgestellt werden.

Nur noch beim Fußball darf der Europäer, der europäische Mann ohne schlechtes Gewissen nationale Symbole tragen, darf patriotisch sein, ohne dass die politisch-korrekte Moralpolizei sofort lautstark Nazi brüllt. Wobei selbst das Schwenken eines schwarz-rot-goldenen oder rot-weiß-roten Fähnchen den Gutmenschen-Hardlinern entschieden zu weit geht. So haben jetzt die deutschen Grünen zum Verzicht auf Fahnen bei der EM und die faschistische AntiFa zum Klauen derselben aufgerufen. Selbst der degenerierte Party-Patriotismus geht den linken Nachwuchs-Jakobinern zu weit.

Ganz auf dieser Linie ist auch der DFB, auf den EM-Trikots der deutschen Nationalmannschaft muss man die Nationalfarben mit der Lupe suchen. Zumindest homöopathischer Patriotismus wird beim Fußball aber nicht nur geduldet, er ist sogar erwünscht. Das politische Establishment liebt es, auf den VIP-Tribünen in den Stadien Volksnähe zu simulieren, wenn sie mit dem Schal in den Nationalfarben gestenreich und kamerawirksam das Spiel „ihrer“ Mannschaft mitverfolgen. Ein zumeist erbärmliches Schauspiel.

Beliebt sind auch gemeinsame Fotos mit den Fußballhelden. Wenn die Nationalmannschaft bei einer EM oder WM erfolgreich spielt, mutiert selbst Angela Merkel zum Deutschlandfan. Kein Wunder, dient doch Fußball dem politisch-korrekten Establishment als Hebel und wichtiges Argument für die Multikulturalisierung der europäischen Gesellschaften. Anhand der Spieler mit Migrationshintergrund versucht man dem gemeinen Fußballfan die Vorzüge der unkontrollierten Masseneinwanderung schmackhaft zu machen.

 

Ohne die jährlich Hundertausenden von Einwanderer aus der Dritten Welt hätten „wir“ auch keinen tollen Torjäger XY. Multikulti ist für den Erfolg einer Mannschaft, einer Gemeinschaft, einer Gesellschaft unabdingbar, so die simple Botschaft. Dieses bei linken Politiker so beliebte Argument auf Kindergartenniveau basiert auf dem sich in diesen Kreisen sich hartnäckig haltenden Vorurteil: Rechter=Prolet=Vollpfosten=Fußballfan. Mit Fußball – so meint man – kann man dem dämlichen Wahlvieh die nicht vorhandenen Vorteile der Multikulti-Ideologie zielgruppenadäquat näherbringen.

Deshalb finden es die die Apologeten dieser politischen Irrlehre auch gar nicht lustig, dass das deutsche Handballteam ganz ohne Multikulti höchst erfolgreich ist. Die „Zeit“, das Zentralorgan für empörte Linke, schreibt: „Das frische Erfolgsteam hat keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint. Es handelt sich, mehr noch, um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft. (…) Offenbar ist dieser Sport sozialdynamisch irgendwo vor drei Jahrzehnten stecken geblieben. Er verweist mit aller Macht auf eine selig verklärte, deutsche Reihenhausvergangenheit der achtziger Jahre.“ Huch, wie Nazi ist das denn? Um so etwas künftig zu vermeiden, wird es wohl schon bald verpflichtende Migranten-Quoten für Nationalmannschaften geben. Nicht die Leistung, die Herkunft zählt.

Sport als politisches Erziehungsinstrument. Eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft ohne Spieler mit Migrationshintergrund ist mittlerweile undenkbar. Nicht aus sportlichen Gründen. Im Gegenteil. Sie könnte ja erfolgreich sein und damit die Multikulti-Heilsbotschaften Lügen strafen. Und das geht gar nicht. Mit Sport oder Leistung hat das nur noch recht wenig zu tun. Fußball ist für die Indoktrination und Erziehung der Bürger genauso wichtig wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Universitäten, Schulen, Kunst- und Kulturförderung.

Fußball wird vom Establishment zunehmend instrumentalisiert. Brot und Spiele, Sozialstaat und Fußball. Ich spiele nicht mit, sehe mir kein EM-Match an und widme mich stattdessen einer Sportart, die die politisch-korrekten Moralapostel so gar nicht mögen.

