GB: Radikalen Muslim-Eltern sollen Kinder entzogen werden

Von | 3. März 2014

“…..Im Kampf gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher schreckt Londons Bürgermeister Boris Johnson auch vor harten Methoden nicht zurück. In einem Beitrag für den “Daily Telegraph” schlug der konservative Politiker am Montag vor, alle muslimische Kinder in staatliche Obhut zu nehmen, wenn ihre Radikalisierung durch die eigenen Eltern drohe. Um zu verhindern, dass Minderjährige “potenzielle Mörder oder Selbstmordbomber werden”, sollten sie wie Missbrauchsopfer behandelt und der Obhut ihrer Eltern entzogen werden….” (hier)

27 Gedanken zu „GB: Radikalen Muslim-Eltern sollen Kinder entzogen werden

  1. Karl Markt

    Oh je oh je…

    Hört sich aber nach brutaler Verletzung der Meinungsfreiheit an…

  2. Reinhard

    Mal nur nebenbei:
    1. Wird es schwer, der Beweislast nachzukommen.
    2. Hat Karl Markt recht (soll vorkommen 😉 ), die Meinungsfreiheit muss gewahrt bleiben, bis ein offener Aufruf zu praktischer Gewalt und Terror nachgewiesen werden kann und
    3. Liegt die Verantwortung der Sozialisierung der Kinder bei den Eltern und nicht beim Staat; ein konservativer Politiker der solchen Schwachsinn äußert kann sich dieses Attribut gleich wieder streichen.
    Wo liegt die Grenze? Dürfen dann Kommunisten-Kinder oder Nazi-Kinder auch den Eltern entzogen werden? Wer legt das fest? Wer heute – und wer morgen??
    Absoluter Unsinn, nicht vollstreckbar und daher das Papier nicht wert, auf dem diese Meldung veröffentlicht wird.
    Viel Gegacker um nichts.
    Der nächste bitte.

  3. Mourawetz

    @Reinhard

    Na wenn da nicht der Vater durchdringt, dem die Erziehung seiner Kinder gegen den Staat hoch und heilig ist.

    Trotzdem werden Sie anerkennen, dass Meinungsfreiheit nichts mit der Erziehung minderjähriger und damit unmündiger Kinder zu tun hat. Kinder dürfen sowieso daherplappern, was sie wollen, da brauchts keine Meinungsfreiheit, sind halt Kinder. Es ist allerdings nicht selbstverständlich, wenn Eltern ihre Kinder zu lebenden Handgranaten umbauen, um sie mal später auf einem Bahnhof oder gar Schulbus ausstreuen. Das wird auch der liberalste Vater spätestens dann einsehen, wenn sein Kind in diesem Bahnhof wartet oder in jenem Schulbus sitzt.

  4. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Verzeihung, und wie wollen Sie so ein “Gesetz” exekutieren?

  5. Mourawetz

    @Thomas Holzer:
    Die Nichtdurchführbarkeit darf ja nicht darüber entscheiden, ob so eine Regelung eingeführt werden soll. In Österreich werden täglich hunderte Fahrräder gestohlen, für kaum eines wird der Dieb zur Rechenschaft gezogen. Das Gesetz gegen Fahrraddiebstähle kann also kaum durchgesetzt werden. Da kann man auch nicht einfach hergehen und Fahrräder von Eigentumsdelikten ausnehmen, oder?

  6. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Da haben Sie auch wieder recht. Wir brauchen mehr Gesetze, auch wenn diese nicht exekutierbar sind; Hauptsache, Papier wird bedruckt.
    Also, auf zu einem Rauchverbot, immer und überall, einem Alkoholverbot, immer und überall, einem Indoktrinierungsverbot immer und überall, einem Verbot von radikalen Gläubigen, radikalen Parteigängern, radikalen Antiradikalen et al.
    Die EinzigenInnen, welche per Gesetz und vor allem mit Geld gefördert werden sollten, sind die radikalen Genderisten, …..Philen, und Antitraditionalisten, weil nur die sind gut und absolut selbstlos an unser aller “Fortschritt” interessiert.

