“Gigantische Flüchtlings-Stadt in Libyen”

Von | 26. September 2016

“…Beim Wiener Flüchtlingsgipfel hat Ungarns Premier Viktor Orbán neue Vorschläge zur Kontrolle der EU-Außengrenzen gemacht: Eine „gigantisches Flüchtlingstadt” solle in Libyen als Hotspot errichtet werden. Dort sollten Asylwerber auf den Abschluss ihres Verfahrens in der EU warten. Auch brauche man einen Notfall-Plan, falls der EU-Türkei-Deal scheitert….” (hier)

23 Gedanken zu „“Gigantische Flüchtlings-Stadt in Libyen”

  1. Reini

    Herr Orban denkt effektiv und handelt schneller,… unsere Regierung ist langsam und kann nur reagieren!

  2. Selbstdenker

    Ein ägyptischer Unternehmer meinte vor dem Beginn der Flüchtlingskrise, dass man in Nordafrika Städte (mit regulierten Zugang) für Flüchtlinge errichten sollte, wobei die Flüchtlinge selbst beim Aufbau dieser Städte mitarbeiten sollten und sich dabei mit Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen können.

    Ich denke dieser Vorschlag hätte die nunmehr ausufernden Probleme zur größtmöglichen Zufriedenheit aller Beteiligter gelöst:

    Den Verfolgten und Enteigneten würde die Möglichkeit gegeben, dass sie Bestätigung erleben, indem sie sich selbst wieder etwas aufbauen können ohne jahrelang entwürdigend in der Grundsicherungsfalle zu verharren.

    Wirklich Verfolgten würde so eine – auch ökonomische – Perspektive geboten, ohne zu einem Magnet für Glücksritter aus aller Welt zu werden, da der Deal fairer Lohn gegen Arbeit gilt. Gleichzeitig könnte Europa die Außengrenzen effektiv schützen, weil jeder illegale Grenzübertritt zur sofortigen Rückführung führen würde.

    Die Kosten für die Unterbringung in Nordafrika wären um ein Vielfaches günstiger als die Unterbringung in teuren europäischen Metropolen.

    Kulturelle Verwerfungen – und damit einhergehend das Auswachsen von Links- und Rechtsextremismus – könnten weitgehend verhindert werden, indem derartige Städte innerhalb eines kompatiblen Kulturkreises errichtet werden. Der Überforderung der lokalen Bevölkerung könnte durch die mögliche dezentrale Lage im dünn besiedelten Nordafrika begegnet werden.

    Das was Merkel, Juncker und die sie umgebende polit-mediale Clique seit 2014 – offensichtlich mit voller Absicht – betreiben, ist das Worst-Case-Szenario: sie verarschen für hochgradig egoistische Motive die Bevölkerung in Europa, die tatsächlich Verfolgten und sogar die Glücksritter aus der Dritten Welt.

    In Anbetracht der enormen Schäden, die diese Damen und Herren dauerhaft angerichtet haben, muss es langjährige Haftstrafen für Merkel und ihre Komplizen geben!

  3. Thomas Holzer

    Da gibt es schon Fundamente, von Italien noch zu Zeiten Ghaddafis gelegt, vor ca. 14 Jahren, aber sehr gut erhalten;
    @Selbstdenker
    Ja, die “Flüchtlinge” sollten mitarbeiten, werden sie aber nicht, weil sie “Flüchtlinge” und daher traumatisiert sind; da darf man keinerlei konstruktiven Beitrag erwarten, die sind mit dem Wischen über die Smartphone-Oberfläche viel zu sehr beschäftigt

  4. sokrates9

    Die Idee ist richtig doch voll gegen die Pläne der EU – Nomenklatura die eine Destabilisierung der europäischen Bevölkerung will. Man sieht doch klar an Frontex wie dilettantisch gearbeitet wird! Wo sind die berühmten Hot – Spots? Auch in der Versenkung verschwunden!

  5. Reini

    … wichtig ist genug Feuerlöscher im Lager aufstellen bzw. eine Berufsfeuerwehr einstellen, … könnte brenzlig werden im Hotspot! 😉

  6. cmh

    Wenn etwas einen englisch klingenden Namen hat, dann ist es bei uns hier garantiert Schwachsinn.

  7. Fragolin

    @sokrates9
    Also Frontes arbeitet schon hochprofessionell! Man muss nur die Aufgabenstellung aus dem richtigen Blickwinkel betrachten.

