Golan: “Österreich hinterläßt verbrannte Erde”

Von | 18. Juni 2013

“…Der Abzug der Blauhelme geht nicht nur der UNO, sondern plötzlich auch dem Außenamt zu schnell. „Österreich hinterlässt verbrannte Erde”, warnt ein Diplomat. Das Verteidigungsressort nennt Spindeleggers Vorgehen “erbärmlich” (“Presse“)

7 Gedanken zu „Golan: “Österreich hinterläßt verbrannte Erde”

  1. Roms

    Verbrannte Erde hat das Außenministerium bestenfalls in der Affähre um den Visahandel hinterlassen. Diese Affähre hatte bis heute keine nennenswerten Folgen. Politische Konsequenzen schon gar nicht. Diplomaten sind gelegentlich eben auch “erbärmlich”.

  2. Josef Roth

    Traurig nur, daß die Soldaten, die lange genug an Golan ihren Dienst versehen haben, jetzt die Watschen kassieren, die eigentlich die Politiker bekommen sollten.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    @Josef Roth
    richtig!
    Aber niemand hindert die Leute (Journalisten?) auch die Politiker mit kräftigen Portionen Watschen zu versehen?

  4. Rennziege

    Mein alter Herr war auch auf’m Golan, für ein jalbes Jahr. Er hat es zwar mehr als gutbezahlten Urlaub in Uniform in Erinnerung, findet aber das jetzige Vorgehen und Schwanzeinziehen (ohne Not) ebenfalls erbärmlich. Er vermutet die übliche Anbiederung an “Krone” und Wähler.

  5. Michael Haberler

    Rennziege :
    ..und Wähler.

    Meine naive Vorstellung von Führung subsumiert, dass man manchmal auch unangenehme Dinge erläutern und durchhalten muss. Im übrigen glaube ich gar nicht, dass eine ernst gemeinte Erläuterung der Notwendigkeit auf Ablehnung der Wähler stossen würde.

  6. Regninnam

    @Rennziege
    Es ist weder Aufgabe der Uno noch sind die Soldaten dafür bewaffnet, um wildgewordene Rebellen oder die schwerbewaffneten Söldner eines Diktators in die Schranken zu weisen, und ebenfalls nicht durch unnütze Märtyrer ein Denkmal des Weltfriedens zu errichten. Die Uno errichtet Pufferzonen zwischen einigermaßen freidnsbereiten Konfliktparteien, für alles andere sind internationale Eingreiftruppen mit ordentlicher Luftunterstützung da.

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