  7. Mourawetz

    @Thomas Holzer:
    Die Frage, ob ein Gesetz eingeführt werden soll, darf doch nicht an seiner Umsetzbarkeit hängen sondern nur daran, ob es eine Aufgabe des Staates innerhalb der Verfassung betrifft. Bei dem Entzug muslimischer Kinder von ihren elterlichen Radikalinskis geht es immerhin um einen der vier Eckpfeiler des ureigensten Staatsaufgaben, der inneren Sicherheit eines Landes, was man von den von Ihnen angeführten Verboten nicht behaupten kann.

  8. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Und wie wollen Sie dann mit den “christlichen Radikalen” z.B. in den USA umgehen, welche sich vor Abtreibungskliniken “aufbauen” und einige von denen wahllos Ärzte und Frauen erschiessen?
    Wollen Sie denen auch die Kinder auf Verdacht entziehen?
    Und ich bin wahrlich kein “Verfechter” der Abtreibung.

  9. Mourawetz

    @Thomas Holzer
    Niemand will irgendjemandem die Kinder auf Verdacht entziehen. Aber wenn in London sich die Polizei nicht mehr in gewisse Gegenden hineintraut, in Vierteln die Scharia ausgerufen wird, die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt wird, weil ihre Sicherheit auf den eigenen Straßen nicht mehr gewährleistet ist, dann ist es nun einmal Zeit zu handeln, das Übel bei der Wurzel zu packen und dafür zu sorgen, dass dieser Terror keinen Nachschub mehr von der Geburtenlinie bekommt. Hier führt der Islam schon längst Krieg auf englischem Boden.

    Was die “christlichen Radikalen” anbelangt, die Abtreibungsärzte erschießen: davon finde ich nichts im Netz. Dafür gibt es hunderte, tausende Belege für islamischen Terror in London, in Brüssel, etc…. Dagegen wird sich eine Bevölkerung wohl noch wehren dürfen.

  10. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Gegen jede Art von Zwang, Unterdrückung, Terror hat man sich zu wehren, im Notfall auch mit der Waffe!
    Der Aufruf zu Mord und Totschlag, egal in wessen Namen, ist sowieso verboten!

  11. Reinhard

    @Mourawetz

    Ja, mir als Vater ist die Eigenverantwortung der Eltern hoch und heilig. Und wie auch an anderer Stelle von mir vertreten, hat der Staat niemandem die Kinder wegzunehmen, nur weil jemand als radikaler gewalttätiger Islamist amtsbekannt ist. Aber er kann die ganze dschihadsüchtige Familie außerbords schaffen. Ab nach Bagdad oder Timbuktu, egal, adieu. Wenn ich von jemandem weiß, dass er ein solch radikaler Feind ist, dass er vor Mord und Terror gegen meine Bevölkerung nicht zurückschreckt, fliegt dieses Subjekt achtkant raus. Fertig. Problem erledigt.
    Deshalb ist ein solches Gesetz Schwachsinn. Aber für ein Gesetz, dass radikale Fanatiker ächtet, haben wir ja keine Eier in der Hose. Und wenn man sich an die Alten nicht herantraut, geht man eben auf die Kinder los.

  12. Mourawetz

    @Thomas Holzer
    Wenn diese Jungs und Mädels erwachsen sind und sich den Bombengürtel umschnallen, wollen Sie zur Waffe greifen. Ich nicht, ich bin nicht lebensmüde und hätt da gern was Präventiveres, wenns recht ist, was schon ein bissl vorher greift, schon viel früher. Sie können sich nicht in die Vergangenheit beamen wie Doc Brown um das zu richten. Das muss man jetzt und heute tun.

    @Reinhard
    Etwa 30 % bis 50 % der Muslime wollen einen islamischen Staat schaffen, bei keiner anderen Religion ist der Übergang zu Gewalt und Terrorismus so fließend, in Österreich wohnen 500.000 registrierte Muslime, in England bzw. London weiß ich es nicht, es müssen Millionen sein.

