Gewalt, na und?

(WERNER REICHEL)  Die politische Korrektheit ist der Rahmen, der in der rezenten westlichen Gesellschaft nicht gesprengt werden darf. Nur in diesem genau definierten und abgegrenzten Bereich dürfen sich, Politik, Kunst, Diskussionen und Meinungsäußerungen bewegen. Wer diese rote Linie überschreitet, wird geächtet, marginalisiert, erniedrigt und sozial vernichtet. Man erinnere sich nur an die politisch-medialen Hetzkampagnen gegen die PEGIDA-Demonstranten, wie angesichts des großen Zulaufs in den Redaktionen und Parteizentralen sämtliche Hemmschwellen gefallen sind. Man hatte keinerlei Probleme, die Demonstranten als Untermenschen zu bezeichnen, ängstliche, dumme, paranoide Modernisierungsverlierer, die aufgrund ihrer geistigen und moralischen Defizite mit der neuen bunten Multikultiwelt einfach nicht zurechtkommen. Menschlicher Abschaum.

Solche Menschen sind praktisch vogelfrei. Man kann mittlerweile sogar ohne negative Folgewirkungen zum Mord an den Feinden des politisch korrekten Systems und Establishments in der Öffentlichkeit aufrufen. So geschehen vor wenigen Tagen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Österreich. In einer bekannten ORF-Diskussionssendung forderte der linke Soziologe Jean Ziegler: „Spekulanten gehören aufgehängt. Punkt!“ (https://www.youtube.com/watch?v=1wlFpjJVHPY)

Reaktion auf diese Entgleisung: keine. Die dauerempörten politisch korrekten Tugendwächter und Bedenkenträger in Medien, Parteien und NGOs, die ansonsten bei jeder nicht gendergerechten oder potentiell diskriminierenden Bezeichnung breitenwirksam zu hyperventilieren beginnen, haben bisher keinen Anstoß am linken Aufruf zum Massenmord an Spekulanten, sprich Kapitalistenschweinen, genommen. Warum auch? Schließlich ist Herr Ziegler schon seit vielen Jahren anerkannter Vordenker dieses geistigen Milieus. Seine Bücher sind Bestseller, man glaubt Ziegler, man hört auf ihn. Die nächste Stufe ist erklommen.

Die politisch korrekte Meute fällt über jeden her, der die von ihnen kontrollierte Zone verlässt, der gegen die neosozialistischen Regeln und Lehren verstößt. Islamkritiker, Reiche, Konservative, etc. Im politisch-korrekten Rudel hat jeder eine mehr oder weniger wichtige Rolle, die Politiker, Journalisten, Künstler, Wissenschaftler, Lehrer, NGOler und Antifa-Randalierer. Man jagt gemeinsam, im Rudel fühlt man sich geborgen und moralisch abgesichert.

Diese politisch-mediale Klasse bestimmt die Grenzen und das Feld, auf dem man sich gefahrlos bewegen darf. Und dieses Feld wird immer kleiner. Einstmals bürgerliche und konservative Parteien, wie CDU/CSU oder ÖVP, sind deshalb in den vergangenen Jahren immer weiter nach links gerückt. Würden sie noch vertreten, was sie vor 20 Jahren vertreten haben, sie würden längst als Nazis am medialen Pranger stehen. Denn Nazi ist mittlerweile jeder, der nicht politisch korrekt denkt und handelt. Was vor kurzem noch bürgerlich war, ist mittlerweile rechtsextrem, was früher linksextrem war, ist mittlerweile biederer Mainstream. Heutzutage in der medialen Öffentlichkeit als linksextrem durchzugehen, ist praktisch unmöglich, das schafft man selbst dann nicht, wenn man zum Mord an Spekulanten aufruft oder Steine auf Polizisten schleudert.