39 Gedanken zu „Fußball: Betreuter Spielplatz für Patrioten

  1. Alfred Reisenberger

    Sehr gut. Empfehle Darts, da ist die Welt (noch) in Ordnung. Gottseidank gibt es da noch Teams bei der EM, die sich wohltuend hervortun, wie z.B. Polen, Irland, Nordirland oder Italien.

  2. Der Realist

    Ich interessiere mich auch für Fußball, wenn auch eher am Rande. Die künstlich herbeigeredete Euphorie, das ständige “ganz Österreich drückt euch die Daumen” etc., nervt nicht nur gewaltig, sondern geht auch an der Realität total vorbei, und das ist auch dem Bundeskanzler mit seinem 8-Millionen-Sager entgangen. Allein wenn man sich in seinem Bekanntenkreis und beruflichen Umfeld umhört ist die EM zwar Thema, aber bestimmt nicht vorherrschend, und grob geschätzt, gehen solche Ereignisse zwei Drittel der Bürger komplett am Arsch vorbei. Und wie von Herrn Reichel angesprochen, sind die Politikerdarsteller auf den VIP-Tribünen mit den Österreich-Schals besonders peinlich, besonders jene, von denen man weiß, dass sie sich gemeinhin überhaupt nicht für Fußball interessieren und auch das Regelwerk dieser Sportart mit Sicherheit nicht beherrschen. Auch der ORF, der ja sonst stets bemüht ist, seinen Zwangsgebührenzahlern ein “intellektuell” anspruchsvolles Programm zu bieten, begibt sich in Zeiten wie diesen, auf das Niveau des vielgeschmähten Stammtisches, man schaue sich nur das derzeitige Programm von ORFeins an.
    Beinahe sämtliche Medien stilisieren die Fußballer des österreichischen Nationalteams zu Helden hoch, wobei ich an Helden schon andere Ansprüche stelle. Die Fußballer sind hochbezahlte Profis, und da kann man schon auch eine gewisse Leistung erwarten.

  3. Fragolin

    @Der Realist
    Wie man an der deutschen Boateng-Debatte (oder besser dem propagandistischen Hype darum) sehen kann, ist besonders Fußball immer wieder ein Vorzeigeschild für gelungene Integration. Den gleichen Gestalten, die uns erzählen dass der monatliche Terroranschlag, die tägliche Vergewaltigung, die stündliche Prügelei und der minütliche Taschenraub in der U-Bahn nur bedauernswerte Einzelfälle einer verschwindenden Minderheit unserer Bereicherer sind, genügt ein einziger Alaba um alle Bewohner Afrikas zu herzlich willkommenen Supertollüberdrübermenschen zu erklären und jeden, der leise Zweifel an diesem Bild hegen könnte, mit der Rechtsradikalenkeule brutal ins Krankenhaus zu knüppeln.
    Und so sitzen Politiker in rot-weiß-rot auf der Tribüne, die in ihrem Kollegenkreis Diskussionen zulassen, ob Fußball nicht eine nationalistische Naziveranstaltung sei und Fahnenschwenken nicht ewiggestriges Faschistenhandeln. Hauptsache man ist im Fernsehen, kann sich selbstdarstellen und diesen Freizeitspaß als Zusatzaufwand gegen Steuergeld verrechnen.
    Kein Wunder, dass die rote Propaganda-Orgel da jubelt. Dass allein die Übertragungsrechte den Steuer- und Zwnagsgebührenzahler Millionen gekostet hat – egal. Das Volk will Brot und Spiele. Sagen die Obertanen. Und die müssen es ja wissen, dafür wurden sie ja gewählt.

  4. Gerald

    VdB dürfte höchst besorgt sein, denn aufgrund der Wahlanfechtung wir er möglicherweise nicht auf Steuerzahlerkosten zum Finale dürfen. So ein Mist auch!

  5. Christian Peter

    Machen wir uns nichts vor : Fußball ist eine Sportart der Unterschicht, für diese Erkenntnis braucht man keine Interviews mit Fußballern oder Analysen der Ex – Fußballer verfolgen. Logisch, dass Einwanderer und deren Nachwuchs gerade in dieser Sportart sehr häufig Erfolg haben.