    Wieviele wollen sie da “außerbords schaffen”? In Zeiten wie diesen, wo man die Schweiz für ihre Ausschaffungsinitiative an den Pranger stellt und jüngst für die Initiative gegen Masseneinwanderung können Sie nicht einen einzigen des Landes verweisen. Ich gäbe Ihnen schon recht, das wäre die einfachste Methode. Leider ist sie unter der aktuellen Islamohysterie undenkbar.

  13. gms

    Mourawetz,

    “Wenn diese Jungs und Mädels erwachsen sind und sich den Bombengürtel umschnallen, wollen Sie zur Waffe greifen. Ich nicht, ich bin nicht lebensmüde und hätt da gern was Präventiveres, wenns recht ist.”

    Ja, klar, damit einmal mehr ein entscheidendes Rechtsprinzip ausgehebelt wird. Spinnt man den Präventionsgedanken weiter, haben wir die Einzelgummizelle 7*24h für jedermann. Präventiver geht’s nicht.
    Aus gutem Grund aber unterscheiden westliche Rechtssprechungen bislang noch recht brauchbar zwischen Verbrechen und jenen Handlungen, die man gegebenenfalls als Vorbereitungshandlungen zu Verbrechen qualifizieren könnte. Letztere sind straffrei.

    “Leider ist sie unter der aktuellen Islamohysterie undenkbar.”

    Charakteristikum besagter Hysterie ist ein konsequentes Ersetzen von Prinzipien durch Willkür. Offenbar hat die Hysterie schon ausreichend Viele angesteckt, wonach — präventiv — offenbar schon Vernunftbegabte vernünftige Prinzipien über Board werfen.

  14. Zeilinger1988

    @Mourawetz:

    Als überzeugter Christ, dem der Schutz seiner Kinder heilig ist kann ich nur “Danke, aber Danke Nein” zu solchen gefährlichen, totalitären Vorschlägen sagen. Als ich das hörte, ist mir richtig schlecht geworden vor Anwiederung. Was geht es die säkulare, progressive Bürokratie an, was meine Familie tut. Nichts ist heiliger, nichts ist eine größere Keimzelle individueller Autonmie als die Familie. In Deutschland werden heute schon christliche Eltern von den linksfaschistischen Behörden aktiv verfolgt, weil sie sich nicht dem atheistischen Regierungseinklang unterordnen wollen. Wer Eingriffe der Regierung befürwortet sagt auch Umerziehungslager, Zwangsschule und säkulare Indoktrinierung. Schon Lenin wusste, dass die traditionelle Familie das Bollwerk gegen den totalitären Staat ist

  15. Mourawetz

    @gms:
    “Spinnt man den Präventionsgedanken weiter, haben wir die Einzelgummizelle 7*24h für jedermann.”
    Klassisches Scheinargument. Man kann alles durch Übertreibung lächerlich machen. Wasser ist gesund, man kann es aber auch übertreiben und daran ersaufen. Oder meinen Sie, Prävention ist etwas prinzipiell Negatives, Schlechtes. Warum auch mit dem Rauchen aufhören, solange man nicht tot ist. Warum zum Zahnarzt gehen, solange nichts weh tut. Warum einen Schal umhängen, solange man nicht erkältet ist. Und warum nicht der Radikalisierung zuschauen, solange nicht einer tot ist. Ziemlich kurz gedacht, hohe Zeitpräferenz würden Austrians sagen.

    Zweites Argument: Vorbereitungshandlungen zu Verbrechen seien in der westlichen Rechtsprechung straffrei.
    Was auch immer Sie unter Vorbereitungshandlungen verstehen, aber die sind ganz sicher nicht straffrei. Jeder, der zu einem Verbrechen beiträgt, wie auch immer, hat sich zu verantworten. Sie meinen wohl, Sie könnten das Fluchtauto bereitstellen und nachher mit dem Banküberfall nichts zu tun haben?

    Der Anstiftung hat der Gesetzgeber im StGB einen ganzen Paragraphen gewidmet. Anstiftung zu Mord ist davon nicht ausgenommen.

    “Offenbar hat die Hysterie schon ausreichend Viele angesteckt, wonach — präventiv — offenbar schon Vernunftbegabte vernünftige Prinzipien über Board werfen.”

