16 Gedanken zu „Gratuliere, ab heute arbeiten Sie für sich selbst!

  1. Thomas Holzer

    Schon? Da ist aber noch reichlich Luft nach oben, für “unsere” Politikerdarsteller 😉

  2. Christian Peter

    Stimmt schon, dass die Steuerbelastung in Österreich zu hoch ist. Die Aussage, dass man eine Jahreshälfte umsonst arbeitet ist aber reichlich dümmlich, denn selbstverständlich erbringt der Staat für Steuerleistungen geldwerte (Gegen-) Leistungen, wie etwa innere und äußere Sicherheit, Bereitstellung von Infrastruktur, etc., von denen alle profitieren.

  3. gms

    Christian Peter,

    “Die Aussage, dass man eine Jahreshälfte umsonst arbeitet ist aber reichlich dümmlich ..”

    Ja, eh. Weil diese Aussage aber weder im Originalartikel noch im Text vor dem Verweis darauf getätigt wurde, muß sie von staatsgeilen Taschengeldbeziehern in den Raum gestellt werden.

  4. Rennziege

    12. August 2014 – 14:05 gms
    Darf ich die knusprige Bezeichnung “staatsgeile Taschengeldbezieher” übernehmen? AnfallendeTantiemen gehen automatisch an Sie, über die Verwertungsgesellschaft Wort. Versprochen.

  5. gms

    Teure Rennziege,

    bitte übernehmen Sie jetzt und hinkünftig nach eigenem Ermessen, was auch immer Ihnen hierfür geeignet erscheint. Das großzügige Angebot allfälliger Tantiemen als Gegenleistung muß ich jedoch solange ausschlagen, bis zweifelsfrei sichergestellt ist, damit steuertechnisch den geringst möglichen Schaden anzurichten. Die Vorstellung, mittelbar den Kerkermeister und dessen Groupies ausgerechnet damit zu finanzieren, indem ich entgeltlich deren Treiben in Worte kleide, erscheint mir gegenwärtig für eine finale Entscheidung noch zu befremdlich.

  6. Christian Peter

    man kann sich auch darüber beschweren bis Februar für Banken, bis April für den Vermieter und die nächsten 2 Jahre für das neue Auto buckeln zu müssen – besonders geistreich ist es nicht.

  7. Thomas Holzer

    Der wesentliche Unterschied:
    Niemand wird gezwungen, eine Kredit aufzunehmen, und/oder ein Auto auf Raten zu finanzieren, genauso wenig wie ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen; Steuerzahlung beruht jedoch nur auf Zwang, staatlich organisiert, und sonst gar nichts; und diesem Zwang kann kein Bürger entkommen.

  8. Christian Peter

    ‘Steuerzahlung basiert jedoch nur auf Zwang’

    na und ? Damit werden Leistungen finanziert, die auch bezahlt werden müssen, wenn Private diese Leistungen erbringen – für den Steuerzahler somit (zumindest im Idealfall) ein Nullsummenspiel.

  9. Mourawetz

    “na und ?” – Liberaler sind Sie kaner. Wurscht ob Neoliberaler oder klassischer Liberaler. Schon gar nicht Anarcholiberaler wie z.B. Hans-Hermann Hoppe, der – wie sogar Roland Baader, der ein liberaler Staatsminimalist war, zugestehen musste – die besseren Argumente für sich hat. Um die Sache abzukürzen: aufgrund des Antagonismus ist festzustellen, Sie sind ein einwandfreier Sozialist.

  10. Rado

    @Christian Peter 12. August 2014 – 10:56
    Steuern werden üblicherweise definiert als, “eine Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung”.

  11. Wernervt

    @Christian Peter 12. August 2014 – 21:09
    Es ist nur so, dass in allen bisher dokumentierten Fällen Private diese Leistungen kundenfreundlicher und kostengünstiger als der Staat erbracht haben!

  12. Christian Peter

    @Mourawetz

    Irrtum. Auch ich bin für Deregulierung und Zurückdrängen des Staates, denn der heutige Staat entwickelt sich zunehmend zu einem Monster. Dem modernen (Rechts-) Staat jedoch jeglichen Nutzen für die Allgemeinheit abzusprechen, ist absurd.

  13. Christian Peter

    @Rado

    das ist die rechtliche Definition, man hat keinen einklagbaren Anspruch auf Gegenleistungen. Dennoch erbringt der Staat eine Fülle von geldwerten Leistungen, die allen Steuerzahlern zugute kommen (innere und äußere Sicherheit, Rechtswesen, Infrastruktur, etc.).

  14. Christian Peter

    @WerNervt

    dass der Staat in vielen Bereichen ineffizient wirtschaftet, ist unbestritten. Dennoch gibt es eine Menge von Aufgaben, die nur vom Staat erbracht werden können (z.B. Landesverteidigung, Rechtswesen, etc.) bzw. von diesem besser erfüllt werden, als von Privaten (z.B. öffentliche Infrastruktur u.a.).

  15. gms

    Christian Peter,

    “Dem modernen (Rechts-) Staat jedoch jeglichen Nutzen für die Allgemeinheit abzusprechen, ist absurd.”

    Ja eh. Daher spricht das auch keiner an, bis auf jene inferiore Etatisten, die mangels Stringenz einen Strohmann zum Anpinkeln brauchen.

    Einen Nutzen haben übrigens auch Ohrfeigen, oder speziell für Sie als Fürsprecher harter staatlicher Pönalisierung durch den Staat, das Auspeitschen und Kopfabschlagen. Über den Nutzen alternativer Praktiken ist damit aber nichts gesagt.

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