  6. Lisa

    @Christian Peter: diese “Unterschicht” ist aber auch eine Wählerschicht – und eher rechts als links…
    @Realist u. Fragolin: Patriotische Gefühle sind eben sonst, ausser beo Rechtsextrem, nicht so zugelassen, da darf man als Mann auch mal unverschämt Nationalist sein, Herzklopfen für “sein Heimatland” haben und eine Zähre aus den Augen wischen. Ersatzschlachten auf dem Fussballfeld sind mir lieber als echte Kriege.

  7. Falke

    Eigentlich erstaunlich, dass beim Fußball all das – nämlich nationale Identifikation, nationale Flaggen, nationale Hymnen, Freude über einen Sieg gegen ein anderes Land usw. – noch erlaubt ist, widerspricht es doch völlig den Intentionen einer übernationalen EU “der Regionen”, in der etwa Begriffe oder Gefühle wie “Heimat”, “Vaterland”, “national”, “Muttersprache” usw. völlig verpönt sind. Ziel ist ja die Erschaffung eines Gebildes, in dem weder das Aussehen noch der Name ein Hinweis auf die nationale Abstammung oder Zugehörigkeit einer Person sein dürfen.

  8. Mona Rieboldt

    Meine Güte, die EM dauert mal grade vier Wochen und kommt einmal in vier Jahren. Da kommen dann gleich die Fußballgegner mit allen möglichen Argumenten. Ohne große Bedenken ist wohl kein Genuß mehr, egal ob im Sport oder Essen, die Grünen machen es vor.
    Dass im Windschatten von Ereignissen, aber auch vor Feiertagen wie Weihnachten noch schnell ein Gesetz durchgewunken wird, ist ja häufig, unabhängig von dieser EM.

    Gerade Fußball, aber auch in jeder anderen Sportart, ist es das Archaische, was anzieht. Die Besten gewinnen, die Schwachen nicht. Ansonsten ist ja die Moral, dass überall auch noch z.B. auf den dümmsten Schüler Rücksicht genommen werden muss.

    Und es gibt Mannschaften, die nur einzelne oder gar keine “Ausländer” dabei haben. Nur in Deutschland werden Migranten, die dabei sind, in den höchsten Tönen gelobt.
    Und ich freue mich heute auf das Spiel um 18 Uhr von Österreich gegen Ungarn. Und ich wünsche mir, dass Österreich gewinnt.

  9. Der Realist

    @Mona Rieboldt
    hier geht es ja nicht um Fußballgegner oder an dieser Sportart grundsätzlich Desinteressierte, hier geht es um jene, denen nationale Interessen

  10. Der Realist

    @Mona Rieboldt
    hier geht es ja nicht um Fußballgegner oder an dieser Sportart grundsätzlich Desinteressierte, hier geht es um jene, bei denen nationale Interessen normalerweise Abscheu erzeugen und die Fußball als intelligenzbefreite Tätigkeit ansehen. Bei dieser EM wird eine ganze Nation medial in Geiselhaft genommen und Promis verschiedenster Kategorie geben ihre Tipps und Stellungnahmen ab, und lassen die Mitmenschen an ihrer Euphorie und ihrem Nationalbewusstsein teilhaben.

  11. Christian Peter

    @Lisa

    Irrtum. die Unterschicht wählt traditionell eher links statt rechts, das sollte eigentlich auf der Hand liegen.

  12. Thomas Holzer

    Deswegen ist mir Fußball egal, dafür liebe ich ice-hockey 😉

  13. Lisa

    @Christian Peter: dann hören Sie sich am besten mal um, wer in der CH für Blocher schwärmt… o-Ton eines angesäuselten Obdachlosen: “de Blocher isch es Vorbild für mi”. Unterschicht sind nicht unbedingt nur Geringverdiener oder gar das “Lumpenproletariat”, sondern die bildungsfernen Stammtischhöckler gehören genauso dazu wie unzufriedene aber tatenlose Lohnsklaven und Fremdenhasser jeder Schicht, falls und wo es Sinn macht, von Schichten zu reden. Mit Ausländerfragen kann die Rechtspartei SVP immer einen Haufen Stimmen sammeln. Die Finanzlage allein bestimmt die Schichtzugehörigkeit nämlich noch lange nicht.