    Machen Sie sich keine Sorgen um mich. Ich bin zwar krank, deshalb kann ich mal nach Herzenslust posten, aber sonst im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte.

  16. gms

    Morawetz,

    “Oder meinen Sie, Prävention ist etwas prinzipiell Negatives, Schlechtes.”

    Keineswegs. Ich halte allenfalls ein sich für präventive Freiheitseinschränkungen in die Schlacht Werfen als etwas prinzipiell Negatives, Schlechtes.

    Wollten Sie mich oben gezielt langweilen, oder bloß hier den Clown spielen, wenn Sie elendslang Beispiele mit Zahnarzt, Rauchen und Wassersaufen bringen und damit erkennbar diametral am Kern — der Freiheit — vorbei schreiben?

    “Was auch immer Sie unter Vorbereitungshandlungen verstehen, aber die sind ganz sicher nicht straffrei.”

    Ach?! Wieder so ein Klugscheißer, der basale Prinzipien rund um die Tat, des Tatversuchs und die damit einhergehende Unmittelbarkeit (sic!) nicht kapiert hat. Strafbar sind Delikte. Wurde ein solcher garnicht erst versucht, resultiert auch keine Strafbarkeit. Sie können daher jahrelang das Messer wetzen — solange Sie es an niemandes Kehle oder sonstigem Körperteil ansetzen, ist das Ihr Privatvergnügen, selbst wenn Sie das Messer mit bösen Hintergedanken scharf gemacht hatten.

  17. Mourawetz

    @gms 3. März 2014 – 21:20
    3. März 2014 – 21:20 gms Morawetz, “Oder meinen Sie, Prävention ist etwas prinzipiell Negatives, Schlechtes.” Keineswegs. Ich halte allenfalls ein sich für präventive Freiheitseinschränkungen in die Schlacht Werfen als etwas prinzipiell Negatives, Schlechtes. Wollten Sie mich oben gezielt langweilen, oder bloß hier den Clown spielen, wenn Sie elendslang Beispiele mit Zahnarzt, Rauchen und Wassersaufen bringen und damit erkennbar diametral am Kern — der Freiheit — vorbei schreiben? “Was auch immer Sie unter Vorbereitungshandlungen verstehen, aber die sind ganz sicher nicht straffrei.” Ach?! Wieder so ein Klugscheißer, der basale Prinzipien rund um die Tat, des Tatversuchs und die damit einhergehende Unmittelbarkeit (sic!) nicht kapiert hat. Strafbar sind Delikte. Wurde ein solcher garnicht erst versucht, resultiert auch keine Strafbarkeit. Sie können daher jahrelang das Messer wetzen — solange Sie es an niemandes Kehle oder sonstigem Körperteil ansetzen, ist das Ihr Privatvergnügen, selbst wenn Sie das Messer mit bösen Hintergedanken scharf gemacht hatten. >/i>
    Sie schimpfen mich einen “Klugscheißer”, nennen mich einen „Clown“? Dieser, ihr ganzer Post ist ziemlich unterirdisch. Eine Beleidigung von vorn bis hinten. Lernen Sie sich mal benehmen, bevor Sie andere belehren. Mit Leuten, die so wenig Respekt vor anderen haben, rede oder schreibe ich nicht. Das ist mein letztes Wort. Und ich möchte auch nicht, dass Sie in Zukunft auf einen meiner Posts reagieren. Außer Sie entschuldigen sich jetzt und sofort in aller Form!

    Nun ich denke, dass ich in der Sache doch Recht habe. Nicht umsonst, werden Menschen, die sich nicht beherrschen können meist sehr ausfallend, wenn man ihnen nach allen Regeln der Kunst vorführt, dass sie falsch liegen.

  18. gms

    Morawetz,

    wenn mich jemand direkt adressiert mit: “Was auch immer Sie unter .. verstehen” und dabei zugleich ein falsches Verständnis behauptet, während er selbst im Gully fischt, ist mit “Klugscheißer” noch gut bedient. Woran Ihr Präventionsexkurs scheiterte, sollte mitterdings ebenfalls klar sein.