Das politische Koordinatensystem hat sich so sehr nach links verschoben, dass selbst Linksextremisten und politische Irrlichter wie Jean Ziegler, in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, deren Meinungen und Standpunkte werden ernst genommen und respektiert. Linke Gewalt wird von Politikern und Medien systematisch verharmlost, geduldet und sogar gefördert. Wenn in Frankfurt dutzende Polizeiautos in Flammen aufgehen und 150 Beamte zum Teil schwer verletzt und Tote in Kauf genommen werden, dann wird das von linken Politkern und Medien augenzwinkernd zur Kenntnis genommen, während Politiker und Medien im Zuge der friedlichen PEGIDA-Demonstrationen laut über Demoverbote nachgedacht haben. Wenn Jean Ziegler im Fernsehen zum Mord an Spekulanten aufruft, dann passiert nichts. Oder vielleicht doch. Man kann nur hoffen, dass die gewalttätigen linken Blockupyrandalierer Ziegler nicht beim Wort nehmen.

22 comments

  1. Thomas Holzer

    “Würden sie noch vertreten, was sie vor 20 Jahren vertreten haben, sie würden längst als Nazis am medialen Pranger stehen”

    Das denke ich eher nicht!
    Hätten diese Parteien nicht den (meistens) erfolgreichen Versuch unternommen, die deklarierten Sozialisten links zu überholen, hätte der Sozialismus eher nicht die Möglichkeit bekommen, sich als allein seligmachende “Lehre” -nach wie vielen gescheiterten Versuchen eigentlich?- auszubreiten.

    Weiters ist auch die Passivität der Mitläufer, auch schweigende Mehrheit genannt- zu kritisieren

  2. Selbstdenker

    @Werner Reichel:
    Wie immer perfekt auf den Punkt gebracht.

    Hervorheben möchte ich, dass Diffamierungskampagnen, Entrüstungswellen in “sozialen” Medien sowie Straßenkrawalle nicht ein zufälliges Ergebnis sind, sondern dass dahinter ein großes Maß an Planung und Organisation stehen; Beispiel: Frankfurt. Warum gerade in so einer Situation der Straftatbestand “Landfriedensbruch” abgeschafft werden soll, bleibt wohl das Geheimnis von Herrn Justizminister.

    Den ORF tue ich mir schon lange nicht mehr an. Für mich stellt sich eher die Frage, warum ich einem Sender, der nachweislich den öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht erfüllt und zum Teil klar statutenwidrig agiert, überhaupt mit einer Zwangsabgabe finanzieren soll.

    Warum wird keine Sachverhaltsdarstellung betreffend den Äußerungen von Jean Ziegler an die Staatsanwaltschaft übermittelt? Für linksextreme Krawalltouristen gilt Österreich als Geheimtipp, da hier die strafrechtliche Verfolgung linksextremistisch-motivierter Straftaten sehr halbherzig betrieben wird.

    Abschließend möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass die – per ORF, Kronenzeitung und “Gratis”-Zeitungen verbreitete – veröffentlichte Meinung nicht mit der öffentlichen Meinung gleichgesetzt werden sollte. Die ÖVP samt ihrer Meinungstu**i ist von dieser falschen Wahrnehmung geradezu getrieben.

    Anstatt Fatalismus zu verbreiten, sollte man sich klar vor Augen führen, dass es hierzulande – im Gegensatz zu Deutschland – eine klare bürgerliche Zweidrittelmehrheit gibt.

  3. Dr.Paul Felber

    @Selbstdenker
    Und warum findet sich keine Partei, welche diese Zweidrittelmehrheit vertritt? Die Neos sind es jedenfalls nicht.

  4. H.Trickler

    Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler ist hierzulande für seine markigen Sprüche berüchtigt. Er hat wegen seinen Büchern Ehrverletzungsprozesse verloren und musste deswegen beträchtliche Summen zahlen.

    Ich bin auch der Meinung, dass man sich öffentlich sehr viel sorgfältiger äussern müsste. Ziegler macht das absichtlich nicht, und seine Äusserung ist keinesfalls zum Nennwert zu nehmen. Es ist etwa so wie wenn ich einem Kollegen im Spass sage: “Dich sollte man eigentlich aufhängen”.

    Wenn Ziegler sagte: “Spekulanten gehören aufgehängt – Punkt”, so ist das m.E. eine moralische Disqualifikation dieser Berufsgattung und kein Aufruf zu Mord und Totschlag?