  14. Christian Peter

    @Lisa

    Man braucht kein ‘Fremdenhasser’ zu sein, um die Einwanderungspolitik unserer Breitengrade abzulehnen, dafür reicht der gesunde Menschenverstand. Geben Sie es endlich zu : Von welcher Parteizentrale bzw. Antifa – Organisation werden Sie bezahlt, um in politischen Foren ihr Unwesen zu treiben ?

  15. Rennziege

    14. Juni 2016 – 12:01 — Mona Rieboldt

    Danke! “Und ich wünsche mir, dass Österreich gewinnt”, schreiben Sie. Auch ich wünsch’ mir das, von ganzem Herzen.
    Nicht nur weil ein Fußballstadion so ziemlich das letzte verbliebene Feld ist, wo die Alpenrepublik (diesmal) einen Blumentopf gewinnen kann — Wirtschaft, Steuern, Politik und Politiker, Immigration, Tschänderei, soziales Wolkenkuckucksheim etc. bilden ein abgrundtiefes Jammertal, eh scho’ wissen. Sondern weil für wenige Wochen so etwas wie Zuneigung der Österreicher zu ihrem Land erwacht. Was ja in rotgrün-schwarzen Kreisen längst verpönt ist.

    Auf die Gefahr hin, eine bekannte Anektdote zu wiederholen, zitiere ich wieder mal meinen alten Herrn, der sie überlieferte. Passt aber zum heutigen Tag.

    ORF-Interview mit Otto von Habsburg in den Neunzigern.
    Reporter: “Wer’n Sie heut abend Fußball schauen, Herr von Habsburg?”
    Otto v. H.: “Wer spielt denn?”
    Reporter: “Osterreich — Ungarn.”
    Otto v. H.: “Interessant. Gegen wen?”

  16. Rennziege

    Ich bitt’ um Verzeihung für das reingerutschte erste “t” in “Anekdote”.

  17. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Ja, das war mir bekannt. Es ist einfach herrlich.
    Mir kommt halt ein Spiel Ungarn-Österreich auch eher wie ein Freundschaftsspiel vor. 😉
    Österreich sollte aber unbedingt gewinnen, da es wohl gegen Portugal schwerer wird. Sie sollten zumindest über die Vorrunde kommen. Es bleibt spannend.

  18. Reini

    wenn Österreich gewinnt gewinnen wir, wenn Österreich verliert, verlieren die Spieler! 😉 …
    ist immer spannend anzusehen Österreich – Türkei,… im Praterstadion (Happel Stadion) gibt’s auch Auswärtsspiele! … klingt komisch ist aber so.
    Da stellt man sich immer die Frage, nach welcher Kultur Anpassung und Integration leben diese Fans – europäischen oder türkischen?

  19. Rennziege

    Schön, dass nicht alle Hiesigen Herrn Reichels Fußball-Abstinenz teilen. Obwohl er ja recht darin hat, dass derlei Großereignisse für die Drahtzieher des europäischen Niedergangs willkommene Nebelkerzen sind, um von ihrer heillosen Unfähigkeit abzulenken, die durch die verzweifelte Packelei noch ratloser wird.
    Oisdann, heut auf d’Nacht: “Bella gerant aliī, tu felix Austria vide!”
    (Wir schauen uns das im ZDF-Livestream an, alle fünf. Den ORF gibt’s in Kanada nicht mal im Internet.)

  20. Herbert Manninger

    Wetten, dass die Deutschen heuer zum letzten Mal ihre Fähnchen schwenken dürfen?
    Bis zur nächsten WM hat das Merkel-Regime auch die letzten Reste des Patriotismus beseitigt, inklusive der Aufschrift über dem Reichstagsgebäude.

  21. mariuslupus

    @Lisa
    Ihre Entgleisung Christoph Blocher betreffend, ist absolut unverständlich. Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee dass die SVP eine Rechtspartei ist. Die SVP ist keine ausländerhasserische Partei und bekommt ihre Stimmen nicht weil sie gegen Ausländer ist. Die SVP will nur Ordnung in den Chaos den Frau Sommaruga angerichtet hat, bringen. Die SVP vertritt als die stärkste Partei im Nationalrat die Mitte der Wählerschaft und die Interessen der Schweiz.
    Sollten sich vielleicht informieren. Die neue Schlepperroute geht durch die Bündner Südtäler. Sicher ein Beitrag zu multikulturellen Schweiz.

