Georg Vetters Wahlkampftagebuch (Teil 29)

(GEORG VETTER) Habe versucht, mir Werner Faymann auf Puls 4 anzuschauen – und bin gescheitert. Bei all den nichtssagenden Antworten musste ich ständig an seinen auf der Homepage des Parlaments veröffentlichten prüfungslosen Bildungsweg denken. Ich wechselte zur Millionenshow und fragte mich, was ich wohl eines Tages im Parlament tun würde, wenn ich des Geschwätzes müde werde. Da blättere ich in der Eristischen Dialektik von Arthur Schopenhauer (http://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik), arbeite mich durch alle 38 Kunstgriffe mühsam hindurch, relativiere das eben Gedachte und frage mich, ob wir es nicht mit einem grenzgenialen Dialektiker zu tun haben? Unterschätzen wir da jemanden?

5 comments

  1. rubens

    Den Faymann auf die mangelnde Bildung zu reduzieren, ist wahrlich eine Unterschätzung. Wir sollten uns aber immer und in jede Richtung vor Augen halten, dass wir nicht wissen, welcher “Teufel eine Maske trägt”. 😉

  2. Nettozahler

    Auf mich macht der Parteivorsitzende den Eindruck, dass sein Schul- und Studienweg tatsächlich intellektuell vorgegben war. Tatsächlich ist er ein blendender Netzwerker und Machttaktiker für sein persönliches Fortkommen. Er ist und bleibt aber ein fader, langweilender Hohlschwätzer mit einer höchst unangenehmen Stimmlage und wird unkontrolliert zum peinlichen Kläffer, siehe TV-Konfrontation mit Strache. Wo seinekonstruktiven und politischen Fähigkeiten liegen blieb bisher bestens verborgen. Er ist der schlechteste und ungebildetste Bundeskanzler und SPÖ Parteivorsitzender den Österreich je hatte.

  3. Zaungast

    “Ich habe noch für Bruno Kreisky mit Begeisterung und Überzeugung unterschrieben. Aber für wen kann ich heute unterschreiben? Mit Kreisky und Sinowatz konnte ich streiten, reden, diskutieren. Aber was soll ich mit Faymann reden?”
    (Gustav Peichl, Architekt)

    “Aber in Wahrheit überleg ich gar nicht, ich wähl die SPÖ, ich werd’ mir das nimmer abgewöhnen. Ich bin da so wie die Elfriede Jelinek, die gesagt hat: Und wenn die SPÖ einen Pavian als Vorsitzenden hat, wird sie sie wählen.”
    (Christine Nöstlinger, Autorin)

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