  5. mike

    jeder halbwegs Gebildete weiß, dass Jean Ziegler ein linker Propagandist übelster Sorte ist. Passt daher genau ins Bild der Orflöcher.Herrn Reichels Kommentar bringt’s auf den Punkt.

  6. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ H. Trickler
    Bei allem Respekt, aber wenn das in Österreich ein Vertreter der Pegida Bewegung oder einer nicht linken Organisation gesagt hätte, wäre der Staatsanwalt schon aktiv!
    Man kann auch hier nicht mit zweierlei Maß messen!
    (und der ORF würde tagelang darüber berichten).

  7. Der Realist

    wenn die guten Menschen ihre Aggressionen gegenüber der Polizei auslassen, ist nach Diktion dieser “Aktivisten” natürlich die Polizei schuld, das wird dann von den linken Meinungsterroristen der Medien auch in keiner Weise angezweifelt, da greift auch kaum ein Politiker korrigierend ein.
    Die Staatsanwaltschaft wurde auch nicht aktiv, als sich seinerzeit einige berufen fühlten, mit Plakaten “hängt Schüssel” herumzurennen.

  8. menschmaschine

    @ H. Trickler

    “Wenn Ziegler sagte: “Spekulanten gehören aufgehängt – Punkt”, so ist das m.E. eine moralische Disqualifikation dieser Berufsgattung und kein Aufruf zu Mord und Totschlag?”

    In solchen Fällen ist es oftmals hilfreich, die Seiten zu wechseln und die Sache andersherum zu denken. Stellen wir uns also einmal vor, nicht Jean Ziegler wollte Spekulanten aufhängen, sondern der in Kreisen der Ziegler-Adoranten heftig geringgeschätzte Herr Strache hätte gesagt, er würde gerne Linke, Grüne oder Rote aufhängen.
    Das wäre für Sie und die politisch korrekte Medienlandschaft kein Grund, Strache wegen Aufruf zu Mord bzw. Verhetzung anzuzeigen? Das wäre nicht tagelang die Top-Meldung in unserer grünaffinen Medienlandschaft?
    Sorry, aber das glaube ich einfach nicht.

  9. Selbstdenker

    @Der Realist:
    Das Problem ist, dass sich viele auf diese Form des “Dialogs” einlassen ohne dessen eigentliche Natur – die völlige Einseitigkeit – zu erkennen.

    Um hier eine klare Linie vertreten zu können und sich duchzusetzen muss man zuerst einmal wissen wo man überhaupt steht. Und genau das ist das Problem der heimischen Bürgerlichen.

    Die Linksextremisten betreiben zum Teil erfolgreich das Reframing über die Medien: anstatt die linke Gewalt zu verurteilen verlagern sie den Schauplatz vom öffentlichen Diskurs auf die Polizei.

    Diese freche Taktik belohnt die Verursacher gleich auf zweifache Weise:
    1. Es wird von den linken Gewaltexzessen abgelenkt
    2. Die Polizei ist wird mit falschen Anschuldigungen beschäftigt; damit muss sie bei der nächsten Ausschreitung noch vorsichtiger werden

    Ist eigentlich jemanden aufgefallen, dass kurz nach den Krawallen in Frankfurt die öffentliche Aufmerksamkeit in Österreich auf vermeintliche Polizeiübergriffe gelenkt wurde?

  10. Mario Wolf

    Danke für die Beurteilung dieser unglaublichen Aussage. Man sollte sich aber die ganze Sendung anschauen. Bemmerkenswert ist mit welcher Begeisterung die Repräsentantin des ORF auf die Aufforderung zum Mord reagiert. In der Folge ist es ihr gelungen das kritische nachfragen von zu unterbinden. Das ist eine Komplizenschaft bei der Anstiftung zum Mord

