Gähn…

Von | 16. Mai 2013

“Generationengerechtigkeit, faire Chancen für die Jugend, Korruptionsbekämpfung und soziale Verantwortung” fordert Österreichs neue Partei “NEOS”. Klingt irgendwie ganz schön alt.

8 Gedanken zu „Gähn…

  1. Dr. Christian Schweighofer

    Richtig! Warum fordern sie nicht als Beispiel von vielen die Abschaffung der überflüssigen Sozialversicherungsträger, die es für fast jede Berufsgruppe extra gibt. Da traut sich niemand darüber.

  2. Thomas Holzer

    eine weitere belanglose Gruppierung, die um die Futtertröge buhlt

  3. Nattl

    Lif, Julis, die bunten Vögel und ein paar bürgerliche Grüne machen einen auf liberale Partei. Chef von dem Ganzen ist Leitl-intimus Matthias Strolz. Alles klaro?

  4. Prometheus

    Hayek hat diesen Sozialstaat als eine „wohlwollende Despotie“ bezeichnet. Aber wie wohlwollend auch immer, Despotie bleibt Despotie: Sie unterdrückt die Freiheit als Wert an sich.

    Hayek hat auch darauf aufmerksam gemacht, daß das Wort „sozial“ ein Wiesel-Wort ist, sogar das Wieselwort par excellence. Warum Wiesel-Wort? Einem Wiesel wird nämlich nachgesagt, es könne den Inhalt eines Eies so geschickt aussaugen, daß das Ei dabei nicht zerbreche und äußerlich völlig unbeschädigt aussehe. Gebräuchlich ist es im Amerikanischen als weasel word, und es soll Roosevelt gewesen sein, der 1918 diese Bezeichnung erfunden hat.

    Für Hayek hat das Wiesel-Wort „sozial“ die Macht erlangt, die Hauptwörter, denen es beigefügt wird, ihrer Bedeutung zu entkleiden. Es vermag sie mit einem schönen Schein zu versehen, sie aber gleichsam ihres eigentlichen Inhalts zu berauben, während sie das Wort selbst scheinbar unverändert lassen. Soziale Gerechtigkeit wäre demnach keine Gerechtigkeit mehr, soziales Eigentum kein Eigentum, soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft, sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat, soziale Sicherheit keine Sicherheit, soziale Freiheit keine Freiheit. Hayek schrieb: „Ein Wieselwort verwendet man, um einem Begriff ‚die Zähne zu ziehen’, wenn man ihn zwar gebrauchen muß, ihm aber alle Nebenbedeutungen nehmen will, die die eigenen ideologischen Prämissen in Frage stellen.“

  5. Weninger

    @Dr. Christian Schweighofer
    Selbst der gloriose und stets angriffige Haider hat in der Sache nichts weitergebracht, als er die Chance dazu hatte 2000ff, mit blauen Sozialministern am laufenden Meter. Das sagt wohl schon alles.

  6. Behaimb

    Für mehr als die 3% des LIF wirds nicht reichen, ganz besonders angesichts der TS Konkurrenz, den wohl manche eher als Schmied sehen werden als die die NEOS.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.