  8. Christian Peter

    Wenn es Ländern wie Spanien gelingt, mit afrikanischen Staaten Rückführungsabkommen zu schließen und vor der afrikanischen Küste in Zusammenarbeit mit lokalen Sicherheitskräften zu patrouillieren und dort aufgegriffene Flüchtlinge wieder zurück auf das Festland zu transportieren, wäre es doch lachhaft, wenn dies nicht auch der EU gelingen sollte. Das kostet zwar Geld, ist aber ungleich günstiger als diese Menschen in Europa zu versorgen.

  9. Falke

    Orban ist immerhin der einzige, der konkrete und realistische Vorschläge gemacht hat, während alle anderen, vor allem Merkel und Kern, die üblichen Luftblasen produziert haben (Frontex, mehr Grenzschutz, mehr Grenzkontrollen, Türkei usw. – hören wir seit bald einem Jahr, ohne dass irgend etwas geschieht).

  10. Fragolin

    @Christian Peter
    Alles wäre möglich, wenn es gewollt wäre.

  11. waldsee

    ein aspekt der refugee angelegenheit ,sind die psycholog. für bio-europäer sehr wirksame wortwahl .
    auch die tv bilder folgen einem sich stets wiederholendem ,immergleichen ablauf.
    gratulation ,die schlepperindustrie in verbindung mit der hiesigen sozialindustrie, haben ganze arbeit geleistet und waren dabei auch sehr erfolgreich.
    wenn man sich gruppen von schutzsuchenden anschaut,merkt man gar nichts von den strapazen der anreise .obwohl viele analphabeten sind,sagt man ,finden sie sofort die stellen,wo es etwas gibt und fast jeder hat ein handy, das bis ins ferne ……reicht ,weil die telephonmasten jeglicher bombardierung standhalten.das weiß ja jeder.

  12. astuga

    Ist natürlich ebenso Unfug wie vergleichbare Hot Spots anderswo.

    Und Orban weiß das auch wohl selbst, aber dadurch wird auch offen gelegt, wie absurd dieses Konzept der Hot Spots an sich ist.

  13. astuga

    Der einzige “Hot Spot” den ich mir vorstellen könnte wäre ein Ort an er nordafrikanischen Küste, den die Europäer militärisch besetzen um bei Weigerung der dortigen Regierungen illegale Migranten und Kriminelle ruckzuführen.

    Die permante massenhafte Grenzverletzung die vom Territorium dieser Länder aus begangen wird könnte man als feindlichen Akt gegen Europa auffassen.

  14. Mona Rieboldt

    Was man alles machen könnte, sollte. Nun ja, träumen ist halt erlaubt 😉

    Nichts davon wird passieren. Fontex schließt keine Grenzen, sondern holt inzwischen die Afrikaner schon an der libyschen Küste ab und bringt sie dann sofort in die EU nach Italien. Frontex ist eine Schlepperbande, die allerdings kein Geld nimmt.

    Und Frau Merkel, die sagte, es kämen kaum noch Flüchtlinge, streckt den Deutschen die Zunge raus ätsch, ich hole aber wieder welche. Sie will monatlich an die 5.000 Asylanten aus Italien (wohl viele Afrikaner) und Asylanten aus Griechenland nach Deutschland holen. Ich frage mich nur, wie sollen die alle finanziert werden?

    In Deutschland ist die Arbeit sehr verdichtet, das sind diese orientalischen Asylanten nicht gewohnt. Die werden nie kontinuierlich morgens um 7 Uhr aufstehen, 8 Stunden am Tag arbeiten und noch Jahre lang. Falls Sie nicht nur von Sozialhilfe leben, was immer noch mehr ist, als sie zuhause hatten, weil auch Wohnung und Heizkosten bezahlt werden, dann arbeiten sie vielleicht drei Monate und hören erst mal wieder auf. Und wer nimmt schon Muslime, die dann verlangen, fünfmal am Tag zu beten, nicht so arbeiten können während ihres Ramadan etc.

    Und bei 80% junger orientalischer Muslime wird es auch mit sexuellen Übergriffen mehr und mehr werden. Dazu kommt deren Überlegenheitsgefühl uns “Ungläubigen” gegenüber, was deren Verhalten beeinflusst zu den Deutschen. Die großen Verwerfungen werden noch kommen. Ein Bürgerkrieg ist nicht ausgeschlossen.

