Geld ohne Staat

“….Bitcoin ist zweierlei: einerseits eine neue Art von Geld, das viele der Qualitäten hat, durch die Gold über Jahrtausende zum bevorzugten Tauschmittel der Menschheit wurde. Wie Gold ist auch Bitcoin knapp, gut teilbar, unverwüstlich und nicht zu fälschen. Andererseits ist Bitcoin ein weltweites Zahlungssystem, das ohne Banken auskommt und sehr schnell, sicher und kostengünstig ist….” (hier)

6 comments

  1. Thomas Holzer

    Sollte wohl hießen: Bitcoin ist ein Zahlungsmittel, welches ohne Politikerdarsteller auskommt und daher (noch) nicht staatlicher und notembamklicher Gängelung unterliegt

  2. jg

    Die Gängelungsversuche kommen so sicher wie das Amen im Gebet. Allerdings wäre der “Erfolg” einer solchen Maßnahme sehr limitiert. “Genauso gut könnte die Politik ein Gesetz gegen die Schwerkraft erlassen[…]” (Prof. Gerd Rösl im Sept. 2011 über Bitcoin & Regulierung)

  3. Christian Peter

    Bitcoins sind ein tolles Spekulationsobjekt, aber als Zahlungsmittel wegen der extremen Kursschwankungen (von bis zu mehreren 100 %) und anderer Gründe völlig ungeeignet.

  4. estate

    Copy&Paster,

    > Kursschwankungen (von bis zu mehreren 100 %)

    Einmal mehr muß unsere Zentralbankportierpuppe Peter das Falsche mit infantilem Gewäsch unterfüttern. Bei soviel prinzipieller Falschheit hätten Sie sogar Schwankungen(!) von mehreren tausend Prozent behaupten können, denn jene Koffer, die Ihnen das eine abkaufen, schlucken auch das andere rückstandsfrei.

  5. Thomas F.

    Leider ist die Diskussion über Bitcoin und Cryptocurrencies im Allgemeinen etwas polarisiert. Entweder werden einem Werbetexte entgegengesungen, meist von Leuten, die auf irgendeine Weise ein Geschäft auf darauf bauen wollen, oder es wird abgetan als Betrugsinstrument von dem sich naive Freaks blenden lassen.
    Bei aller Begeisterung für das Potential, das die Technologie birgt, schweben doch noch einige wesentliche ungeklärte Fragen im Raum: Es ist nicht bewiesen, dass das Protokoll nicht doch noch geknackt werden kann. Allerdings hat es ob der enormen Beträge, die im Spiel sind, gewiss schon eine Vielzahl von Angriffen überlebt. Dennoch, die Möglichkeit eines +50%-Attacks schwebt wie ein Damoklesschwert in der Luft. Und was zuerst als großer Vorteil gegenüber Gold ausgesehen hat, dass keine physikalische Speicherung erforderlich ist und beliebige Beträge durch Mausklick sofort und ungehindert anonym verschoben werden können, entpuppt sich als zweischneidiges Schwert, denn dadurch ist es praktisch unmöglich zu verhindern, dass jemand Werte, die man im anvertraut, veruntreut. Es wird schwer sein, gesellschaftlich gehaltenes Vermögen sicher zu verwahren.

  6. aaaaaaaa

    >denn dadurch ist es praktisch unmöglich zu verhindern, dass jemand Werte, die man im anvertraut, veruntreut.

    Das ist falsch, denn man kann in Bitcoin Transaktionen so gestalten, dass mehrere Personen zustimmen müssen, zum Beispiel 5 aus 7.

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