  22. Thomas Holzer

    Und “Die Grünen” und alle anderen vereinigten -mit Verlaub- Idioten werden gleich einen Sturm der Entrüstung entfachen, weil in der Hymne nur die Söhne zu hören waren 🙂

  23. Christian Weiss

    “Offenbar ist dieser Sport sozialdynamisch irgendwo vor drei Jahrzehnten stecken geblieben. Er verweist mit aller Macht auf eine selig verklärte, deutsche Reihenhausvergangenheit der achtziger Jahre.“

    Dass im Handball kaum Menschen mit Migrationshintergrund mitspielen, sagt mehr über die Zuwanderer aus als über die Sportart. Da hat der Schreiber von der “Zeit” die Situation volle 180 Grad falsch eingeschätzt. Die Zuwanderer interessieren sich einfach nicht dafür. Handball, was ist denn das? Das Interesse für die Kultur des Gastlands ist oft genug so gering, dass man die Sportart ausübt, die man von zuhause auch kennt und das ist logischerweise der international weitverbreiteste Sport Fussball. Viele Migranten gründen auch ethnisch homogene Klubs mit Leuten aus ihren Herkunftsländern. In der Schweiz gibt es Vereine mit Namen wie FC Coratia, FC Albania oder FC Kosova.
    In der Schweiz mit ihrem bekanntermassen sehr grossen Anteil an Migranten ist der Anteil an ausländischstämmigen Sportlern auch nur im Fussball und teilweise in der Leichtathletik gross. In der aktuellen Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft haben vielleicht 10% ausländische Wurzeln und diese liegen sicher nicht auf dem Balkan wie bei den Fussballern.

  24. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Die meisten Nationalhymnen sind ja alt, also ist es richtig, wenn es Söhne heißt. Das nachträgliche Zeugs mit Töchter wird kaum zur Melodie passen.
    Hier kann man es auch nicht lassen zu erwähnen, die Marseillaise wäre blutrünstig. Ja und? Die stammt auch aus Zeiten der Revolution von 1789.

  25. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Ich habe keine Problem damit 😉
    Erfreulicher Weise führen die Ungarn 🙂

  26. Thomas Holzer

    Nachtrag
    Ich erachte es auch als unnotwendig, daß der Herr BP in der Hofburg “residiert” und die Parlamentarier anlässlich des Umbaus des Parlamentes in die Hofburg einziehen.
    Salopp formuliert: die Proleten versuchen alles, Räume zu erobern, welche ihnen einfach nicht zustehen 🙂

  27. Rennziege

    Kaum verlässt man sich einmal auf Österreichs Fußballer, begeben sie sich nach 20 von 90 Minuten in die Frühpension und tun so, als ginge sie das Match nichts mehr an. Ein Wunder, dass sie nicht anfingen, Veltliner zu safteln und am Spielfeldrand Karten zu spielen. Heul!

  28. Mona Rieboldt

    Ja eine herbe Enttäuschung, und dann noch ein zweites Tor von Ungarn zuzulassen. So gesehen, überlebt Österreich die Vorrunde nicht. Ich glaube nicht, dass sie gegen Portugal gewinnen und Island ist nicht zu unterschätzen. Mal sehen, wie jetzt Island spielt. Ich bin da für die Wikinger.

  29. Wanderer

    So wie das Match wird für uns, bilateral betrachtet, auch die Migrationskrise ausgehen.

  30. Gerald Steinbach

    Wenn man sich die heutige ZIB 2 angeschaut hatte mit Armin Wolf und einen 150 kg schweren Iman, seines Zeichens islamischer Gefängnisseelsorger, dann steht es schon 3:0 für den Islam und das Spiel ist noch nicht einmal aus, im Gegensatz zum Ungarn Match
    So einen weichen Armin Wolf hätten sich unsere Greise Lugner und Stronach auch gerne gewunschen, wer die ZIB 2 nicht gesehen hat, soll es gut sein lassen, ansonsten könnte es einen schlecht werden

  31. Christian Peter

    Mit einer Regierung Viktor Orban im Rücken spielt es sich eben auch besser Fußball – das sollte niemanden überraschen.