  15. waldsee

    das überlegenheitsgefühl ist schon ein erhebliches psycholog. problem,kommt es doch aus einer tatsächlichen unterlegenheit in allen belangen.der islam ist nicht nur eine belastung für muslime,auch für uns wird das dicke ende sicher noch kommen.freut euch freunde ( nicht brüder) ,dann ist wenigstens wieder was los in diesen breiten.die ruhe dauerte ohnehin schon zu lang.

  16. Gerald Steinbach

    Mona Rieboldt

    “”Frontex ist eine Schlepperbande, die allerdings kein Geld nimmt””

    Das würde ich nicht sagen, allerdings bekommt die Rechnung ein anderer
    Den Bürgerkrieg light haben wir ja schon, in Belgien patroulliert das Militär, Frankreich ist in Ausnahmezustand, in Deutschland läuft eine Veranstaltung mit über 100 Menschen nicht ohne erhöhten Polizeischutz mehr ab, in Schweden kündigen sogar die Beamten,…usw, also zu sprechen von einen Bürgerkrieg “light” ist da sicher nicht übertrieben

  17. Fragolin

    @Gerald Steinbach
    Wenn wir den Zaun nicht um Europa ziehen, müssen wir ihn um Österreich ziehen.
    Wenn wir den Zaun nicht um Österreich ziehen, müssen wir ihn eben um jedes Volksfest ziehen.
    Und den um unser Grundstück ausbauen.
    Und Kameras anbringen.
    usw.

  18. Wanderer

    @waldsee
    Eine Unterlegenheit in allen Belangen würde ich denen nicht attestieren. Bei den Punkten Geburtenrate und Gewaltanwendung/-bereitschaft, die mittelfristig an Bedeutung gewinnen werden, sind die unschlagbar.

  19. mariuslupus

    Diese ganzen Diskussionen sind völlig unsinnig und eine Zeitverschwendung. Merkel bleibt dabei, sie möchte weitere Eindringlinge nach Europa befördern. Merkel ist in in ihren Vorgehen ausserordentlich erfolgreich. Sollte es noch in 20 Jahren eine Geschichtschreibung geben, wird Merkel auf dem Gebiet der Täuschung und Demagogie, als eine der besten, wen nicht die Beste, der Demagogen in die Geschichte eingehen. Selten war ein Usurpator so erfolgreich, die Öffdentlichkeit über die wahren Absichten zu täuschen, wie es Merkel bis jetzt gelungen ist. Noch immer sind, laut Umfragen, 52% der Deutschen gegen ein Impeachment, oder nur 48% für ein Amtsenthebugsverfahren, gegen Merkel.
    Merkel bleibt dabei, es sollen weitere asylbegehrendeeindringlinge nach Europa kommen und wer dagegen ist, wird als Feind von Merkels Vasallen abgestempelt und bekämpft.
    Sollte Clinton die Wahl gewinnen, wird es eine unheilvolle Alianz der Linksverscwörerinnen geben.
    Würde der Wille der deutschprachigen Medien geschehen,wäre Clinton schon längst, mit allen Lorbeeren versehen, inauguriert

  20. Johannes

    Leider wird es wieder so sein das vorerst gar nichts passiert, der Ansturm wird massiv anschwellen, Massen werden sich wieder in langen Fußmärschen diesmal von Italien kommend Richtung Norden machen und erst dann wird man überrascht nachdenken was zu tun wäre.
    Ich sehe keine Perspektive für Italien, das Land holt gemeinsam mit Frontex die Menschen von der libyschen Küste ab und bringt sie nach Italien.
    Natürlich darf man niemanden ertrinken lassen wenn man die Möglichkeit zur Rettung hat, es bedeutet aber auf keinen Fall das mit dem Aufgriff durch die Küstenwache das Ticket in die EU gelöst sein darf.
    Daher, Orban hat Recht nur durch konsequentes Retten und auf den afrikanischen Kontinent zurückbringen kann Sinn in diese Aktionen kommen.
    Die Arbeit der Schlepper zu übernehmen spart Geld für Migranten und schützt ihr Leben aber die Problematik des Massenexodus wird nicht einmal ansatzweise berührt.

  21. astuga

    @Johannes
    Tatsächlich macht man sich mit dieser Politik von Seiten mancher NGO`s, der EU, Italiens und Frontex schuldig an den Toten im Mittelmeer.
    Denn nur wegen dieser Verfahrensweise versuchen so viele die Überfahrt, bzw provozieren sogar eine Seenot.
    Wüssten sie von vornherein, dass man sie sofort wieder zurückschafft, ginge fast keiner das Risiko und die hohen Schlepper-Kosten ein.

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