Geld und Vermögen: Die Angst geht um

Von | 18. Dezember 2020

Prominente Akteure der Finanzwelt, darunter Mario Draghi und Raghuram Rajan, zwei ehemalige Zentralbankchefs und Top-Banker, haben ein bemerkenswertes Papier zum Zustand des globalen Finanzsystems herausgegeben. Darin beschreiben sie, dass die Corona-Pandemie eine massive Solvenzkrise bei Unternehmen in vielen Ländern auslöst und geben Empfehlungen für das Handeln der Regierungen. Die Analyse ist weitgehend richtig, die vorgeschlagene Kur nicht. Was steht uns bevor? / mehr

Ein Gedanke zu „Geld und Vermögen: Die Angst geht um

  1. CE___

    “Wie ich es sehe, führt die absolute Verschuldung von bald 300.000 Milliarden, was eine relative Verschuldung von knapp 400 Prozent des globalen BIP bedeutet, früher oder später unweigerlich zu einem Kollaps des Finanzsystems, weil so ein Schuldenberg realistischerweise nicht abgetragen werden kann.”

    Das ist SO einmal nicht richtig, weil nicht determiniert, und auch nicht vorhersehbar.

    Es wird sich entscheiden, als Weggabelung, ob ein Bankrott erfolgt, oder ob sich das Fiatgeldsystem mit Teilreserve über eine massive Hyperteuerungswelle (oder Wellen) LEIDER wieder Luft für ein Weiter verschafft.

    Jetzt einmal Milchmädchenhaft gesagt, grosso modo, es muss sich nur das allgemeine Niveau an Preisen vervierfachen, egal durch welches Ereignis verursacht dessen es viele geben kann, ohne dass auch nur ein einziges Stück Gut oder Dienstleistung mehr (produziert und) konsumiert wurde, damit sich das BIP nominal vervierfacht, und die Schuldenstände nominal wieder viel niedriger sind.

    Natürlich, nominales Giralgeldvermögen, aber auch nominal in Giralgeld ausgedrückte Zahlungsversprechen (Pensionen, Anleihen, Löhne/Gehälter, Mieten), die nicht sich nicht oder nicht so schnell anpassen lassen, werden REAL atomisiert und entwertet.

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