Gewerkschaften – überholt wie Pferdefuhrwerke

Das viel größere Problem für die Gewerkschaft ist ein grundsätzliches und strukturelles: Sie wird schlicht von Tag zu Tag mehr überflüssig. Das will man sich zwar nicht wirklich zugeben. Das spürt man aber wohl auch im ÖGB genau…. weiter hier

3 comments

  1. Selbstdenker

    Ergänzend zu dieser sehr treffenden Analyse möchte ich noch auf den Punkt 5 etwas näher eingehen:

    “[…] dass die meisten sozialistischen Parteien von der 68er Generation übernommen worden waren, von Ideologen, die eine völlig andere Sprache und Denkwelt als die Arbeiter haben, die nur in einem erfolgreich waren: eine Arbeiterpartei in eine Studenten-, Feministen-, Schwulen- und Bobo-Partei zu verwandeln.”

    SPÖ, AK und ÖGB sind hoffnungslos von postmodernen Neomarxisten unterwandert. Für Arbeiter und Angestellte heißt dies, dass sie sich zwangsweise von Gestalten vertreten lassen „dürfen“, die in erster Linie die Interessen von Funktionären und ideologisch-privilegierten Nicht- bzw. Minderleistern vertreten.

    Den sogenannten „Arbeitnehmervertretern“ geht es um radikale Ergebnisgleichheit, was im völligen Widerspruch zur Möglichkeit eines sozialen und ökonomischen Aufstiegs über eigene Leistung steht. Sehr deutlich ist dies bei der Ablehnung vom freiwilligen „12-Stundentag“ erkennbar.

    Dazu ein Cartoon 😉
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/2018/02/22/workers-come-join-us/

  2. GeBa

    Ich war nie bei einer Gewerkschaft und Betriebsräte habe ich ohnhin mit scheelen Augen betrachtet, denn meine Meinung war, die haben einen sicheren Sessel unter sich und das ist ihnen das Wichtigste.
    Habe mich auch immer selbst um mich gekümmert und bin damit sicher nicht schlechter gefahren.
    Im vorigen Jahrhundert hatten sie sicher ihre Berechtigung, jetzt sind sie nur mehr Fortschrittsblockierer

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