Gewerkschaften, gefangen im Gestern

(ANDREAS TÖGEL) Der aktuelle Vorstoß des Österreichischen Gewerkschaftsbundes zur Einführung eines weiteren Feiertages (es geht um den Karfreitag, der derzeit nur für Protestanten und Altkatholiken – also eine relativ kleine Personenzahl – arbeitsfrei ist), zeigt es einmal mehr: Dieser Verein hat den Sprung ins 21. Jahrhundert verpasst und seine Zukunft hinter sich. Was würden die selbsternannten Arbeitnehmervertreter wohl dazu sagen, wenn die Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern eine zusätzliche Leistung ohne Entgelt fordern würden? Indiskutabel! Nichts anderes aber bedeutet die Forderung nach einem weiteren Feiertag – ohne den Unternehmern dafür auch nur das Geringste anzubieten. Nicht die Sorge um Arbeitsplätze treibt die Gewerkschaft dieser Tage um, sondern der Kampf um möglichst viel bezahlte Freizeit. Eine moralische Bankrotterklärung. mehr hier

2 comments

  1. sokrates9

    Bin dafür den 1. Mai abzuschaffen! Da ohnehin niemand mehr arbeiten muss, wäre das ein guter Beitrag der Gewerkschaft!

  2. GeBa

    Gute Idee, sokrates 😉
    Gewerkschafter waren in meiner berufstätigen Zeit genau so ein rotes Tuch wie Betriebsräte.
    Ich kenne keinen der nicht “ausgefressen” war und sich in erster Linie um sich selbst gekümmert hat.
    Zum Glück war ich auch immer eine, die sich um sich selbst gekümmert hat und daher diese Mischpoche nicht gebraucht hat.

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