Georg Vetters Wahlkampf-Tagebuch (Teil 23)

Von | 16. September 2013

(GEORG VETTER) Mein gestriger Fernsehauftritt dürfte doch für eine Menge Leute erfrischend gewirkt haben. Die Reaktionen waren ziemlich intensiv. Lob erfreut und regt an, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Zum Tadel: Ein dem Raiffeisenkonzern nahestehendes, ständig um Profil ringendes Medium stolperte bei den Recherchen über die Stronach-Kandidaten über www.ortneronline.at und meinen Tagebucheintrag Teil 17. Den letzten Satz an den Anfang stellend verkehrt es den Gedankengang ins Unverständliche, um sich letztlich in der Frage nach meiner Schulbildung zu ergehen. Herzig. Habe nur ich das Gefühl, dass die Giebelkreuzer seit Jahrzehnten mit rechtem Geld linken Journalismus unterstützen?

4 Gedanken zu „Georg Vetters Wahlkampf-Tagebuch (Teil 23)

  1. Karl Markt

    Sehr geehrter Herr Vetter,
    “mit rechtem Geld linken Journalismus unterstützen”

    was ist “rechtes Geld”?

    Danke, dass Sie einen Vorgeschmack geben auf das was auf uns zu kommt, wenn TS in die Regierung kommt.
    Am besten kauft der Sektenführer gleich die gesamte Medienlandschaft und bestimmt, wer was schreiben darf, wobei unliebsame Journalisten natürlich einen leicht nach unten korrigierten Lohnzettel erhalten werden.

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Karl Markt:
    es gibt in der Sprache Konnotationen, die sich dem versierten Leser erschließen, den indoktrinierten eher weniger!?

  3. La Gattoparda

    Sehr geehrter Herr Vetter, Sie sind sicher ein intelligenter und integrer Mensch, dessen Ansichen ich oft genug teile. Aber eins verstehe ich einfach nicht: Wie kann man gleichzeitig viele vernünftige Meinungen haben und gleichzeitig so wenig politisches Gespür, um sich einer Truppe wie dem Team Stronach anzuschließen? Das sieht doch ein Blinder, dass Stronach abstruse bis gefährliche Ansichten darüber hat, wie eine Partei verfasst sein soll (Vorbild Berlusconi – “chi paga comanda”, in Stronach-Deutsch der Spruch vom Gold und der Regel). Und genauso absehbar ist, dass das TS enden wird wie Hans Peter Martin etc.

    Sie werden wohl, weil zwischen fünf und zehn Prozent der Österreicher, die nicht nachdenken und sonst am ehesten FPÖ wählen würden, ihr Kreuz beim Team Stronach machen, ins Parlament einziehen. Und spätestens in zwei Jahren sind Sie wilder Abgeordneter, weil sie den Wahnsinn und das mediokre bis inferiore Personal des TS nicht mehr aushalten. Und dann bewirken Sie wenig oder gar nichts. Hauptsache, ortneronline macht bis dahin seriöse Alternativen wie die Neos schlecht…

  4. Thomas Holzer

    @La Gattoparda
    Das “Problem”, welches ich auf Herrn Dr. Vetter zukommen sehe ist, daß er, nach Zerfall des TS -und von diesem gehe ich mit einer entsprechenden “Halbwertszeit” aus- “politisch verbrannt” sein wird.
    Schade, denn er erscheint mir, bis dato, als ein intelligenter, seriöser, ruhiger Libertärer. Und von denen gibt es leider zu wenige in Österreich, vor allem zu wenige, welche sich den öffentlichen Spießrutenlauf mit all den Anfeindungen und persönlichen Untergriffen antun

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