  32. Lisa

    @Christian Peter: aus meinen Beiträgen sollten Sie herausgelesen haben, dass mir jede Parteienbildung zuwider ist. Und ich glaube auch nciht, dass bei meinem Hang zu relativieren, auszugleichen und einen Konsens zu finden, irgendwer interessiert sein könnte, mich für meine zudem fehlerstrotzenden Beiträge zu bezahlen. (für letztere möchte ich mich bei allen mitlesenden Oberlehrern entschuldigen… es sit erholsam, mal nicht redigieren zu müssen) Und ortner online ist wegen seiner Ausgewogenheit und seinem relativ guten Niveau das einzige Forum, wo ich meinen Senf dazu gebe – nur schon aus zeitlichen Gründen liegt da nicht mehr drin. Leider.

  33. Lisa

    @mariuslupus: doch, die SVP ist fremdenfeindlich, kein Zweifel. Da eine gewisse Fremdenfeindlichkeit aber in jedem Menschen vorhanden ist, stimmen manche, die sonst sofgar sozialistisch stimmen, für die Vorschläge dieser Partei. Die übrigens geanuso machtbesessen und verlogen ist wie alle Parteien: sie wollen den Französischunterricht beschneiden, dafür Englisch einsetzen. (rudimentäres Business English genügt dazu längst…) Französisch, Italienisch und – weniger wichtig zwar, aber “patriotisch” das Rätoromanische – sind Landessprachen, offiziell und mit langer Tradition. Man muss sich einmal die SVP (in der Führung ziemlich bildungsfern, aber finanziell gut gepolstert) Politiker bei Sitzungen ansehen, wenn Westschweizer reden: Schwatzen, Zeitung lesen, Zwischenrufe: “isch dä bald fertig?” und andere ungehobelte Verhaltensweisen. Mal dem Kopf etwas zukommen lassen statt nur dem Portemonnaie täte denen gut. Dadurch hat sich übrigens auch Blocher angenehm von seinen Nachfolgern unterschieden – gegen ihn persönlich habe ich nichts, aber gegen seine Nachschwätzer und seine nicht nur fremdenfeindliche sondern auch unschweizerische Partei.

  34. mariuslupus

    @Lisa
    Sie haben mich nicht überzeugt. Die SVP als fremdenfeindliche Partei zu bezeichnen ist ungefähr das Niveau vom Tages-Anzeiger. Toni Brunner hat, noch bevor diese Idee überhaupt jemanden in der EU eingefallen ist, für Errichtung von Flüchtlingslagern in der Nähe der Fluchtländern. Und diese Idee wurde bis jetzt nicht realisiert. Die SVP deswegen als fremdenfeindlich zu bezeichen weil sie sich für die Ausschafung von kriminellen Ausländern einsetzt, ist komplett daneben. Ist Ihnen sicher bekannt dass 75% der Klienten in schweizer Gefängnissen, Ausländer sind. Aber keine Skandinavier oder Engländer. Kriminelle Ausländer kommen immer aus den gleichen Ländern. Und werden auch als Wiederholungstäter nicht ausgeschafft.
    Ausserdem, zum Profil von SVP Politikern. Blocher, Brunner, Martullo haben einen anständigen Beruf und arbeiten.

  35. Peter Malek

    @Christian Peter
    ” Irrtum. die Unterschicht wählt traditionell eher links statt rechts, das sollte eigentlich auf der Hand liegen.”
    Woher diese Erkenntnis? Die Wählerstromanalysen der letzten Wahlen in Österreich verschlafen? Oder noch nie Gespräche mit ehemaligen SPÖ-Stammwählern geführt, die zu Hauf in´s FPÖ-Lager gewechselt sind?
    Ja ja, Ahnungslosigkeit ist schon was schönes, wenn man sonst nix hat……..

  36. Thomas Holzer

    @Peter Malek
    Die ehemaligen SPÖler laufen von den internationalen zu den nationalen Sozialisten über, so what?!
    links bleibt links!
    “Ja ja, Ahnungslosigkeit ist schon was schönes, wenn man sonst nix hat……..”
    Sie schreiben es 😉

  37. Peter Malek

    @Thomas Holzer
    Sie wieder? Geh´ bitte.

  38. Thomas Holzer

    @Peter Malek
    Ja, ich wieder!
    Die Wahrheit schmerzt halt, sei sie auch ganz gerecht.
    Man sollte sich mal vorab unabhängig informieren, wofür “rechts” wirklich steht, und nicht eingelernte, oder gar eingetrichterte, Stereotype kritiklos nachplappern

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