15 Gedanken zu „Gesundheit ist unsere Ersatzreligion

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Das Problem der Grünen besteht nicht darin, dass sie eine fleischlosen Tag in der Woche “empfehlen”, nein, sie wollen ihn “erzwingen” – und schon sind wir wieder dort was Dietrich Dörner (Die Logik des Misslingens) als “gewaltsame Lösungsversuche” definiert hat.
    Stellt euch vor, das “rechte Eck” würde solches fordern – dem Heulen wäre kein Ende?
    Ausserdem gibt es in beinahe jeder Kantine täglich oder mehrmals wöchentlich vegetarische Mahlzeiten als Angebot . Aber das kann die Elite der Grünen ja nicht wissen – die essen ja nicht in einer Kantine -igitt?

  2. oeconomicus

    Meine Frau und ich essen schon seit Jahren wenig Fleisch, aber manchmal ein gutes Steak oder in meinem Fall eine gute Stelze, welch ein Genuss!

  3. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Die deutschen Grünen sprechen ausdrücklich NICHT von fördern, sondern von einem Verbot!
    Ich denke, dieser “kleine, aber feine” Unterschied wird auch Ihnen auffallen.

    Viel interessanter als die vermeintliche Aufregung finde ich ist, daß eben die Rufe nach gesetzlich sanktionierten Verboten oder Geboten, ein Spiegelbild unserer grosso modo mittlerweile wirklich sehr unmündigen Gesellschaft darstellen.

    Vielen -lt-publizierten Umfragen- können sich einen “fleischlosen” Tag in der Woche vorstellen, aber anscheinend sind sie nur dann bereit, diesen auch zu halten, wenn der Staat dies mit einem sanktionierbarem Verbot verbindet. Die “Unverbindlichkeit” des katholischen, “fleischfreien” Freitaggebotes ist anscheinend zu wenig.
    Genauso verhält sich anscheinend die Mehrheit z.B. bei der sog. Helmpflicht für Fahrradfahrer; in Umfragen sind Mehrheiten dafür, daß ein Helm getragen wird, aber so lange dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wird dieser nicht aufgesetzt; Beispiele lassen sich ad infinitum anführen.

    Es gibt keinen selbstbestimmten und selbstbewussten Bürger mehr, sondern nur noch am Gängelband aller möglichen und unmöglichen Gesetze hängenden, unmündigen Vegetierer, mittlerweile unfähig, selbst Entscheidungen zu treffen, und deswegen dauernd nach neuen Gesetzen rufend, welche ihnen kurzfristig Linderung verschaffen sollen. Außerdem, wenn alle am gleichen Tag vegetarisch essen, alle einen Helm tragen müssen, etc. etc. etc. haben wir wieder einen weiteren großen Schritt in die unvermeidliche absolute Gleichheit Aller gesetzt.

    Einfach schauerlich !

  4. Christian Peter

    Von einem Gebot oder gar Verbot, also gesetzlichem Zwang, war n i e m a l s die Rede, sondern bloß von einem Fördern eines fleischlosen Tages in Kantinen (es existieren Hunderttausende Förderungen in Deutschland).

    Offenbar lassen sich die Bürgern alle Freiheit nehmen, geht es aber um die Zigarette oder das Schnitzel, dann steigt der Mob auf die Barrikaden.

  5. Thomas Holzer

    Die “Freiwilligkeit”, welche die Grünen proklamieren, sollten wir doch zur Genüge kennen!

    Nur Naive fallen auf derlei Schalmeientöne herein

    Ich persönlich lasse mir KEINE Freiheit nehmen, aber die demokratische Plebs hat leider die Mehrheit!

  6. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Ich hoffe, Sie zählen nicht zu den zahllosen verabscheuungswürdigen Parteibuch – Junkies ?
    Ihre Diktion lässt jedenfalls darauf schließen.

  7. Thomas Holzer

    @Christian Peter

    Welche Diktion meinen Sie?

  8. Christian Peter

    Das lächerliche parteipolitische Geplänkel um einen Vorschlag der Grünen, der nicht einmal einen gesetzlichen Zwang zum Inhalt hat.

