Gender-Wahnsinn, auf die Spitze getrieben

Berlin: “Um Transsexuelle nicht zu diskriminieren, verwendet das Parlament von Friedrichshain-Kreuzberg Sternchen. Statt „AntragstellerInnen“ heißt es „Antragsteller*innen“. Bei „Päpst*innen“, „schwangeren Bürger*innen“ und „Talibankämpfer*innen“ wird’s dann aber wirklich absurd…” (hier)

9 comments

  1. Mona Rieboldt

    Das wird dann nicht absurd, das Ganze des Genderzeugs war schon immer absurd. Die Frauen haben sich damit aber Lehrstühle geschaffen, wo sie auch den größten Unsinn daher reden können, was in den Naturwissenschaften nicht möglich wäre.
    Noch schlimmer diejenigen, die es möglich gemacht haben, dass solche Lehrstühle entstehen konnten.

  2. gms

    Zwar nicht auf die Spitze getrieben, aber immerhin noch erfrischend bizarr, ist die Tschänderei im hiesigen Parlament, nachfolgend exemplarisch festgemacht an den aktuellen Online-Petitionen zum Hypo-Untersuchungssausschuß.

    Da bezeichnen sich dann vier XY-Chromosomenträger zwar als “Unterzeichner”, nicht ohne zuvor aber als “Einbringerlnnen” ihre Pudelartigkeit demonstriert zu haben. Oder war’s doch ein verklausulierter Hinweis?

    Drollige Denksportaufgaben präsentiert uns auch ein solierender Grüner, wenn er im Petitionstext schreibt: “Ich fordere eine lückenlose Offenlegung der Hypo-Gläubiger und wohin das Geld der österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler fließt. [..]
    Weiters fordere ich die österreichische Bundesregierung auf eine Lösung zu erarbeiten die den österreichischen Steuerzahler nichts kostet [..]
    Kein österreichischer Steuerzahler ist für dieses Desaster verantwortlich!”

    Also, lieber Leser, malen Sie eine Manderl-Weiberl-Matrix mit den entsprechenden Sachverhalten und hüpfen Sie nach, wie’s laut unserem emsigen Tschänder-Texter um die offenkundig relevante Geschlechtlichkeit derer steht, die a) der Hypo Geld liehen, b) wessen Geld floß respektive c) als potentiell zu würgender Steuerzahler und d) als nicht verantwortliche Steuerzahler angeführt werden.

    Wer dennoch eine dieser eigentümlich schräg sexualisierten Petitionen online unterfertigen will, muß sich als Draufgabe eine mentale Beamtshandlung mit dem Zickendildo gefallen lassen und per Checkbox bekunden, er sei “österreichische/r StaatsbürgerIn”. In diesem Sinne — nein, danke. Es verfestigt sich der Eindruck, diese Online-Petionen dienen flankierend dem höheren Zweck, den Durchseuchungsgrad an Tschänderismus in der Bevölkerung zu ermitteln, denn wer so tickt (pardon the pun), hat seinen Sachwalter gleich mitbestellt.

  3. Thomas Holzer

    Gäbe es keine Subventionen, gäbe es auch kein “Tschändern”, und das Leben wäre wieder etwas lebenswerter 🙂

  4. Thomas Holzer

    p.s.: ich fühle mich durch diese “Gleichstellung” und “Tschänderei” diskriminiert! 😉

  5. Wettbewerber

    5 Sterne für gms für die Einführung des Wortes “Tschändern” in dieses Forum. Das muss ich mir wirklich merken! 🙂

  6. gms

    Thomas Holzer,

    “Gäbe es keine Subventionen, gäbe es auch kein “Tschändern”, und das Leben wäre wieder etwas lebenswerter.”

    Als nüchterner Beobachter und Kommentator dieses Unwesens stehe ich nicht an, auch dessen unstrittig positive Seite hervorzuheben: Anno dazumal bedurfte es noch eines gewissen Maßes an Zeit, Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis, um sein Gegenüber halbwegs zutreffend zu taxieren. Heute malen sich die Defizitären die entsprechenden Insignien selbst weithin sichtbar auf die Stirn durch’s Bekunden ihrer mentalen Fraktionszugehörigkeit.

