Giftige Kindergärten

Von | 10. Dezember 2015

(ANDREAS UNTERBERGER) Die Zustände in etlichen islamischen Kindergärten in Wien sind skandalös und extrem gefährlich. Noch skandalöser ist, dass diese Kindergärten von der naiven Politik seit einigen Jahren aus Steuergeldern enorm gefördert werden – unter dem in diesen Fällen geradezu lachhaften Prätext, dass durch einen intensivierten Kindergartenbesuch Immigranten-Kinder besser Deutsch lernen und sich eher integrieren würden. Denn beides geschieht vielfach nicht. Aber am skandalösesten ist, dass die Gemeinde Wien bis heute eine seriöse Untersuchung und Überprüfung aller islamischen Kindergärten sabotiert.

Dabei sind – gerade auch in diesem Blog – die Vorwürfe gegen jene Kindergärten seit langem publiziert worden. In etlichen dieser Einrichtungen sprechen nach verlässlich klingenden Informationen die Kinder und Kindergärtnerinnen türkisch und arabisch, aber fast nicht deutsch. Schon die Kleinen werden ganz auf die Haltung hingetrimmt, sich in jeder Hinsicht von der österreichischen Gesellschaft zu separieren. Durch Sprache, Sozialkontakte, Kleidung.

Dem Integrationsminister Kurz und dem islamischen Religionspädagogen Aslan sei Dank, dass diese Vorwürfe nun deutlich mehr Öffentlichkeit bekommen haben. Sie haben bisher zwar erst eine Vorstudie über die islamischen Kindergärten erstellen können, aber die ist schlimm und entlarvend genug in Hinblick auf die salafistische und integrationsfeindliche Gesinnung in etlichen dieser Einrichtungen.

Das Allerempörendste aber sind die Aussagen aus dem Integrationsministerium, dass die Gemeinde Wien (auf Veranlassung einer „höheren Ebene“, nachdem die Beamten schon zugestimmt hatten) die Erstellung einer gemeinsamen Studie sabotiert hat. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, dass diese höhere Ebene den Namen Sonja Wehsely trägt. Diese SPÖ-Stadträtin bildet ja in fast allen Fragen zusammen mit ihrem den SPÖ-Parlamentsklub leitenden Mann Andreas Schieder die linksradikale Speerspitze der Partei und die prononcierteste proislamische Haltung. Es gibt auch keinerlei Indiz, dass die Wiener SPÖ Berührungsängste gegenüber Moslembrüdern und Salafisten zeigen würde.

Wehsely reagiert mit einer geradezu blamablen Rechtfertigungsstrategie auf die schweren Vorwürfe aus dem Integrationsministerium. Sie wäre eh bereit, Vorfällen nachzugehen, wenn man diese durch konkrete Daten belegen könnte. Das ist wirklich niederträchtig: Zuerst wird jede Untersuchung der Zustände in diesen Kindergärten und die Feststellung aller Fakten über Sprachgebrauch und Indoktrinierung verhindert, und dann verlangt man heuchlerisch nach ganz „konkreten Fällen“.

Das ist aber klarerweise extrem schwierig, weil sich rund um diese Kindergärten (und etliche islamische Schulen in Österreich) eine total hermetische Parallelgesellschaft gebildet hat, in die weder der Verfassungsdienst (dem ja überdies durch die SPÖ fast alle Hände gebunden sind) noch moderne islamische Theologen wie Aslan, die auf dem Boden der österreichischen Verfassung stehen, Einblick und Zutritt bekommen. Das entspricht ja auch dem Vorgehen der „islamischen Glaubensgemeinschaft“: Diese ist immer nur im Nachhinein heuchlerisch entsetzt über Terrorakte. Vorher hilft sie nie mit, Extremisten zu enttarnen.

Das miese Spiel der Frau Wehsely sollte in einer demokratisch-rechtsstaatlichen Partei, welche die SPÖ lange gewesen ist, eigentlich zum sofortigen Rücktritt der Dame führen.

Aber was geschieht in Österreich? Hier kann die Frau Wehsely weiter pappig argumentieren. Und die Kindergärten erhalten von einer sich selbst bejubelnden Koalition noch mehr Geld, weil Integration und Deutschlernen so wichtig sind. Aber dank Wehsely bekommen das Geld ungefiltert auch alle jene Kindergärten, wo vielen Indizien zufolge das Gegenteil geschieht. Und zugleich wird von Wehsely verhindert, dass aus den Indizien gerichtsfähige Beweise werden.

So sehr man über sie und die Wiener SPÖ empört sein muss, so sehr haben die Herrn Kurz und Aslan wirklich Anerkennung verdient. Vor allem, weil sie es mit ihrem mutigen Kurs alles andere als leicht haben.

PS: Etlichen Grünen muss man übrigens zubilligen, dass sie derzeit zum Unterschied von der SPÖ auf deutliche Distanz zu Salafisten und Moslembrüdern gehen. Dieses Lob gilt freilich nicht für Frau Glawischnig und Herrn Wallner, also die Spitzen der Bundespartei. Und schon gar nicht für jene, die alle Islamkritiker mit einer Anzeigenflut mundtot machen wollen. (TB)

 

9 Gedanken zu „Giftige Kindergärten

  1. Der Realist

    man darf diese arme Kinderlein ja nicht überfordern, das harte Leben westlicher Prägung wird sie schon noch frühzeitig erreichen, wenn dann zum Beispiel Kopftuchträgerinnen beim Bewerbungsgespräch zu hören bekommen “die Stelle ist leider schon besetzt”.

