Gestatten, der gute Rassismus

Von | 24. August 2016

„Doch daneben gibt es eben auch den guten Rassismus, der sich im Recht sieht und auch die öffentliche Meinung (oder zumindest die politische und mediale) hinter sich weiß, diese Form des Rassismus hat einen Eigennamen verdient: Guterrassist bzw. Guterrassismus. Er entmündigt seine Opfer, für deren Unterstützer er sich hält……” (weiter hier)

15 Gedanken zu „Gestatten, der gute Rassismus

  1. Gerald Steinbach

    Hatte eine SA, eine NSDAP,…usw. irgendetwas mit den Nationalsozialismus zu tun?
    Hat eine IS, eine Boko Haram….usw irgendetwas mit den Islam zu tun?

    Der Guterrassist würde bei erster Frage reflexartig mit JAAAAAAAAAAAAAAA antworten
    Bei der zweiten Frage, ebenfalls reflexartig mit NEEEEIIN antworten, schlüssig erklären wird er es nicht erklären können, aber wie wir wissen gibt’s da eine andere Truppe, ein weiter entwickelte Spezie der Guterrassist, es sind die sogenannten Erklärbaren,

  2. Fragolin

    Das sind die Stimmen, die gehört gehören:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article139951417/Der-Westen-ist-feige.html
    Besonders putzig in diesem Interview (man findet immer wieder glänzende Steinchen im Bachbett der seichten Lektüre):
    “Die Welt: Aber hat nicht jede Gruppe auch das Recht auf Rückständigkeit?”
    Fragen genau die, die Einheimischen Islamgegnern Rückständigkeit vorwerfen und bei diesen als verwerflich betrachten. Da schließt sich der Kreis zum Posting von @Gerald Steinach: Was des Fremden Recht ist des Eigenen Verstoß – so etwas nennt man Rassismus.
    Aber es passt in’s Bild, wenn die eigentlichen Rassisten anderen Rassismus andichten, es funktioniert doch ebenso mit den linken Hetzern, die anderen Hetze unterstellen und linken vollverblödeten Dumpfbacken, die anderen Blödheit unterstelllen und den linken Faschisten, die den anderen Faschismus unterstellen, feministischen Sexistinnen die anderen Sexismus unterstellen – ach, die Liste ist lang.
    Die können nicht anders als jedesmal ihr eigenes kleingeistiges Elend auf andere projizieren, für mehr Leistung reicht das kleine Licht zwischen den Ohren nicht.

  3. Gerald Steinbach

    Verdammt mutige Frau, diese kann man an einer Hand abzählen, ich wünsche ihr ein langes Leben,

  4. Fragolin

    Und hier mal was aus der “presse”, wacht da jemand auf oder macht da nur jemand Wahlhilfe?
    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/walterskirchen/5072463/Wie-die-IslamophobieKeule-die-Meinungsfreiheit-untergraebt?from=suche.intern.portal
    Interessant ist ja, dass in der “presse” immer häufiger Postings im Kommentarbereich stehen, für die ich noch vor einem knappen Jahr final aus der Community dort ausgesperrt wurde. Mal sehen, ob sowas in 6 Wochen auch noch dort zu finden ist.

  5. Fragolin

    @Gerald Steinbach
    Ja, und was für mich eine absolute Offenbarung ist: Die gleichen Leute, die sie früher als mutige Feministin abgefeiert haben werfen ihr jetzt Rassismus vor. Weiße Genderweiber mit dem Intelligenzquotienten eines Schnürsenkels rotzen Rassismusvorwüre auf eine intelligente Schwarze – da sieht man, wer die echten Rassisten sind. Hauptsache es kommt keiner zu Wort, der intelligenter ist als sie selbst, und das ist gefühlt die Mehrheit der Menschheit, deshalb kuscheln die sich auch an den Teil, der von seiner Hassreligion vollverblödet wird. Selbst die Minderheit der intelligenten und kritischen Muslime wird von denen bekämpft; wohl fühlen sich diese geistig Einäugugen eben nur im Pulk der Hirnblinden…

  6. Falke

    @Fragolin 11:22
    Dazu fällt mir immer wieder der (tatsächlich ernst gemeinte und damals hier auch mehrfach angeführte) Artikel von Jakob Augstein anlässlich der wohl allgemein bekannten Ereignisse in Kölner Silvesternacht ein: Das sei, so der Autor, der ultimative Beweis für den Rassismus und Sexismus der Deutschen.

  7. Lisa

    Der Begriff Rassismus wird da aber sehr weit gefasst. Nicht jeder “Chauvinismus” – oder wie immer man das nennen mag, wenn die eigene “Gruppe” als etwas Besseres angesehen wird als eine fremde – ist auch Rassismus (aber jeder Rassismus, Feminismus, Machismus, Kommunismus, etc. ist Chauvinismus – oder wie imme beliebt zu nennen!).

  8. Fragolin

    @Lisa
    Wer hat damit angefangen, Menschen, die eine Religion kritisieren, als “Rassisten” zu diffamieren? Wer es eng haben will, der bekommt es eng, soll sich aber nicht beschweren, wenn es reibt.

  9. Calderwood

    Die Verwendung des Wortes “Rassismus” im Zusammenhang mit einer Kritik am Islam, der überhaupt keine Rasse ist, läßt mich immer wieder den Kopf schütteln.

    Ebenso die Tatsache, daß es Menschen gibt, die gleichzeitig den Islam gut und den Nationalsozialismus schlecht finden. Beides sind doch totalitäre Ideologien, die schon sehr viel Schaden angerichtet haben.

  10. Fragolin

    @Calderwood
    Ja, dafür finden sie aber oft den Kommunismus auch gut, und da passt dann alles wieder zusammen…

  11. waldsee

    meine erfahrung und genaues hinschauen
    lehrt mich ,daß diejenigen ,die sich darüber am lautesten und oft beklagen ,einige probleme mit ihrem eigenen rassismus haben.
    man glaubt es kaum,wer da dabei ist.

  12. Christian Weiss

    Dazu passt ja gut, dass aktuell der Satiriker Andreas Thiel gerade etwas Medienpräsenz hat, weil er allem Anschein nach vom linksintellektuellen Kulturinzest gemieden wird und an einigen Orten keinen Auftritt mehr kriegt.
    Sein Vergehen: Er hat vor etwa zwei Jahren in der Schweizer Weltwoche ein paar Koranstellen zitiert. Seither brandet ihm ein Sturm der Empörung von allen antiislamophoben Prophetenverstehern entgegen. “Aber man könne doch nicht…”, “Man dürfe doch nicht…”
    Der Islam ist faszinierend. Es ist die einzige Religion im bekannten Universum, die man dadurch beleidigen kann, dass man aus ihrer Hauptquelle zitiert.

  13. Gerald Steinbach

    Der Moslem ist für mich faszinierend, der bringt an der Grenze einen zutiefst larmoyanten Gesichtsausdruck zustande, den ich nicht einmal in 20 Jahren Training schaffen würde

  14. Lisa

    @Christian Weiss: zit.” Der Islam ist faszinierend. Es ist die einzige Religion im bekannten Universum, die man dadurch beleidigen kann, dass man aus ihrer Hauptquelle zitiert.” You made my day!

  15. mariuslupus

    @Christian Weiss
    Man sollte die Weltwoche lesen, nicht nur wegen Andreas Thiel.
    Entschuldigung, Herr C.O., soll keine Aufforderung zu Desertion zu einen anderen Medium. Nur als Ergänzung gedacht.
    Apropos, Herr Köppel , Chefredaktor und Herausgeber der Weltwoche, ist Nationalrat für die SVP.

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