  11. Christian Weiss

    Mir ist schlicht egal, wen Hans Ziegler alles aufhängen will. Die ganz grosse Tragödie ist die, dass dieser durchgeknallte Vollirre immer wieder eine Plattform kriegt. Der quasselt auf ARD, auf ORF, auf allen Sprachkanälen des Schweizer Fernsehens, im Französischen Fernsehen. Und leider geschieht es nur allzu selten, dass ihm mal einer gehörig die Meinung geigt (der Gegenspieler im verlinkten Beitrag zum Mordaufruf scheint es getan zu haben). Dieser Mann kann immer wieder unwidersprochen hanebüchenen und für Abermillionen lebensgefährlichen Unsinn verbreiten. Seit fünf Jahrzehnten und unter anderem auch als UN-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung hat er völlig kontraproduktive Rezepte zur Hungerbekämpfung vertreten. Er hat Diktatorenhände um Diktatorenhände geschüttelt, hat Robert Mugabe ausdrücklich für seine Landenteignungen gelobt, welche die landwirtschaftliche Produktion Zimbabwes um 90 Prozent haben einbrechen lassen. Es ist nicht zu fassen und verursacht bei mir innerliche Tobsuchtsanfälle, dass dieser völlig durchgeknallte Schreibtischverbrecher immer wieder seine Auftritte kriegt.

  12. H.Trickler

    @menschmaschine:

    Meine Beurteilung hängt nicht von der ‘Seite’ ab.
    Sie gehen von der falschen Annahme aus, dass Ziegler wirklich (eigenhändig?) die Spekulanten aufhängen wolle.

    Man muss aber schon genauer hinhören: “…gehören aufgehängt” ist ziemlich subtil, indem es eben gerade nicht zum Aufhängen aufruft sondern eigentlich eine moralische Bewertung ausdrückt.

    Es dürften allen klar sein, dass noch sehr viele andere Sünder vor dem Herrn frei rumlaufen, welche auch “aufgehängt werden sollten”. Nicht von mir, nicht von der Justiz, sondern vielleicht beim jüngsten Gericht.

  13. menschmaschine

    @ H. Trickler

    Nein, ich gehe nicht davon aus, dass Ziegler eigenhändig zum Henker werden will. Dazu ist er mit 80 auch zu alt, Henker ist ein körperlich anstrengender Beruf. Aber Ziegler sehnt offensichtlich Zustände herbei, in denen das Aufhängen politischer Feinde wieder en vogue ist. Kein Wunder, sein großes Idol Che Guevara war da ja auch nicht zimperlich.
    Und dann wird in linken Medien wie dem Standard wieder die “Verrohung des politischen Diskurses” bejammert. Der aber natürlich ausschließlich von “den Rechten”, also den Nicht-Linken, also kurz gesagt Nazis, ausgeht. Weil ein Ziegler trägt dazu nichts bei. Niemals nicht.
    Klar.

  14. Thomas Holzer

    @H.Trickler
    Ich konzediere, daß Herr Ziegler bei all den Dummheiten, die er von sich gibt, sicher nicht so! dumm ist, explizit Mordaufrufe in die öffentliche Welt hinauszuschreien, geschweige denn selbst Hand anzulegen; dafür gibt es -im Fall des Falles- genug Lakaien, welche sich dieser “Aufgabe” mit Freude hingeben würden……….

  15. Fragolin

    Herr Trickler, Hitler hat auch keine Menschen umgebracht sondern nur erwähnt, dass eigentlich die Juden alle enteignet und vernichtet gehören. Hat ausgereicht. Es gibt ein Gesetz gegen Verhetzung und Aufruf zur Gewalt gegen Menschen und Gruppen. Herr Ziegler hat gegen dieses Gesetz verstoßen und spaziert unter dem Beifall der Moderatorin frei aus dem Studio.
    Sie können versuchen, Ihren Landsmann reinzuwaschen, aber eine Straftat bleibt eine Straftat, auch wenn sie von einem linksradikalen Hetzer aus der Schweiz begangen wird. Und die geistige Nähe zu Verbrechern wie Hitler ist ebenso deutlich zu erkennen.

  16. H.Trickler

    @menschenmaschine:

    >”Aber Ziegler sehnt offensichtlich Zustände herbei, in denen das Aufhängen politischer Feinde wieder en vogue ist.”

