Gegen Gotteslästerung, Grünen Veltliner und Schwule

Die islamische Religionspolizei in Saudi-Arabien sucht laut einem Bericht der Zeitung „Arab News“ jetzt auch im Internet und in Sozialen Netzwerken nach „Sündern“.
Die Behörde für die Förderung der Tugend und die Vermeidung des Lasters habe bereits 735 Benutzerkonten von Saudis in Netzwerken wie Twitter und WhosHere identifiziert, die durch „unmoralisches Verhalten“ aufgefallen seien, so der Bericht.
Dazu zählen aus Sicht der Behörde unter anderem: Gotteslästerung, Werbung für den Verkauf von Wein, Homosexualität und Menschenhandel. Die Religionspolizisten wollen nun nach eigenen Angaben versuchen, die „Sünder“ auf den Pfad der Tugend zurückzuführen. Sollte das nicht funktionieren, werde man die Benutzerkonten sperren lassen, hieß es. Nur falls auch das nicht ausreichen sollte, werde man die Internet-User bestrafen, hieß es. (ORF)

2 comments

  1. Thomas Holzer

    Wir sind zwar noch(sic!) nicht so weit, aber bei uns heißen ähnliche Behörden u.A. Gesundheitsministerium, Justizministerium.
    Bei uns fällt man halt derzeit durch Rauchen, nicht der PC entsprechendes Verhalten/ entsprechende Sprache negativ auf, wird im schlechtesten Fall wegen “Verletzung” aller unmöglichen Gesinnungsparagraphen vor Gericht gezerrt, wird bei Verwendung nicht “gegenderter” Sprache/Schrift im schlechtesten Fall an FH und/oder Universitäten negativ bewertet.
    Ein unverbesserlicher Optimist ist der, welcher denkt, daß unsere Behörden nicht Facebook et al. und das Internet als solches überwachen.

  2. waldsee

    Warum fördern linksdenker unterwerfungsreligiöse?ja,richtig,weil sie seelenverwandt sind.die internetkontrolle ist ein werkzeug im 21. jahrhundert und die Leute ,die dann frühmorgens die ausgespähten holen bleiben die gleichen.

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