  2. Christian Weiss

    Wie kommt man eigentlich auf die völlig bescheuerte und hirnamputierte Idee, dass Kindergärten, in denen die Herkunftsreligion im Mittelpunkt steht, irgend einen Beitrag zur Integration leisten sollen? Jedem, der nur ein bisschen bei Verstand ist, muss doch klar sein, dass solche Einrichtungen die Distanz zum Gastland nur noch mehr erhöhen.
    Wenn ich den ganzen Tag Koransuren höre und ausschliesslich mit türkischen und arabischen Kindern spiele, werde ich zu einem Österreicher? Wer denkt sich denn solchen Irrsinn aus?

  3. Hanna

    @DerRealist: Ihr Kommentar brachte mich kurz zum (bitteren) Lachen. Kopftuchträgerinnen wird schon heute eben NICHT gesagt, die Stelle sei schon besetzt! Es gibt X Frauen in Stellen, die Leute einstellen, die persische, arabische, türkische Namen haben, und spricht man mit denen am Telefon, ist “Halbdeutsch” angesagt. Diese Damen bringen nur ihre eigenen Leute in die Firmen … und das ufert sich jetzt aus. Weil eben Kopftuchträgerinnen sich auf “Rassismus” und was alles noch berufen können, wenn man ihnen eine Jobabsage zukommen lässt oder sie gar nicht erst einlädt zum Vorstellen. Ich erhielt erst kürzlich eine so unsägliche Absage von einer Dame mit persischem Namen, dass ich ihr zurück schrieb, ich hätte Lust, sie aufgrund ihrer Aussagen, weshalb ich nicht für den Job geeignet sei, zu klagen. Tatsache ist: Sollte ich jemals für eine Person mit Kopftuch arbeiten sollen, klage ich den Staat Österreich. Warum? Weil mir dann eine Person, die offen Menschenrecht verletzt und verachtet, übergeordnet sein soll. Im Grund sollten wir alle gegen den Islam klagen. Denn diese Religion verletzt, verachtet und ignoriert Menschenrechte, die wir einhalten müssen (wir: Einheimische), sonst werden wir angezeigt … und sind: Gleichbehandlung und wieder Gleichbehandlung, wovon im Islam nichts vorhanden ist. Österreich’s Politik verletzt Menschenrechte, täglich. Wir sollten eine Sammelklage machen und die gesamte Regierung absetzen. Und dann los mit “rechts”. Aber wirklich. Denn – man vergesse nicht: Was als “rechts” beschimpft wird, ist eine legale, eigenkulturbetonende von Millionen Einheimischen gewählte und gewollte politische Richtung. “Links” ist aufgezwungen. So ist das.

  4. Lisa

    Der erste islamische Kindergarten n der Schweiz wurde vor ein paar Monaten verboten. Ganz gesetzeskonform. Jüdische und katholische/evangelische Kindergärten und Schulen sind erlaubt, aus dem gleichen Grund. Islam ist keine Religion im “religiösen” Sinn, weil er sich unzulässig in das gesellschaftliche Zusammenleben und die politischen Strukturen einmischt. Das kann doch cniht einfach übersehen werden bei dieser sog. Religionsfreiheit!

  5. Reini

    …. ist nur ein Versagen der Politik!!! … also nichts neues,…

  6. Rennziege

    10. Dezember 2015 – 14:17 Reini
    Wären Sie gelegentlich (und ausnahmsweise) in der Lage, eine halbe Zeile mit weniger als drei Ausrufungszeichen und dreimal drei Punkterln zu überladen? 🙂

  7. Thomas Holzer

    @Hanna
    Sie neigen leider zu unzulässigen Verallgemeinerungen und -zumindest leichter- Hysterie.

    “Tatsache ist: Sollte ich jemals für eine Person mit Kopftuch arbeiten sollen, klage ich den Staat Österreich” Auf die Rechtsgrundlage bin ich schon gespannt.

    Weder wird ein Arbeitgeber gezwungen, jemanden mit Kopftuch oder Turban einzustellen, noch werden Sie gezwungen, für jemanden mit Kopftuch oder Turban zu arbeiten. Und nur weil eine Frau ein Kopftuch trägt, verletzt und/oder verachtet diese noch lange nicht die Menschenrechte.
    Mit Pauschalurteilen sollte man ein bisschen zurückhaltender sein, erlaube ich mir einzumahnen.

    p.s.: es ist keine 30 Jahre her, daß in Österreich, vor allem am Lande, das Kopftuch im Alltag für die Autochthonen ein ganz normales Accessoire war

  8. Ch.

    Die Gemeinde Wien schafft zu wenig Kindergartenplätze und setzt auf private Initiativen um Geld zu sparen, da die Förderung dieser privaten Kindergärten sicherlich billiger ist als städt. Kindergärten.
    Gegen private Kindergärten gibt es nichts zu sagen, sofern eine entsprechende Kontrolle gegeben ist. Jedenfalls wäre unter anderem darauf zu achten, dass dort deutsch gesprochen wird, auch wenn das manchen Teilen der Gesellschaft nicht gefallen wird.

  9. Thomas Holzer

    @Ch.
    “…darauf zu achten, dass dort deutsch gesprochen wird”

    Schwierig; was machen Sie dann mit all den Kindergärten die english, französisch oder gar hebräisch als “Kindergartensprache” verwenden…………..und gerade damit werben?!

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