    Das drückt Ihre persönliche Meinung aus, ist aber m.E. eben gerade unzutreffend.
    Was die Motive Ziegler’s sind weiss bestenfalls er selber. Reden wir also der Einfachheit halber vom bedeutungslosen Würstchen H.Trickler und meinem oben vorgebrachten Beispiel:

    Wenn ich am Biertisch einem Kollegen sage: “Dich sollte man aufhängen”, ist das ein Aufruf an die Runde, zur Tat zu schreiten – oder eine Umschreibung dafür, dass ich die Meinung/Handlungsweise dieses Kollegen als verwerflich einstufe?

  17. Fragolin

    @ H.Trickler
    Rein rechtlich betrachtet ist es eine Verhetzung und ein Aufruf zum Mord. Würde einer Ihrer Kollegen diesen in die Tat umsetzen und dann behaupten, Sie hätten ja unter Zeugen dazu aufgerufen, geht er zwar in den Knast – Sie aber auch. Das Strafrecht versteht kein “Das habe ich nicht so gemeint” sondern nur den reinen Wortlaut. Und der ist und bleibt strafbar und, nebenbei erwähnt, weil Ihr lieber Landsmann ja so viel Wert auf Ethik legt, wenn er seine kurze Messlatte an andere lehnt, ethisch auch verwerflich.
    Das ganze ist nur ein Schauspiel das beweist, dass hierzulande jeder Narrenfreiheit hat, bis hin zu Verhetzung oder gar tätlichen Angriffes im Rahmen linksextremer Erlebniswochenenden, wenn er sich nur links der Häupl-Cap-Linie befindet. Da dürfen auch Hitlergrüße gegrölt werden, zu Diebstahl und Mord aufgerufen, Gewaltexzesse organisiert oder einfach nur gehetzt – egal, wenn man das richtige Parteibüchl hat. Als rauskam, das die sozialistische Jugend selbst Hakenkreuze in eine KZ-Gedenkstätte geschmiert haben, um den bösen Rechten eine reinzuwürgen und die Legende von den Horden springerstiefelbewehrter Kellernazihorden Futter zu geben, passierte – richtig: gar nichts. Ein nachsichtiges “Dudu!” von oben, ein entschuldigendes “Die wollten nur spielen” an die Medien und schon war alles wieder plusgut. Das ist unsere Realität, und Ihr lieber Freund und Landsmann ist nur ein kleines linksextremes und nur deswegen nicht straffälliges Teil in diesem Puzzle. Genauso wie Sie mit Ihren, nichts für ungut, lächerlichen Relativierungs- und Beschwichtigungsversuchen.

  18. menschmaschine

    @ Christian Peter

    Das haben die Formulierer dieses Gesetzes aber wirklich schlau gemacht: Sich öffentlich zB. gegen die Religion des Friedens kritisch zu äußern kann einem, wenn man Pech hat, eine Anzeige wegen Verhetzung einbringen, “Hängt die Spekulanten” ist hingegen keine Hetze.
    So ein Zufall, dass das genau bestimmten Parteien ins Konzept paßt…

  19. Christian Peter

    @menschmaschine

    eine Ausdehnung des § 283 würde gerade noch fehlen. Ohnehin wurde mit diesem skandalösen Gummiparagrafen der Weg in die Diktatur beschritten (vergleichbar mit dem Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten 1933).

    Aber es stimmt : Nach dem Gleichheitsgrundsatz müsste auch das Hetzen gegen andere Gruppen (Unternehmer, Reiche, etc.) unter Strafe gestellt werden.

  20. H.Trickler

    @Fragolin – 11:52

    Das sehen offenbar ganz viele so wie Sie, aber es ist zum Glück (noch) juristisch anders.

  21. FD Günther Koller

    Ich kann informieren, dass ich unmittelbar der Kenntnis dieser unglaublichen Aussage Anzeige wegen Hetze erstattet habe. Wir werden sehen, wie die Justiz dies handhaben wird.
    Jedenfalls ist Jean Ziegler als UNO Beobachter nicht länger tragbar. Hunger kann und darf nicht mit aufhängen begegnet werden. Es gibt genügend andere Lösungsansätze.

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