    Ob mittels Disclaimer, Doppelnennungen, Schrägstrichelei, erigierter Binnenklitoris, Unterstrich- und Sternderlorgien oder Kombinationen aus all dessen — auf der Skala von “Ich beuge mich wissend dem Diktat einer spinnenden Minderheit” bis hin zu “Ich bin schon hirntot, na und?”, entspinnt sich ein breites Feld der Selbstdeklaration, das in Zeiten einer immer relevanter werdenden Ökonomie der Aufmerksamkeit das Prioritätensetzen erleichtert.

    Was auch immer einem Sprachschänder in einem Text nachfolgend verklickern wollen, ist idR aus den ersten wenigen gesetzten rhetorischen Duftmarken verlustfrei ableitbar. Wer die Sprache fickt, vergreift sich auch sonst gerne an Wehrlosen, pars pro toto an Kindern (um selbige zu verstaatlichen, was dachten Sie?), Besitzenden ohne Option zum Disponieren oder ganz generell an Werten, die allein auf sich gestellt gar wenig Widerstand aufbringen und demgemäß nach Belieben verbogen und verkehrt werden können.

    Wer auf preaching to the converted abfährt und sich salbungsvolle Worte von Seinesgleichen erhofft, versteht einleitende gesexelte Textmarkierungen sowie deren spätere Wiederholungen als Aufforderung zum Weiterlesen, allen anderen sind sie verläßlicher Indikator, eigene Lese- und damit Lebenszeit anderwärtig zu investieren.

    “Sie wollen tschändern? Tschüß!”

  7. Herr Karl jun.

    Ich bin erst bereit zu tschändern, wenn’s einen Bienenkönig gibt -:)

  8. Rennziege

    4. März 2014 – 16:39 Herr Karl jun.
    … und icherst , wenn mir ein Schwangerer über den Weg läuft. 🙂

  9. gms

    Rennziege, Herr Karl jun.,

    Nun, ich merke, Sie verzichten bis auf Weiteres auf dieses lächerliche Vorgehen. Dennoch kann es Situationen geben, in denen eben dieses ungemein hilfreich sein kann!

    Folgt man einschlägigen Sicherheitsratgebern, so empfiehlt sich präsumtiven Gewaltopfern zur vorsorglichen Abwehr des Aggessors ein Verhalten zu imitieren, das jenes von Geistekranken ähnelt. Was liegt also für Taxophobe (taxis, gr. Ausrichtung, Ordnung) mit ihrem zugleich konstant gereizten Gewaltsensor näher, als sich mit ostentativem Irrsinn alles und jedes von Leib zu halten, das man verdächtigen könnte, Quelle oder begünstigendes Element einer omnipräsenten strukturellen Gewalt zu sein.

    Jedes Dreibein fällt eindeutig in besagte Quell-Kategorie. Eine Frau mit Sympathien für Erstgenannte begünstigt direkt und mittelbar. Wer ungeachtet jeglicher Sympathien rein wissenschaftlich einer Dichotomie und Komplementarität Berechtigung einräumt, findet sich als Dritter im Bunde. Bleiben als Vierte noch all die, welche Personen aus den ersten drei Gruppen nicht ohne Beweis des Gegenteils als zu lobotomierende Bestien anerkennen wollen.

    Nachdem somit für Taxophobe die Welt flächendeckend mit Verbrechern übersät ist, deren strukturelle Gewaltausübung sich in der Beschreibung von Strukturen manifestiert, hat die Verteidigung ebenfalls flächendeckend zu erfolgen: Durch methodisierten Wahnsinn, der dank seiner erprobten Noli-me-tangere-Wirkung garantiert alles und jedes auf 100m Distanz hält, was gerade noch in der Lage ist, bei Tageslicht einen Matschhaufen von einem Bergkristall zu unterscheiden, so man beide in Händen hält und bei Zweifeln sogar daran riechen darf.

    Wer also demnächst des Nachtens in einer einsamen U-Bahn-Passage unheilvolle Schatten wahrnimmt, die sich als prügelbereite Rasselbande ohne Sinn für Kompromisse und Humor entpuppen, der mache auf verrückt und tschändere laut vernehmlich um sein Leben. Mit ein wenig Glück steckt man der Person dann sogar Geld zu, anstatt es ihr, wie ursprünglich geplant, kollektiv aus dem Gewand zu schütteln.

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