Geld oder Gendern!

“……Natürlich, der Anleger hat das gute Gefühl, mit seinen Spargroschen die Tätigkeit von Frauen – also von biologischen Frauen – in Vorstand und Aufsichtsrat von Deutschlands größter Airline irgendwie unterstützt zu haben. Viel sinnvoller erscheint es uns jedoch, dort Geld anzulegen, wo auch welches zu verdienen ist – und das hat mit dem Geschlecht, der Schuhgröße und der Haarfarbe der Leitungsorgane eines Unternehmens vermutlich gar nicht so viel zu tun….” (hier)

14 comments

  1. Thomas Holzer

    Und es ward wieder einmal bewiesen: Dummheit ist wahrlich grenzenlos.
    Würde diese nicht mit Steuergeld finanziert, wäre es nicht der Rede wert; so aber…………..

  2. Hans

    Wer mal sehen möchte, wes Geistes Kind die Speerspitzen zum Thema Gendern, Quote und Gleichbehandlung sind, der möge bitte diesem Link folgen und den Bereich “Das Team” wählen: .

  3. MaKu

    die ‘Gleichbehandlungsanwaltschaft’ : ein Hort NUR für weibliche Arbeitssuchende ?

  4. aneagle

    @ Hans
    Danke für den Link, tolle Sache, die Ösis sind wieder mal Vorreiter in Sachen Umsetzung. Beispielhaft und Bewundernswert!

    Weiss nicht, ob es das in dieser dichten unspezifischen, total staatlichen Form in seiner ganzen teuren Unnützigkeit in Deutschland so gibt, würde mich aber nicht wundern. Schließlich haben wir noch jeder österreichischen Idee blindlings Glauben geschenkt. Muß an unserer sehr speziellen Willkommenskultur liegen!

    Und: Gendern ist ja doch auch ein ursprünglich biologisch- deutsches Produkt, wie unzählige Genderlehrstühle und 1.900 Genderbeauftragte im ganzen Land stolz beweisen.

    Aber, der Sommer kommt und für uns Genderbewegte hat Wien, neben seinem europaweit beneideten Dialogzentrum für den interkulturellen Dialog, einen neuen “nachhaltig” strahlenden Tourismusglanzpunkt:
    den Hort staatlicher Geborgenheit, die Gleichbehandlungsstaatsanwaltschaft,

    Mal sehen, ob es die Teammitglieder-Innen drauf haben, unserer deutschen, gottgläubigen aber ungläubigen Urlaubertruppe ein ökumenisches Freitagsgebet, gemeinsam mit den Anhänger der Religion des Friedens, in einer schönen großen wiener Moschee(vorzugsweise mit Minarett) zu ermöglichen. Aber sicher, ist doch ein Klacks 🙂

  5. aneagle

    PS: Es versteht sich von selbst, dass wir Genderbewegte beim inbrünstigen Gebet nicht in Männlein und Weiblein aufgespalten sein können, sondern uns an den Händen haltend, unserem sozialen Geschlecht treu, beieinander beten werden. Das ist zugegebenermaßen in einer Moschee ein ungewöhnlicher Anblick, aber schließlich ist es an uns, ein Zeichen zu setzen und wir vertrauen auf das Gastrecht und das Entgegenkommen unserer muslimischen GastgeberInnen im Geiste. Eint doch den Islam und uns Respekt Toleranz und Friedfertigkeit.

  6. sokrates

    Das traurige ist dass das PC – konforme Verhalten incl Quoten schon auf die Privatwirtschaft durchschlägt, wo sich auch – wie zwischenzeitlich üblich- keiner mehr zu wehren traut! Kritiklos wird von unseren Wirtschaftsführern jeder PC – Unsinn akzeptiert ohne ein NEIN der Wirtschaft zu produzieren! Beginnt mit Eder der Voest der immer über Umweltschutzvorschriften jammert und geht bis dahin, dass sich keiner über die Sanktionspolitik gegen Rußland aufregt! Unsere Bankster haben da Milliarden investiert! Wehe wenn die schlagen werden!

  7. Erich

    @aneagle
    Ihre Idee mit der Moschee ist mit Vorsicht zu konsumieren. Bekanntlich gibt es dort für Frauen (hinten) einen eigenen, abgetrennten Bereich. Wer sich als Frau fühlt kann zwar als Touristin durch die Moschee wandeln; aber ob es beim Beten zulässig ist, geschlechtsunabhängig Händchen halten? Gibt es dazu eine Hadithe oder eine Fatwa? Bitte sich vorher beim Zentrum der Religion des Friedens in Wien, dem ehemaligen Frauschaftsbereich von Bandion-Ortner erkundigen!

    Aber nützen sie doch Leiber die zwei echten Glanzpunkte in Wien für das Händchenhalten: den Life-Ball und den Song-Contest. Das wär doch was!?!

  8. Erich

    Verflixtes Schreibprogramm! Natürlich heißt es “lieber” statt “Leiber”. Obwohl, bei diesem Thema….

  9. Christian Weiss

    Die Gleichbehandlungsanwaltschaft find’ ich aber echt toll. Wenn man sich bisher noch nicht diskriminiert gefühlt hat, hat es dort sicher ein(e) fachkundige(s/r) Beratx, der/ie/as einem hilft, eine Benachteiligung zu finden.

  10. Selbstdenker

    @Hans:
    Vielen Dank für diesen Link! Das sind ja wirklich alles ideologisch-verzopfte Gestalten.

    Originell ist auch die Idee mit Kriminalisierung und Denunziation: das wird garantiert das Zusammenleben vorurteilsfreier und entspannter machen.

    Schön langsam kann ich verstehen, warum die FPÖ so einen großen Zulauf hat.

  11. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Ich hoffe doch, daß Sie nicht denken, daß unter FPÖ “Herrschaft” der Karren in eine andere Richtung gesteuert wird.
    Der Hang zur Denunziation, Kriminalisierung würde ebenso zunehmen wie unter den vereinigten internationalen Sozialisten.
    Ob es eine Abkehr von diesem Irrweg ohne gröbere, schmerzliche Verwerfungen geben wird, wage ich zu bezweifeln; ich wage aber auch zu bezweifeln, daß das vulgus populus lernfähig ist

  12. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    Sie haben Recht: auf der besagten Website habe ich gerade gelesen, dass sie sich auf ein Gesetz aus dem Jahr 2004 – also aus der Zeit der ÖVP/FPÖ-Regierung – berufen.

    Kleiner Tipp: sehen Sie sich die Freecard-Kampagne zum Thema “sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz” an:
    http://www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at/site/cob__55213/7248/default.aspx

    Die dargestellte Betriebsfeier sieht wirklich nach mächtig viel Spass aus 😉

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