“Gendern”: Die Glaubensgemeinschaft schlägt zurück

“…Viele Menschen wehren sich inzwischen dagegen, dass zentrale Einrichtungen unserer Gesellschaft im Namen von Gender-Diversity und Gender-Mainstreaming umgebaut werden. Nun reagieren die Gender-Studies mithilfe verschiedener Stiftungen. Doch dabei entlarven sie sich selbst…” (hier)

13 comments

  1. Thomas Holzer

    Wer hat wohl den Mut, Steuergelder für derlei “Stiftungen” zu streichen und alle Tschänderlehrstühle abzuschaffen?

  2. astuga

    Warum könne die Gendergläubigen eigentlich zwischen Sexus und Gender unterscheiden (also zwischen biologischem und sozialem Geschlecht), aber nicht zwischen Gender und Genus (sozialem und grammatikalischem Geschlecht)?

  3. sokrates9

    Wo wäre die Genderforschung ohne staatliche Unterstützung? Wieder ein klares Beispiel dass nur mit Ausschaltung marktwirtschaftlicher Regeln ein derartiges sinnloses Fach überleben kann! Wo liegt der Nutzen der Genderforschung? In Quotenregelungen??

  4. namor

    @Holzer

    Das ist keine Frage des Mutes, sondern der Intelligenz. Warum sollte man seine Kettenhunde aushungern?!

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-kriegskassen-der-bundestagsparteien-sind-zum-bersten-gefuellt/

    An den Gesetzen der Parteiförderung vorbei wird über eine halbe Mrd pro Jahr in parteinahen Stiftungen gesteckt, Staatsgeld nicht Spenden! Diese Stiftungen sind Marionetten. Können mit ärgsten Mitteln gegen den politischen Gegner agieren und die Mutterpartei bleibt moralisch unbeschädigt. In der Bevölkerung werden sie als seriös wahrgenommen, Stiftung sind ja für den guten Stiftungszweck.

    Ich gehe soweit, dass sogar die NEOS, Stronach, ja sogar die Grünen, nur Marionetten sind um unliebsamen Gegner die Proteststimmen abzusaugen oder unliebsame Themen voranzutreiben. Was in deutschen Medien an Raum für die Grünen bereit gestellt wird, damit deren Experten zu jedem Thema sich äußern dürfen und in den Köpfen sich selbst und das Weltbild verankern dürfen, ist ungeheuerlich. FDP, Linke oder AfD kommen so gut wie nicht vor.

    Und dies liegt nicht an grün-affinen Journalisten, den die schreiben was der Inhaber hören will. Wer sein leben lang links schreiben muss, ist skrupellos oder wird irgendwann links denken bzw wenn ihm das nicht gelingt, an sich zerbrechen.

    Unsere Wirklichkeit sind Schatten an der Wand. Das Feuer wärmt den Rücken, unerkannt.

  5. namor

    @sokrates

    Nutzen der Genderforschung:

    Nebenschauplatz zur Ablenkung

    Entwertung der Mutterrolle

    Verlängerung der Ausbildung; Mutterschaft nach hinten verschoben, reduziert die Kinderzahl da weniger fruchtbare Jahre bleiben bzw mit dem Alter das Risiko für Probleme steigt; Wer mit 35 Kinder will, wird kaum noch eine Großfamilie gründen; wer mit 20 Kinder bekommt, legt vielleicht mit 35 noch mal nach.

    Karriere als Lebensentwurf (Entscheidung gegen Kind/Kinder)

  6. waldsee

    Text: “” Wie man das macht? Ganz einfach: Indem man Tatsachen abstreitet, Kritiker diffamiert und sich bemüht, angeblich falsche Vorwürfe zu entlarven…””
    Das haben die Ösis auch ,zwar auf etwas anderer Ebene ,aber auch steuerfinanziert.
    SPÖ und Silberstein und das viele Jahre!

  7. mariuslupus

    Kein gendern ohne political correctnes. Der Sprachterrorismus der Gutmenschen, als Vorbote des allgemeinen Terrors bei der Einschränkung der Meinungsfreiheit.
    Andere Begriffe, z.B. Antifa dürfen weiter irreführend eingesetzt werden. Aber die political correctnes unterstütz diesen Schwindel, Faschisten als Kämpfer für Meinungsfreiheit, Gewalttäter als Förderer der offenen Gesellschaft. Im Neusprech ist alles möglich. Vorbild, Lingua tertii imperii.

  8. Selbstdenker

    @namor:
    Nein, das ist kein “Nebenschauplatz”.
    Hier werden philosophische Konzepte wieder aufgewärmt, die – sobald sie sich in der Lebensrealität der Menschen manifestieren – zu einem Desaster führen werden.

  9. Falke

    @astuga
    Dass das natürliche Geschlecht und das grammatikalische Geschlecht zwei verschiedene Dinge sind, die nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben, verstehen die Gendergläubigen nicht, dazu reichen ihre Intelligenz und ihr Sprachgefühl nicht aus.

  10. cmh

    Ich habe nie verstanden, warum die Feministinnen so erpicht darauf sind, jeder Berufsbezeichnung ein Vaginerle anzuhängen, aber nie einem Familiennamen.

    So liegt es auf der Hand, dass eine Königin oder eine Bäurin etwas komplett anderes machen als ein Bauer oder ein König. (Von Grenzfällen einmal abgesehen.) Aber was macht eine Arztin anders als ein Arzt, was macht ein Schornsteinfeger anderes als eine Schornsteinfegerin? Und nur wenn die Königin mangels König das gleiche (regieren) macht, die Bäurin mangels Bauern ebnenso, dann erst wird Bäurin/Königin im gleichen jedoch weiblichen Sinne gebraucht wie Bauer/König . Wenn aber die Tätigkeit die gleiche ist, warum sollte man eine weibliche Form gebrauchen, nur weil die Tätigkeit von einer Frau ausgeübt wird? Was sollte damit gemeint sein?

    Die weiblichen Formen von Familiennamen werden hingegen nie von bemüht, obwohl da ja schöne alte Formen gäbe. Also nicht

    Frau NationaratspräsidentIN Prammer, sondern

    Frau Nationalratspräsident PrammerIN

  11. astuga

    Btw. der akademische Grad des Masters heißt jetzt Mistress. 😉

    Oder doch Mastera?

  12. Selbstdenker

    @raindancer:
    «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

    Wir können das heute live miterleben.

    Leider scheint man bei den Verantwortlichen nicht zu begreifen, dass der Rechts- und der Linksextremismus einander bedingen, d.h. in einer Wechselwirkung stehen. Totalitäre Ideologien haben im Wesentlichen das gleiche Betriebssystem; die Unterschiede bestehen eher im Bereich der Verpackung (der Symbolik).

    Man stürzt sich auf die illegale Symbolik, lässt hingegen die intellektuell unbekämpfte Verbreitung der totalitären Kernaussagen unter einer anderen Symbolik zu. Mit der Symbolik lässt sich hauptsächlich der Bodensatz ködern. Noch weitaus gefährlicher ist es, wenn totalitäre Konzepte intellektuell unbekämpft in die Mitte der Gesellschaft einsickern. Wenn der Boden kollektivistisch aufbereitet ist, sind die Fahnen und Symbole primär eine identitätsstiftende Marke für einen weitgehend ähnlichen Inhalt.

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