Gender-Blödsinn: Wird das Binnen-I endlich abgeschafft?

“…..Liebe LeserInnen, liebe/r Leser/in – diese Schreibweisen könnten in Zukunft aus dem Schriftverkehr verschwinden: Das österreichische Normungsinstitut Austrian Standards diskutiert gerade über eine Norm zur geschlechtergerechten Sprache. In der „ÖNORM A 1080″ wird geraten, statt des nicht lesbaren Binnen-I besser „beide Geschlechter getrennt und vollständig anzuführen” (hier)

5 comments

  1. hfw

    Liebe Leserinnen und Leser,
    dieses Binnen-I ist nicht nur unnötiger Gender-Schwachsinn, ich fand es auch immer unhöflich und faul. Wenn ich bewusst alle Geschlechter ansprechen möchte, dann nehme ich mir auch die Zeit, das zu schreiben.
    Ich fände es gut, wenn man das abschafft, es ist simpel der Gesinnungsterror, der zur Zeit bei manchen Themen herrscht. Ein Schreiben an ein Amt oder ein Firma beginne ich gerne mit ‘Sehr geehrte Damen und Herren’. Ich finde das weit sympathischer für die Leserinnen und Leser…

    HFW

  2. Rennziege

    Schön wär’s, wenn dieser schreiende Unfug abgeschafft würde! Der macht ja schon, weil neuerdings vorgeschrieben, Schulaufsätze, Seminararbeiten und Dissertationen unleserlich, ebenso jüngere Gesetze — und bläst deren Volumen um ein Viertel auf.
    Eine absurdere Schnapsidee wurde uns noch nie aufs Auge gedrückt, nicht einmal im tschänderfreundlichen Deutschland. Aber bei uns dahaam werden die ÖH-Genossen, große Teile der Presse und die altfeministischen Flintenweiber diese Vergewaltigung der Sprache mit Zähnen und Klauen verteidigen; sie haben linksdrehende Joghurtbecher Professoren auf ihre Seite gebracht und haben durch Orwell gelernt, dass die Gewalt über newspeak sich mühelos in Gewalt über Gehirne ummünzen lässt.
    Ich fürchte, dass dem Normungsinstitut Austrian Standards schon längst ein Maulkorb umgeschnallt wurde, zumindest hinter den Kulissen.

  3. Thomas Holzer

    Warum haben sich eigentlich die Gschänderasten dieses Landes bis dato nicht über:
    die Führungskraft
    die Macht(sic!)
    die Autobahn
    die Straße
    die Photovoltaik
    die Kernenergie
    die Erde
    die Sonne
    die Geschichte
    die Justiz
    die Gerechtigkeit
    die Kunst
    die Entwicklung
    die Innovation
    die Farbe
    die Leitung
    die Erfahrung
    et al.
    alteriert?!

  4. Reinhard

    Also wenn es sich schon nicht vermeiden lässt, möchte ich doch bitte darauf bestehen, DIE FPÖ nicht immer zum Sündenbock, sondern wenigstens zur SündenZIEGE zu erklären. Natürlich geht es um DIE HAA-Bank, die uns gerne als Klotz am Bein erklärt wird, obwohl DIE BANK ja nur DIE KLÖTZIN sein kann!
    Und solange in den Medien vor Verbrecherbanden und nicht vor VerbrecherInnenbanden gewarnt wird, kann ich die ganze Tschänderei nicht für voll nehmen.
    “Wenn Frauen nicht explizit genannt werden, werden sie auch nicht gemeint” tönt eine Sozen-Feministin empört in den Tag. Na und, dann fühl dich eben nicht gemeint, wenn es deine Ignoranz nicht zulässt. Mir doch egal!

  5. gms

    Reinhard,

    apropos ” .. tönt eine Sozen-Feministin” — wie diesen permanent ein sexistisches “Freundschaft!” über die Lippen kommen kann, bleibt schleierhaft. Die Begründung scheidet ja definitiv aus, es handle sich hierbei um eine seit über 100 Jahren tradierten Gruß, der auch seine weibliche Spielart einschlösse.
    Alternativ bleibt im Raum stehen, besagte Sozinnen wären sich dieses Umstandes seit jeher bewußt, aufdaß jeder, der irgendwann diese bekundete Freundschaft einfordern wollte, sich mit der Replik begnügen muß: “Freundinnenschaft hättest vielleicht haben können, nur hab’ ich das nie g’sagt.”
    Wenns g’scheit sind, die dreibeinigen Sozen, dann gehen sie dem mal auf den Grund, bevor aus den Pudeln gar begossene Pudel werden.

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