  9. Christian Peter

    Außerdem verursacht Fettleibigkeit enorme Kosten für das Gesundheitssystem und somit für den Steuerzahler. Mindestens 10 % der gesamten Gesundheitskosten werden durch Folgekrankheiten von Übergewicht verursacht. Ich persönlich würde statt der sozialstaatlichen eine marktwirtschaftliche Lösung bevorzugen : Menschen mit ungesunder Lebensführung (Rauchen, etc.) sollte man höhere Beiträge für die Krankenversicherung abverlangen. Auch in der Privatwirtschaft orientieren sich Gebühren für Versicherungsleistungen stets nach dem Risiko des Schadeneintritts.

  10. gms

    Kommissar Pjotr,

    Sie eiern einmal mehr um Fakten, wenn Sie oben anführen: “Das lächerliche parteipolitische Geplänkel um einen Vorschlag der Grünen, der nicht einmal einen gesetzlichen Zwang zum Inhalt hat.”

    Aus dem aktuellen Wahlprogramm der dt. Grünen: “Öffentliche Kantinen sollen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden.”

    Das Wort ‘Standard’ kommt inklusive Derivaten davon im Programm der Grünfaschisten übrigens 63x vor. Nachdem wir von einer wahlwerbenden Partei zum Bundestag reden und nicht von einer zum Hauptausschuß des DIN-Instituts, darf und soll hierbei die Bedeutung ‘Standard’ ebenso interpretiert werden, wie im Kontext der übrigen Nennungen, wo nicht minder eindeutig auf eine gesetzliche Regelung abgezielt wird.

    Wollten Sie, Kommissar Pjotr, aber zur Verteidigung Ihrer geliebten Öko-Jakobiner sich deren eigener Diktion bedienen, so müßten Sie ausführen: “Den Grünen ging es nur um gezielte Provokation und die Erregung von Aufmerksamkeit.”
    Für einen simplen Probaganda-Bot stellte so eine Kurve jedoch zweifelsfrei ein unüberbrückbares Hindernis dar, weswegen Ihr obiges Geschreibsel wohl Ihren aktuellen Gipfel markiert.

  11. Christian Peter

    Die Grüne Partei ist die seriöseste im deutschsprachigen Raum : die einzige Partei, die es wagt, mit der Forderung nach Steuererhöhungen in den Wahlkampf zu ziehen.

  12. Silversurfer

    Ach, Gottchen, da outet sich aber einer: Die Bevormunder und Verbotsfetischisten von den Grünen sollen also die “seriöseste Partei im deutschsprachigen Raum” sein? Ganz im Ernst? Armes Deutschland!

  13. Christian Peter

    Nun ja, andere Parteien sprechen zwar (besonders in Zeiten von Wahlkämpfen) gerne von “Steuerentlastung”, die Realpolitik sieht dann aber ganz anders aus.

  14. Christian Weiss

    “Fleischfrei” hat weder etwas mit Gesundheit, noch etwas mit Umweltschutz zu tun. Die gleichen grünen Holzköpfe, die den Veggie-Day propagieren, wollen uns auch erzählen, wir sollten “Bio”-Produkte essen, während sie die Gentechnologie verteufeln. Dabei ist längst klar, dass die Mittelalterproduktionstechnik “Bio” wegen der mickrigen Flächenerträge für die Umwelt negativ ist. Zudem gibt es gar nicht wenige Weideflächen, die sich nicht zum Ackerbau, dafür aber sehr gut für die Viehhaltung eignen.
    Fleisch=böse, Gemüse=gut ist in dieser einfachen Sichtweise ebenso Quatsch wie Fleisch=ungesund, Grünzeug=gesund.
    Was für ein Unsinn. Fleisch hat den Menschen erst zum Menschen gemacht. Ohne den Eiweissüberschuss wären wir immer noch Uga-Aga-Affen mit Niederquerschnittshirnen.
    Und wenn man mal nachschaut, was der Mensch so alles an Nähr- und Mineralstoffen braucht, dann merkt man bald einmal, dass eigentlich nichts über das hochwohllöbliche Schweinecôtellette geht.
    Vegetarier werden nicht älter, sie sehen nur älter aus!

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