Geldanlage 2013

Von | 20. Juli 2013

“…..Ich habe mich auf den Abstieg der Euro-Zone vorbereitet. Ich habe Geld in Norwegen und in der Schweiz angelegt. Und Aktien halte ich für sinnvoll, wobei ich in Unternehmen investieren würde, deren Geschäft nicht zu stark von der Euro-Zone abhängt. Außerdem habe ich einen Kredit aufgenommen und einige Wohnungen gekauft. Kommt es zu Inflation, wie ich es befürchte, werden die Schulden an Wert verlieren, die Immobilien ihren Wert aber behalten….” (Hans-Olaf Henkel im “Focus“)

3 Gedanken zu „Geldanlage 2013

  1. aneagle

    Herr Henkel ist ein Optimist. Als solcher verdrängt er die Einsicht, dass jede Regierung auf Enteignungstrip viele Arten der

    *”Solidarsteuer” für Wohnungseigentümer,
    *”gerechte” Vermietungsgesetze und
    *”faire” Mietpreise kennt (und in Frankreich bereits erfolgreich testet),

    die Immobilienwerte schneller vernichten, als Draghi Geld druckt.

    Für eine Vorbereitung auf den Abstieg der Eurozone existieren nur 2 wirksame Möglichkeiten:

    1.) Flucht ins wirtschaftlich normale Ausland, bevor die beliebte Reichsfluchtsteuer (s.Jürgen Trittin) Realität wird, oder
    2.) Verbleib in Europa unter raschem Vollzug der persönlichen vorauseilender Verarmung. Wer nichts hat, dem kann man nichts wegnehmen.

    SIE HABEN DIE WAHL !!

  2. FDominicus

    @aneagle
    Keine Ahnung wie oft und wie lange ich das schon so gebloggt habe. Sie haben recht und Herrn Henkel traue ich nicht sonderlich weit. Denn wer den Kern unsere Probleme das Falschgeldsystem nicht angeht, kann eben unsere Problem nicht lösen. Herr Henkel mag gute Argumente haben, aber es gibt kein gutes Argument (vom Bürger aus gesehen) für den Vorteil einer “eigenen” neuen “Fiat-“Währung. Diejenigen die dafür sind, meinen im Grunde nur folgendes: Gerecht ist was uns “oben” hält….

  3. Martin Hark

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema – hier vor allem mit herkömmlichen Geldanlagemöglichkeiten bzw. Sparformen. In Bezug auf die Geldanlage existiert eine immense Anzahl an möglichen Anlageprodukten. In der Regel wird jedoch oftmals auf die Grundprodukte – Sparbuch, Bausparen – vergessen. Gerade in solch turbulenten Zeiten wie wir uns derzeit befinden, gewinnen diese Produkte wieder mehr an Bedeutung. Im Bezug auf den Kapitalmarkt muss man feststellen, dass es die risikolose Rendite nicht gibt – nie gegeben hat – bei der aktuellen Zinslage, hier vor allem in Anleihenbereich,kann man von einem zinslosen Risiko sprechen. Die herkömmlichen Sparformen stellen deshalb aus meiner Sicht die wichtigsten Sparprodukte dar, die jedermann besitzen sollte – erst nachdem dies der Fall ist – kann / sollte in andere Asset-Klassen investiert werden!

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