    Den kruden Unsinn von wegen “Ziemlich kurz gedacht, hohe Zeitpräferenz würden Austrians sagen” habe ich Ihnen sowieso durchgehen lassen. Nichts liegt nämlich Austrians ferner, als anderen deren Freiheit zu kappen auf eine bloße Möglichkeit hin, jemand könnte andernfalls straffällig werden.
    Wollte man tatsächlich den Begriff der Zeitpräferenz hier strapazieren, stellt es sich völlig anders dar, als von Ihnen behauptet: Das Verteidigen der Freiheit auch jener, deren Tun man ablehnt, ist der mühsamere Weg, der härtere, der sich aber eben langfristiger rentiert. Warum? — Weil er wichtige Rechsgüter und basale Prinzipien des Zusammenlebens schützt. In der Umkehrung ist Pönalisieren, Kriminalisieren und Sanktionieren durch den Staat das billige und willkürliche Vorgehen der sattsam bekannten üblichen Verdächtigen, die damit die Gesellschaft zunehmend erodieren.

    “Nun ich denke, dass ich in der Sache doch Recht habe”

    Die meisten Menschen tun das, selbst wenn sie langfristig damit am eigenen Ast sägen, indem sie Feinden der Freiheit die Einfallstore öffnen wollen.

  19. Mourawetz

    @Zeilinger1988 3. März 2014 – 20:04
    Als überzeugter Christ, dem der Schutz seiner Kinder heilig ist ….

    Hoppala, Ihren Kommentar hab ich übersehen! ich hoffe Sie verzeihen, wenn ich Ihnen erst jetzt antworte.

    Ich bin auch Christ und deshalb mal eine Antwort aus christlicher Sicht, von Christ zu Christ. Als solcher ist einem ja die Ehe heilig, wie Sie richtig bemerken und die Familie zum Schutz der Kinder da. Aber was ist das für ein Schutz, wenn der Vater aus den Gschroppn wandelnde Sprengstoffautomaten bastelt? Die Bibel hat auf derlei kranke Fälle leider keine Antwort. Vielleicht liegts nur am Fehlen von Sprengstoffgürteln, aber in früheren, archaischen Zeiten war man zu solchen Grausamkeiten nicht imstand wie es der radikale Islam in unserer modernen Zeit ist.

    Nehmen wir also den sexuellen Missbrauch von Kindern, den es damals wie heute gibt und befragen die Bibel dazu: In ihr steht geschrieben, dass der sexuelle Missbrauch von Kindern Sünde ist, im Alten und im Neuen Testament, ein Verbrechen, das sich offenbar durch die Menschheit bis zum Jüngsten Tag ziehen wird. Da erleidet der Schutz der Familie Schiffbruch, wenn sie zur Keimzelle von Unzucht wird. Und ähnlich ist es, wenn eine Familie als Keimzelle des Terrors fungiert. Da wie dort wird der Schutz des Kindes unter der Familie mit Füßen getreten. Familie als Anti-Schutz des Kindes. So kann das der liebe Gott nicht gemeint haben.

    Die Kirche, da nicht von dieser Welt, arbeitet mit Verboten, deren Exekution auf den Jüngsten Tag verschoben ist: Dem Knabenschänder droht, dass er „das Reich Gottes nicht erben“ wird. Solange kann die Welt nicht warten, und da sie sehr wohl von dieser Welt ist und die Macht hat, macht sie auch Gebrauch davon. Der Bürgermeister von London spricht mit Recht von Kindesmissbrauch.

  20. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    “Ich bin auch Christ und deshalb mal eine Antwort aus christlicher Sicht, von Christ zu Christ. Als solcher ist einem ja die Ehe heilig, wie Sie richtig bemerken und die Familie zum Schutz der Kinder da. Aber was ist das für ein Schutz, wenn der Vater aus den Gschroppn wandelnde Sprengstoffautomaten bastelt?”

    Sie schreiben es, von “Christ zu Christ”, es ehrt Sie zwar, daß Sie auch den Schutz der Familien von “Nichtchristen” übernehmen wollen, aber Sie werden nie und nimmer einen Vater davon abhalten können, seine Kinder zu “indoktrinieren”.

