Gerettete Migranten nach Libyen zurückgebracht

“Ein italienisches Schiff hat nach der Übernahme von 108 Migranten von Bord eines Schlauchbootes die Flüchtlinge nach Libyen zurückgebracht. Es handle sich um einen präzedenzlosen Fall, berichtete die römische Tageszeitung „La Repubblica“ am Dienstag.” (hier)

10 comments

  1. Josi

    Was mich bei all dem Theater interessiert: Warum ist Tripolis kein sicherer Hafen? Das italienische Schiff hat dort ja ganz normal angelegt. Es ist kein Kriegsschauplatz. Warum ist Libyen kein sicheres Land? Weil’s dort kriselt? Okay, ich hätte dann bittesehr gerne eine Liste der “sicheren Länder” und zwar einschließlich einer Statistik von Gewaltdelikten, denen Einheimische zum Opfern fielen … also diese “Politik” ist ja unfassbar! Wer gerne eine Vorstellung davon hat, was auf uns zukommt, begebe sich bitte in die Goldschlagstraße gegenüber dem Somalischen Kulturzentrum, ja, gleich bei der U-3-Station Johnstraße Ausgang Wasserwelt. Dort gibt’s ausschließlich Schwarze, und es gibt Verschläge, die als “Geschäfte” gelten, wo im Dunkeln irgendwelche AfrikanerInnen herumlungern – und diese Etablissement werden nicht kontrolliert, haben anscheinend keine Auflagen, wie andere Läden oder Unternehmungen haben werden. Ich sage nicht, dass die dort anwesenden Somali unfreundlich oder aggressiv wären, außer ab und zu untereinander. Aber es ist ein Schwarzenviertel mitten in Wien. Und wer als Weiße(r) da durchgeht, versteht eventuell die Welt nicht mehr. Friedlich geht’s dort nur zu, weil Somalis meist gelassene Leute sind. Und ich habe neulich en deutschsprachiges Gespräch belauscht, als mir zwei dunkelhäutige Männer entgegenkamen – wie aus einem schlechten, klischeebeladenen Film: Junger Mann sagt zu älterem Mann mit Hut: “… und ich will Frau, von Österreich, für jetzt”, und älterer Mann antwortet, lachend, etwas vorwurfsvoll “Ja, aber wirst du nicht heiraten!?” Junger Mann, lacht noch mehr “Nein, nein, nein!” Na fein – Sprache gelernt, in Wien ansässig, aber die Einheimischen kommen als Ehepartner nicht in Frage, weil …? Wie schaut’s dann aus mit der “Vermischung”, generell? Ach was fasle ich da. Es ist alles so zum …

  2. Sokrates 9

    Das geht doch gar nicht!Wie soll da das Geschäftsmodell der Schlepper aufrecht gehalten werden?

  3. Thomas F.

    Gott sei Dank sind sie alle wieder heil an Land gekommen und es ist niemandem etwas passiert bei der verrückten Idee mit einem Schlauchboot das Mittelmeer zu überqueren!
    Sie schulden dem italienischen Steuerzahler Dank für die Rettung ihres Lebens.

  4. Falke

    Das Seerecht meint mit “sicherer Hafen” ausschließlich, dass man dort nicht von Ertrinken bedroht ist, andere (politische) Erfordernisse gibt es nicht. Weiters muss es der “nächste” sein. Damit hat das italienische Schiff erstmalig ganz genau den Vorschriften des Seerechts entsprochen, ganz im Gegensatz zu allen anderen “Rettungsschiffen” bisher. Ein “Präzedenzfall”, der hoffentlich Schule macht und den wir dem italienischen Innenminister zu verdanken haben.

  5. Mona Rieboldt

    Seenotrettung ist immer der nächste Hafen. Wenn das Schiff mit den vielen Schwarzen bis Spanien fährt, ist es ein Transport von Menschen.

  6. Sokrates 9

    Wenn Leute mit Schlauchbooten auf das Meer fragen ist zu hinterfragen ob da ueberhaupt das Seerecht gilt?,noch dazu wenn es das Ziel ist nach Europa gebracht zu werden!Da von Notfall zu sprechen ist arg konstruiert!

  7. Gerald Steinbach

    Sokrates9

    Dann sollen sie den Leuten reinen Wein einschenken und die 5Sterne klimatisierten EU Schiffe an den Nordafrikanischen anlegen lassen und eine humane, christliche und von mir aus auch antirassistische Reise nach Europa kann beginnen, dann gibt es keine ertrinkenden und ihr Programm die Zerstörung von Europa kann auch wieder fahrt aufnehmen.
    Die Rechnung sollte man für die Fähren allerdings transparent machen, aber das wäre ja dann wieder rassistisch

  8. Johannes

    Das ist jetzt die Nagelprobe, ganz Afrika schaut gespannt auf diesen sogenannten präzedenzlosen Fall.
    Wird jetzt nachgegeben ist es das Signalhorn für ganz Afrika die Reise zu beginnen denn dann gibt es nichts und niemanden mehr der sie aufhalten kann.
    Wenn Europa an seinen eigenen Rechtsvorschriften zugrunde geht so werden Zustände auf uns zukommen die ich durchaus als Apokalypse bezeichnen würde.

  9. Betty

    @Johannes

    Apokalypse ist ein gutes Stichwort….anscheinend will der linke Teil Europas dass es eine Apokalypse gibt…denn irgend Jemand wird Schuld sein müssen am Kollaps des Euros…die Migranten kommen da wie bestellt…sonst müsste der enteignete Pöbel noch Banker und Beamte aufknüpfen…da sollen sie sich lieber mit wilden Afrikanern herumschlagen während die Schuldigen mit Champagner ihre Ischias Beschwerden behandeln…

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