    Und, auch wenn Sie es nicht tolerieren/verstehen wollen: es sind immer Personen, welche sich “im Namen(sic!) eines radikalen Islams” in die Luft sprengen, und nicht(sic!) “der radikale Islam”.

    Sie werfen ja auch nicht den Christen deren Weltbild vor, weil ein Herr Breivik einige viele Jugendliche gezielt erschossen hatte, sich auf alles mögliche -auch “christliche “Gedanken””- berufend.

    Schlußendlich: Sind Sie wirklich so naiv zu glauben, daß die Eltern “allfälliger” zukünftiger Sprengstoffgürtel Tragender die “Entwicklungsschritte” zu diesem Tragen auf z.B. Facebook veröffentlichen werden?! Sehen Sie sich doch die vitae der 09/11 Attentäter an, da wird Ihr Begehr gleich ad absurdum geführt!

  21. gms

    Morawetz,

    “discriminare” – lat. unterscheiden. Etwas von etwas anderem unterscheiden zu können, ist notwendige Grundlage des Denkens und Schlußfolgerns.
    Weswegen dieses Präludium? — Sie schreiben: “Da erleidet der Schutz der Familie Schiffbruch, wenn sie zur Keimzelle von Unzucht wird. Und ähnlich ist es, wenn eine Familie als Keimzelle des Terrors fungiert.”

    Man muß nicht besonders ausgeschlafen sein, um den faulen Fisch im Wortschwarm zu finden. Ebenso wie Boris Johnson, dessen Ansinnen Sie gutheißen, vermengen Sie mit Anlauf und ohne Unterlaß das Mögliche mit dem Faktischen. In der “Presse” liest sich das als “alle muslimische Kinder in staatliche Obhut zu nehmen, wenn ihre Radikalisierung durch die eigenen Eltern drohe.” (Im Englischen: “if that [] places children at risk.”)
    Nicht die tatsächliche Radikalisierung möge maßgeblich sein, sondern die potentielle. Johnson hat also nicht jene Kinder im Visier, die sich den Bombengürtel anschnallen, oder auch nur jene, die sich erkennbar artikulieren, solches in Erwägung zu ziehen — nein, der ach so fürsorgliche Präventionshorizont wird sogar über zwei Dimensionen gespannt.

    Sie selbst wiederum thematisieren oben aber keine “drohende Unzucht”, sondern lavieren mit “Keimzelle” irgendwo im Niemandsland zwischen potentiellen und realen Mißständen. Es ist diese Unfähigkeit oder Unwilligkeit zur Unterscheidung, die hier Güterzüge durch Aufzugsschächte saugt und offenbar einem streng exekutierten Diskriminierungsverbot entspringt. Fast kann man Ihnen aber dankbar sein, daß Sie bloß Unzucht in die Arena trieben als Analogie zur Radikalisierung, und nicht wie Johnson im “Telegraph” auch noch Genitalverstümmelung.

    Doch bevor Sie nun hoffnungsvoll aufatmen, in der Meinung, ausgerechnet hier ein Eisen ansetzen zu können, deklinieren Sie die Unterschiede zwischen umkehrbaren und nicht umkehrbaren Prozessen durch, und wenn Sie damit durch sind, solche zwischen jenen Tatsachen, die bereits ein Leid darstellen und jenen, aus denen erst eines entspringen kann.
    Das aufgelegte Ergebnis wird sein, daß man zwar alles mit allem vergleichen kann, aber eben nur wenige Vergleiche mit dem tragfähigen Ergebnis einer ausreichenden Gleichheit enden.
    Gentlemen agree on facts.

  22. Mourawetz

    @gms:
    Verstehen Sie Deutsch?

    “Und ich möchte auch nicht, dass Sie in Zukunft auf einen meiner Posts reagieren. Außer Sie entschuldigen sich jetzt und sofort in aller Form! – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=27481#comments

    Also lassenS mich doch in Ruhe!

  23. gms

    Mourawetz,

    Sie sind ein viel zu intelligenter und patenter Kerl, um Ihrem Ansinnen auf einen Persilschein mit Zierleiste auch Erfolgsaussichten beizumessen. Legen wir’s also dort ab, wo es hingehört.

    Daß Sie hier das sprichwörtlich volle Programm abbekommen haben, werden Sie verkraften und angesichts der Sprengkraft des Themas auch verstehen. Debatten darum, welche möglichen Gefahren denn nun welche staatlichen Eingriffe rechtfertigen würden, habe ich mit Tausche-Sicherheit-gegen-Freiheit-Befürwortern ausreichend oft geführt, um nicht die üblichen windschiefen Analogien zu kennen. Ob Ihre Argumentation im aktuellen Thread nun ebenso windschief war, oder das Ganze nur einem Mißverständnis durch ein falsch gesetzes Komma folgte, weil Sie verzeihbar krankheitsbedingt eine falsche Taste trafen, sei explizit offen gelassen.

  24. Mourawetz

    @gms:
    Daß Sie hier das sprichwörtlich volle Programm abbekommen haben, werden Sie verkraften …

    Hier geht’s schon lange nicht mehr um die Sache, nicht zwischen uns. Ich bin nicht der Meinung, dass Beleidigungen im Gegensatz zu pointierter Formulierung ohne persönlich untergriffig zu werden (Polemik) zum vollen Programm der Argumentationsführung gehören. Sie haben ziemlich überzogen. Und ein intelligenter Mensch wie Sie wird das auch einsehen und dafür gerade stehen. Deshalb beharre ich auf Ihre Entschuldigung. Solange Sie das nicht einsehen, machen Sie um mich einfach einen großen Bogen so wie ich um Sie. Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt.

  25. gms

    Mourawetz,

    “Hier geht’s schon lange nicht mehr um die Sache, nicht zwischen uns.”

    Nun, wer sich die Interpunktion auf der Personenebene vergegenwärtigt, wird anerkennen müssen, wonach Ihr replizierendes Posting vom 3. März 2014 – 20:44 erstmalig mit einem wiederholten auf mich gemünzten “Sie” daherkam. Selbiges gab es mit umgekehrtem Vorzeichen davor nicht. Sie könnten mir nun zutreffend vorwerfen, in diesen von Ihnen begonnenen körpernahen Debattenstil eingestiegen zu sein. Was ich davon hielte, dürfte unschwer zu erraten sein.

    Alternativ könnten Sie anführen, es sei doch mein oftmalig gepflogenes Prinzip, mir in Debatten eher zweimal hintereinander persönlich an die Karre fahren zu lassen, anstatt gleich beim Erstenmal das Gegenüber in der Antwort an dem von ihm zuvor ausgeschenkten Gift teilhaben zu lassen. Dann und nur dann, wenn Sie so argumentieren, wovon ich bis zum Beweis des Gegenteils einmal ausgehe, geht der Punkt an Sie. D’accord?

  26. Mourawetz

    @gms

    Jetzt ist also mein “Sie” daran schuld, dass Sie mich beleidigt haben? Ich werde Ihnen nicht im Detail auseinander setzen, dass “Sie” die Höflichkeitsform der Anrede in der deutschen Sprache ist und nicht Klugscheißer.

    Ich habe Sie gebeten, mich wenigstens nicht mehr anzuschreiben. Das tun Sie nicht, ich kann Sie aber nicht daran hindern. Erwarten Sie keine Antwort.

  27. gms

    Mourawetz,

    > Jetzt ist also mein “Sie” daran schuld, dass Sie mich beleidigt haben?

    Welcher Teil des ersten Satzes meines Postings vom 4. März 2014 – 01:54 entzieht sich Ihrem Verständnis?

    Falls Sie aber hier weiterhin rumzicken wollen, nachdem ich Ihnen wiederholt Türen geöffnet hatte, Ihr Gesicht zu wahren und halbwegs aufrecht aus der Chose wieder rauszukommen, nehme ich den “Klugscheißer” mit dem aufrichtigen Ausdruck des Bedauerns zurück und ersetze ihn durch “Armer Trottel”. Comprende?

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